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Meilenstein im Förderprojekt „City Planner“

Im August 2023 ist das Projekt „CityPlanner“ unter Federführung der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) gestartet. Nachdem die ersten Monate vor allem konzeptionelle Arbeitsschritte zu gehen waren, konnten nun Anfang Dezember zwei neue Kolleginnen für die eine intelligente, bürgerfreundliche Stadtentwicklung zur Smart Industrial City gewonnen werden.
<p>Mit Miriam Mathein aus Mainz, die vor kurzem ihr Architekturstudium an der RWTH Aachen mit einem Masterabschluss absolviert hatte und Jiaxing Li aus Füssen, die einschlägige Berufserfahrung aus dem Einzelhandel mitbringt und sich während des Jobs zur Data Analystin weitergebildet hatte, verstärken zwei junge Frauen das Strukturwandel und Smart City - Team unter der Leitung von André Heryschek. „Wir freuen uns, dass wir aus einer guten Bewerberlage aus dem gesamten Bundesgebiet auswählen konnten und freuen uns auf die neuen Kolleginnen, die uns mit ihren analytischen Fähigkeiten und ihrer Dynamik überzeugt haben“, zeigt sich Heryschek zufrieden. Miriam Mathein übernimmt fortan das Projektmanagement und bedient Fragen der integrierten Stadtentwicklung, während Jiaxing Li als Data Analystin relevante Erkenntnisse aus umfangreichen Datenquellen für die Stadt gewinnen wird.</p> <p>Das auf drei Jahre angelegte Projekt mit Fokus auf Mobilität und Umwelt wird im Rahmen der Innovationsinitiative mFUND durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) mit rund 1,9 Millionen Euro an Fördermitteln bezuschusst. Neben der SWD als Konsortialführerin gehören die Projektpartner RWTH Aachen mit ihrem Institut für Städtebau und europäische Urbanistik sowie die Tech-Unternehmen 4traffic SET und Senseering dem Projektkonsortium an. Durch die Fördermittel eröffnet sich für Dormagen die Chance einer smarten, nachhaltigen und integrierten Stadtentwicklung durch urbane Datenanalyse unter Nutzung der Urbanen Datenplattform (UDP) und dem Digitalen Zwilling, die ebenfalls von der SWD betrieben werden.</p> <p>Als nächster Schritt steht aktuell die Beschaffung von Sensorik an, die dann sukzessive im Stadtgebiet verteilt wird, um Zeitreihendaten zu erheben, die Aufschluss über das Verkehrsaufkommen und Parkverhalten geben, um Mobilitätsangebote zu verbessern oder die Nutzung von Parkraum effizienter zu machen. Dazu werden Daten zur&nbsp;Luftqualität, Lautstärke und Temperatur&nbsp;helfen, die Lebensqualität zu verbessern. Von den Erkenntnissen sollen v.a. die Stadtplanung sowie die Querschnittsfunktionen Mobilitäts-, Klimaschutz- und Klimaanpassungsmanager der Stadt Dormagen profitieren, die auf einer breiten Datengrundlage stadtplanerische Maßnahmen ableiten können.&nbsp;„Wie kann Technik die Stadtentwicklung und Mobilität in einer Stadt&nbsp;umweltverträglicher, lebenswerter und sicherer gestalten?“, formulierte UDP-Produktmanager Christoph Reitenberger die grundlegende Forschungsfrage, die sich, von Dormagen als „Reallabor“ aus, grundsätzlich auf alle Städte übertragen lässt.</p>

Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik trifft SIC!

Neue Geschäftsmodelle mit Fokus auf der Urbanen Datenplattform der Smart Industrial City wurden in diesem hochklassigen Workshop entwickelt.
<p>Im Rahmen des Workshops wurden sowohl die fachliche, die geschäftliche und die strategische Ebene beleuchtet. Alles mit dem Fokus: Urbane Datenplattform. Um diese Ebenen auseinanderzuhalten, war es wichtig, klare Ziele und Verantwortlichkeiten für jeden Aspekt&nbsp;festzulegen. Die fachliche Ebene konzentriert sich auf die Produktentwicklung, die geschäftliche Ebene auf die Vermarktung und den Verkauf, und die strategische Ebene auf die langfristige Planung und Ausrichtung. Es ist wichtig, dass alle diese Ebenen miteinander abgestimmt sind, um ein erfolgreiches Produkt auf den Markt zu bringen und zu erhalten.&nbsp;<br /> <br /> Diese anspruchsvolle Aufgabe hat Lisa Klug&nbsp;vom&nbsp;Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT hervorragend gelöst. Sie leitete diesen spannenden Workshop, in dem wir mit unseren Innovation Managern&nbsp;Alena Engelhard&nbsp;und&nbsp;Siju Samuelkutty&nbsp;sowie Stakeholdern der&nbsp;Stadt Dormagen&nbsp;und dem UDP-Partner&nbsp;senseering GmbH, gemeinsam Ideen zur wirtschaftlichen Nutzung der UDP erarbeitet haben.</p> <p>Wir danken allen Teilnehmenden für die tolle Zusammenarbeit und arbeiten jetzt weiter an der Umsetzung der erarbeiteten Themen!</p>

Die Smart Industrial City auf dem FIWARE Community Treffen in Herne

Hier trafen Smart City-Verantwortliche auf Technologie-Evangelisten, manchmal sogar in ein und derselben Person!
<p>Besonders wertvoll waren die Beiträge zu den Data Spaces Projekten: Diese erlauben es uns, den städtischen Datenraum mit thematischen Datenräumen wie Mobilität und Energie zu verknüpfen, um Daten sicher bundesweit oder gar international verfügbar zu machen. Dies wird uns bei der urbanen Mobilitätswende und der kommunalen Wärmeplanung helfen!&nbsp;<br /> <br /> Wir haben wertvolle Kontakte zu anderen Städten gewonnen oder ausgebaut und zu Technologieanbietern geknüpft, um Synergien zu heben: Gemeinsam können wir innovative Lösungen entwickeln, Ressourcen schonen und die Sicherheit unserer Bürger erhöhen - etwa beim Winterdienst.&nbsp;<br /> <br /> In weiteren Vorträgen gaben hochkarätige Referenten spannende Einblicke in die Nutzung von&nbsp;FIWARE&nbsp;im Kontext von KI, Digitalen Zwillingen, Geodaten und IoT.&nbsp;<br /> <br /> Auch&nbsp;Prof. Dr. Dr. Björn Niehaves, ein alter Vertrauter der Smart Industrial City, gab in einer kurzweiligen Präsentation einen Überblick zu GovTech, um so auch die Überführung der umfangreichen Technologie-Lösungen in die Verwaltung aufzuzeigen.&nbsp;<br /> <br /> Wir bedanken uns herzlich bei Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda,&nbsp;Pierre Golz,&nbsp;Ulrich Ahle,&nbsp;Gianluca Dianese und deren Teams: Ohne ihr Engagement wäre dieses großartige Event nicht möglich gewesen.&nbsp;<br /> &nbsp;</p>

Nachhaltige Innovation aus Dormagen!

Diese Woche hatten wir das Vergnügen, Michael Vitz, den Erfinder der FridayBOX, im ChemLab zu begrüßen.
<p>Seine Produktinnovation stellt eine umweltfreundliche, individualisierbare und deutlich schönere Alternative zu den herkömmlichen Kunststoffkisten dar, die wir sonst leider überall finden. Ein inspirierendes Beispiel dafür, wie Kreativität Produkte erheblich verbessern und zu echten Innovationen führen kann. Das sehen übrigens nicht nur wir so, sondern auch die Jury des&nbsp;Deutschen&nbsp;Verpackungsinstitut e. V.&nbsp;Diese hat die FridayBOX deshalb mit dem Deutschen Verpackungspreis 2023 ausgezeichnet!</p> <p>Mehr Informationen zur&nbsp;FridayBOX und zur Auszeichnung gibt es&nbsp;hier:&nbsp;<a data-attribute-index="4" href="http://www.friday-box.com/" target="_self">www.friday-box.com</a></p> <p>Wir sind stolz darauf, aktive Gründer in unserem Netzwerk zu haben. Das Startup-Netzwerk ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Smart Industrial City und wird derzeit vom Industry Hub und&nbsp;Alena Engelhard&nbsp;und&nbsp;Siju Samuelkutty&nbsp;unterstützt.&nbsp;<br /> <br /> Für Gründende, Startups und junge Unternehmen aus Dormagen gibt es übrigens immer die Möglichkeit, unseren Co-Working Space in Dormagen oder den von&nbsp;Michael Vitz&nbsp;in Delrath inkl. Werkstatt zu nutzen – meldet euch gerne bei Interesse!</p>

Ethik und KI in unserer Smart Industrial City | Digital Ethics Summit 2023

Auf dem Digital Ethics Summit 2023 in Düsseldorf haben wir interessante Impulse für den ethischen Umgang mit KI erhalten
<p>Wir sind froh, dass das Thema immer mehr in den Fokus rückt!&nbsp;<br /> <br /> Spannenderweise nutzen wir bereits die Kraft der KI in unserem Projekt EasyDigiTwin in der Smart Industrial City, um 3D-Modelle aus Bildern zu erstellen (NeRF). Dadurch entsteht die Chance, Kosten für die Erstellung von digitalen Zwillingen erheblich zu senken. Das Projekt zeigt, wie vielschichtig KI eingesetzt werden kann und dass wir immer explizit darüber sprechen müssen, was genau mit KI gemeint ist.&nbsp;<br /> <br /> Wir verstehen, dass Daten die Grundlage von KI bilden, und wir sind fest entschlossen, sicherzustellen, dass unsere Datenpraktiken den höchsten Standards entsprechen. Diesen Grundsatz verfolgen wir auch bei der Implementierung der Urbanen Datenplattform (UDP) und haben uns folgerichtig für den Aufbau einer eigenen Infrastruktur entschieden, um volle Datensouveränität zu behalten.&nbsp;<br /> <br /> Wir freuen uns schon auf den nächsten Austausch zu diesem Thema!</p>

Schlüsselthemen im Fokus des ersten CityPlanner Workshops!

Unser Dank geht an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops sowie an unsere Partner!
<p>Im ersten Workshop mit den Fachbereichen haben wir uns intensiv mit einer breiten Palette wichtiger Themen im Kontext Stadtplanung, Mobilität und Umweltschutz auseinandergesetzt. Die Inhalte wurden strukturiert diskutiert und bewertet.&nbsp;Als neue Fokusthemen wurden so seitens der teilnehmenden Fachbereiche die Bausteine&nbsp;Lärmkartierung und&nbsp;Hitzeinseln identifiziert. Die Vielfalt der behandelten Themen zeigt, wie vielschichtig und umfassend unser CityPlanner-Ansatz ist.</p> <p>Ihr wollt am Projekt mitwirken? Bis zum Ende des Monats sind unsere Projekt-Stellen noch ausgeschrieben, diese findet ihr <a href="https://smart-industrial.city/news/detail/verstaerkung-gesucht">hier</a>.</p> <p>Alles zum Projekt findet sich <a href="https://smart-industrial.city/news/detail-1/cityplanner">hier</a>.&nbsp;</p> <p>Gemeinsam arbeiten wir daran, unsere Stadt zu einem smarteren und nachhaltigeren Ort zu machen, in der das Wohlbefinden der Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt stehen.</p>

Verstärkung gesucht!

Wir verstärken unser Team für das Förderprojekt CityPlanner!
<p>CityPlanner ist ein innovatives Projekt, das die Zukunft der Stadtplanung&nbsp;und Mobilität&nbsp;datengetrieben weiterentwickelt. Mehr über das Projekt erfahrt ihr <a href="https://lnkd.in/efs_csfu ">hier&nbsp;</a>oder direkt bei unserem Kollegen Christoph Reitenberger.</p> <p>Bist Du bereit Deine Fähigkeiten und Leidenschaft in ein Projekt einzubringen, das die Art und Weise, wie Städte geplant und gestaltet werden, revolutioniert? Dann ist dies Deine Gelegenheit! Folgende Stellen sind ab jetzt zu besetzen:&nbsp;</p> <p><strong><a href="https://www.stepstone.de/stellenangebote--Projektmanager-m-w-d-Smart-City-Bereich-Digitale-Infrastruktur-Services-Dormagen-Stadt-Dormagen--10019791-inline.html?rltr=2_2_25_seorl_m_0_0_0_0_0_0">Projektmanager (m|w|d) Smart City&nbsp;</a></strong></p> <p><strong><a href="https://www.stepstone.de/stellenangebote--Data-Analyst-m-w-d-Smart-City-Bereich-Digitale-Infrastruktur-Services-Dormagen-Stadt-Dormagen--10019789-inline.html?rltr=1_1_25_seorl_m_0_0_0_0_0_0">Data Analyst&nbsp;(m|w|d)&nbsp;Smart City&nbsp;</a></strong></p> <p>Wir freuen uns darauf, Dich und Deine Vision der Smart City der Zukunft kennenzulernen!<br /> <br /> Du hast noch Fragen? Unser Ansprechpartner André Heryschek freut sich als Leiter Strukturwandel und Smart City unter Tel. 02133 / 257 657 auf Deinen Anruf zum Bewerbungsverfahren. Deine Fragen zum Projekt CityPlanner und zum Aufgabengebiet beantwortet Dir gerne Christoph Reitenberger unter Tel. 02133 / 400 2964.</p>

Zukunft der städtischen Planung mit Virtual Reality!

Im Bestreben, die Stadtplanung zu revolutionieren und unsere Vision einer Smart Industrial City zu verwirklichen, setzen wir auf innovative Technologien.
<p>Virtofy, ein Unternehmen für virtuelle Präsentationen, ist ein neuer Partner auf dieser Reise&nbsp;und begleitet uns bei einem spannenden Evaluationsprojekt.&nbsp;Die Stadt Dormagen, ein dynamischer Wirtschaftsstandort, steht ständig vor neuen Herausforderungen. Um diesen gerecht zu werden, bedarf es guter Entscheidungsgrundlagen&nbsp;von Anfang an. Genau hier setzt Virtofy an, indem es ein besseres räumliches Verständnis ermöglicht und frühzeitige Fehler in der Planung verhindert.</p> <p>André Weinhold, CEO bei eachTick GmbH und Hauptverantwortlicher für Virtofy, unterstreicht die Bedeutung virtueller Präsentationen: "Von der Planung größerer Gebäudekomplexe und Anlagen bis hin zur individuellen Begehung einzelner Häuser, Gewerberäume und Wohnungen sorgen virtuelle Präsentationen für ein deutlich besseres räumliches Verständnis. Darum kann Virtofy gerade in der Stadtplanung, wo man früh im Projekt weitreichende Entscheidungen treffen muss, entscheidend helfen, Planungsfehler zu vermeiden. Das spart nicht nur Zeit, Geld und Nerven, sondern macht den Planungsprozess auch deutlich angenehmer. Dormagen ist als starker, innovativer Wirtschaftsstandort in ständigem Wandel bestens für dieses Projekt geeignet. Und das Team der SWD &amp; Smart Industrial City ist für uns ein erstklassiger, kompetenter Ansprechpartner und stets offen für neue Ideen zur Stadtplanung von morgen"</p> <p>Diese Kooperation ermöglicht es uns, Projekte in 3D zu erkunden, noch bevor der erste Spatenstich erfolgt. Dadurch werden nicht nur fundiertere Entscheidungen möglich, sondern es können auch Planungsfehler vermieden werden, was Zeit und Geld spart. Darüber hinaus macht die immersive Erfahrung den Planungsprozess angenehmer und fördert die Zusammenarbeit und den Ideenaustausch mit Bürgern und Beteiligten.&nbsp;</p> <p>Das Projekt umfasst folgende Fokuspunkte:&nbsp;</p> <ul> <li>Effizienter Import von 3D-Daten.</li> <li>Optimierter Workflow für Präsentationserstellung und Meeting-Teilnahme.</li> <li>Integration von Virtofy zur Verbesserung der Zusammenarbeit in kommunalen Prozessen.</li> </ul> <p>Die Integration virtueller Realität in die Stadtplanung birgt das Potenzial, die Art und Weise, wie wir Städte gestalten, nachhaltig zu verändern. Dank der Partnerschaft mit Virtofy&nbsp;sind wir in Dormagen&nbsp;auf dem besten Weg, unsere Vision einer Smart Industrial City zu verwirklichen. Bleiben Sie dran, um weitere spannende Updates und Entwicklungen auf unserer Reise zu verfolgen!</p> <p>Den&nbsp;Blog-Eintrag von Virtofy&nbsp;inkl. Video-Präsentation gibt es <a href="https://www.virtofy.com/de/blog/2023/09/vr-in-der-stadtplanung-evaluationsprojekt-mit-der-stadt-dormagen/">hier.</a></p>

EasyDigiTwin: Meilenstein erreicht!

In den letzten Monaten haben wir hart daran gearbeitet und jetzt können wir voller Stolz verkünden: Der erste Meilenstein ist erreicht!
<p>Das Team der&nbsp;Westfälischen Hochschule&nbsp;hat erfolgreich das Fahrzeuggestell fertiggestellt und auf ein Testfahrzeug montiert.&nbsp;<br /> <br /> Was dieses Gestell so besonders macht? Es kombiniert Kameras und GPS-Empfänger, ohne auf teure Erfassungsinstrumente wie LIDAR oder Radar-Systeme angewiesen zu sein. Das bedeutet erhebliche Kosteneinsparungen für den Prototypen und die Möglichkeit, kosteneffiziente Straßenraum-Erfassungen in Serie durchzuführen.&nbsp;<br /> <br /> Um anschließend dreidimensionale Informationen aus den Bilddaten zu extrahieren, kommt eine hochmoderne Methode der künstlichen Intelligenz namens Neural Radiance Fields - NeRF zum Einsatz. Dies ermöglicht uns, noch präzisere und detailreiche Informationen zu gewinnen.<br /> <br /> Wir können es kaum erwarten, die ersten Testaufnahmen in den kommenden Wochen und Monaten zu sehen. Mehr zum Projekt findet ihr <a href="https://smart-industrial.city/news/detail-1/easydigitwin-mobile-mapping">hier</a>.</p>

Kreativer Höhepunkt: Design Thinking Workshop in der Zukunftswerkstatt des Industry Hubs!

Ziel des Workshops: Die Design Thinking Methodik beleuchten und in einem realen Szenario anwenden.
<p>Yasmin Karim&nbsp;präsentierte die Methode in allen Facetten und führte gemeinsam mit unseren Innovationsmanagern&nbsp;Alena Engelhard&nbsp;und&nbsp;Siju Samuelkutty&nbsp;durch den Prozess.&nbsp;<br /> <br /> Nach dem Feedback unserer Teilnehmenden haben wir uns auf ein konkretes Thema konzentriert: die Immobilien- und Bauwirtschaft. Wir tauchten in die Welt eines geschiedenen Ehepaares ein, das seine Immobilie verkaufen wollte, und analysierten deren Herausforderungen und Chancen. Mit dieser wertvollen Einsicht konnten wir die Marketingstrategie für Maklerunternehmen verfeinern und eine neue Positionierung im Markt entwickeln.&nbsp;<br /> <br /> Die positiven Bewertungen unserer Teilnehmenden sprechen für sich! Ein herzlicher Dank an alle, die diesen Workshop zu einem Erfolg gemacht haben.</p> <p><strong>Sie benötigen auch Unterstützung bei der Transformation Ihres Unternehmens? Dann kommen Sie gerne direkt auf uns zu.&nbsp;Gemeinsam schaffen wir Innovation!&nbsp;</strong></p>

European Alliance for Industrial Data, Edge and Cloud stellt die ersten Arbeitsergebnisse vor!

Was haben SAP, die Deutsche Telekom, Siemens, IONOS und andere mit der Wirtschaftsförderung Dormagen gemeinsam? Genau, wir sitzen alle zusammen in der European Alliance for Industrial Data, Edge and Cloud und gestalten hier die Rahmenbedingungen für die Entwicklung der Edge Technologie weiter.
<p>Vor kurzem hat das Gremium (vielen Dank an unseren Kollegen im Gremium Christoph Reitenberger) die "ROADMAP FOR THE NEXT-GENERATION CLOUD-EDGE" erstellt, die jetzt <a href="https://digital-strategy.ec.europa.eu/en/news/european-alliance-industrial-data-edge-and-cloud-presents-its-first-deliverables">verfügbar </a>ist.</p> <p>Die Roadmap umfasst 10 Schwerpunktbereiche, in denen die wichtigsten Aspekte für eine nachhaltige und ganzheitliche Cloud-to-Edge-Implementierung erläutert werden, sowie Empfehlungen und Vorausschauen, die zeigen, wie euer Unternehmen von den EU-cloud und edge Lösungen der nächsten Generation profitieren kann.<br /> <br /> In der Smart Industrial City bleiben wir somit nicht nur am Puls der Zeit, sondern gestalten die Zukunft aktiv mit. Dies wird uns helfen, eine zukunftsfähige digitale Infrastruktur aufzubauen, die für Unternehmen und Bürger gleichsam extrem wichtig ist.<br /> <br /> Das Thema Edge mag dabei im ersten Moment für viele kompliziert und wenig greifbar klingen, aber genau deshalb haben wir das Edge Cloud Reallabor als Förderprojekt konzipiert, um Unternehmen und Interessierten gemeinsam mit Partnern aus der Wissenschaft und IT-Wirtschaft zu helfen, einen stetigen Wissenstransfer und erste Anwendungen zu ermöglichen.<br /> <br /> Mehr zum Edge Cloud Reallabor gibt es <a href="https://www.revier-gestalten.nrw/projekte/edge-cloud-reallabor">hier</a>.</p>

Ausbau des LoRaWAN-Netzes schreitet voran!

Neues LoRaWAN-Gateway auf dem Norbert-Gymnasium in Knechtsteden.
<p>In den kommenden Monaten wird der Ausbau dieses innovativen Netzwerks abgeschlossen sein, und wir können dann stolz ein flächendeckendes LoRaWAN-Netzwerk für den Stadtkonzern, Unternehmen und Bürger anbieten.&nbsp;<br /> <br /> LoRaWAN (Long Range Wide Area Network) ist eine wegweisende Technologie, die es ermöglicht, Daten über große Entfernungen hinweg mit geringem Energieverbrauch zu übertragen. Dies eröffnet spannende Möglichkeiten für die Vernetzung von Sensoren, Geräten und Anwendungen in den verschiedensten Bereichen und ist dabei nachhaltig und ressourcenschonend. Mehr zum Projekt findet ihr auch auf unserer <a href="https://smart-industrial.city/news/detail-1/lorawan-netz" title="LoRaWAN">Projektseite</a>.&nbsp;<br /> <br /> Unsere Vision ist es, eine smarte und vernetzte Stadt zu schaffen, in der Unternehmen effizienter arbeiten, Bürgerinnen und Bürger von neuen Services profitieren und innovative Ideen blühen können.&nbsp;<br /> <br /> Ein herzlicher Dank gebührt dem Norbert-Gymnasium Knechtsteden für die Bereitstellung des Standorts sowie allen Partnern und der ECBM GmbH, die an der Realisierung dieses ehrgeizigen Projekts beteiligt sind.&nbsp;</p>

Inspirierender Besuch im AI Village: Eine Entdeckungsreise in die Welt von KI und Blockchain!

In der vergangenen Woche fand im Rahmen der Zukunftswerkstatt des Industry Hubs der Smart Industrial City Dormagen eine inspirierende Exkursion statt: Das Ziel war das AI Village in Hürth
<p>Die Zukunftswerkstatt des <strong>Industry Hubs</strong> bot am 24.08.2023 eine spannende Gelegenheit, die neuesten Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI), Blockchain-Technologie und nachhaltigen Städteplanung kennenzulernen. Im Fokus stand dabei insbesondere der Besuch des AI Village, einer Plattform für Innovationen im Bereich der künstlichen Intelligenz. Die Veranstaltung bot eine umfassende Agenda, die von Vorstellungen über Anwendungsbeispiele bis hin zu praxisnahen Demos reichte.</p> <p>Die Veranstaltung begann mit einer herzlichen Begrüßung und Vorstellung des AI Village und seiner Partner. Dabei wurden die wichtigsten Kooperationspartner und deren Rolle in der Förderung von Innovationen im Bereich der künstlichen Intelligenz präsentiert.</p> <p>Darauf folgte eine Präsentation über das <strong>Blockchain Reallabor, Blockchain.NRW</strong> und den <strong>IDiTech e.V. </strong>Hier&nbsp;lag ein besonderes Augenmerk auf den Anwendungsmöglichkeiten dieser Technologie in verschiedenen Bereichen.</p> <p>Der nächste Programmpunkt widmete sich der Vorstellung von KI.NRW und den Use Cases aus dem Bereich Smart &amp; Sustainable Cities. Dies verdeutlichte, wie KI-Technologien einen signifikanten Beitrag zur Bewältigung der Herausforderungen moderner urbaner Umgebungen leisten können.</p> <p>Der Höhepunkt der Veranstaltung war die Vorstellung und Anwendung verschiedener Demos. In dieser interaktiven Phase hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, KI- und Blockchain-Anwendungen hautnah zu erleben. Dies förderte das Verständnis für die Funktionsweise dieser Technologien und inspirierte zu weiteren innovativen Ideen.</p> <p>Das Get-Together am Ende der Veranstaltung bot den Teilnehmern die Gelegenheit zum Netzwerken und Erfahrungsaustausch. Es war eine hervorragende Gelegenheit, die präsentierten Innovationen zu diskutieren, neue Kontakte zu knüpfen und mögliche Kooperationsmöglichkeiten zu erkunden.<br /> <br /> Unser Team steht Ihnen zur Seite und bietet Ihnen gerne eine umfassende Analyse und Beratung an. Kontaktieren Sie Alena Engelhard und Siju Samuelutty, um mehr zu erfahren.</p>

Gemeinschaftsprojekt CityPlanner erfolgreich gestartet!

Nach Erhalt des formellen Förderbescheids durften wir das gemeinsame mFund-Projekt nun mit unseren Partnern starten.
<p>Wir freuen uns, den erfolgreichen Start unseres spannenden Projekts CityPlanner bekannt zu geben! Die ersten Schritte wurden erfolgreich unternommen, um dieses aufregende Vorhaben in die Tat umzusetzen. In den vergangenen Tagen wurden die grundlegenden Aufgaben an das Team verteilt, wichtige Termine sorgfältig geplant und notwendige Abstimmungen durchgeführt.</p> <p>Die Atmosphäre während des Projektstarts war äußerst positiv, und die Begeisterung war spürbar. Die reibungslose Koordination der verschiedenen Aufgaben und die Teamdynamik trugen dazu bei, dass der Start des Projekts bestens gelungen ist.</p> <p>In CityPlanner arbeiten wir daran, innovative Lösungen für urbane Planung und Entwicklung zu schaffen. Unser Team setzt sich aus Fachleuten mit unterschiedlichen Hintergründen zusammen, die ihr Fachwissen und ihre Leidenschaft einbringen, um Städte lebenswerter zu gestalten.</p> <p>Du möchtest Teil dieses aufregenden Projekts werden und einen Beitrag zur Gestaltung unserer Städte leisten? Bald werden wir mehr darüber verraten, wie auch Du ein Teil von CityPlanner werden kannst. Halte Ausschau nach weiteren Informationen, die wir hier in Kürze veröffentlichen werden. Gemeinsam können wir die Zukunft unserer Städte positiv beeinflussen!</p>

Gamification im Fokus: Mittelständische Unternehmen aus Dormagen entdecken neue Perspektiven

Wie Gamification Prozesse in Unternehmen verbessern, wiederkehrende Aufgaben herausfordernder gestalten und damit als Motivation auf die Mitarbeitenden wirken kann, darüber informierten sich Dormagener Unternehmer dieser Tage im Games-Kompetenzzentrum Fusion Campus. Organisiert hatte den Besuch die Stadtmarketing- und Wirtschaftsför-derungsgesellschaft Dormagen (SWD). Die Exkursion zählt zu den kostenfreien Angeboten des Industry Hub, einer Initiative, die die örtliche Wirtschaft bei der digitalen Transformation unterstützt.
<p>Gastgeber in Düsseldorf war der Spieleentwickler Ubisoft. Dort führte Arne Gels, Geschäftsführer des Fusion Campus, die Teilnehmer in einem Impulsvortrag in die Welt der Spiele ein. „Spiele sind erfolgreich, weil Zielsetzung und der Weg dahin klar erkennbar sind und wir uns innerhalb des gewählten Szenarios selbst verwirklichen möchten. Gerade wenn wir neue Situationen gemeistert haben, sind wir besonders motiviert, weiter zu machen. Bei Multiplayer-Spielen bringt jeder seine eigenen Stärken für ein gemeinsames Ziel ein“, zeigte Gels Wirkungsweisen auf, die sich auf die Arbeitswelt übertragen lassen. Die Teilnehmer wurden ermutigt, nachzufragen, ihre Perspektive zu erweitern und kreative Ansätze zu finden, um Gamification in ihre Unternehmensstrategie zu integrieren. Insgesamt lieferte der Nachmittag auf dem Fusion Campus den Vertretern mittelständischer Unternehmen wertvolle Denkanstöße. „Der Vortrag und die rege Diskussion haben uns Ansätze gezeigt, wie Gamification eine Brücke zwischen Spielen und Geschäftsanwendungen schlagen kann“, kommentierte ein Teilnehmer.</p> <p>Unternehmen, die Gamification als strategisches Instrument nutzen möchten, können sich dazu von den beiden Innovationsmanagern der SWD, Alena Engelhard (<a href="mailto:alena.engelhard@swd-dormagen.de">alena.engelhard@swd-dormagen.de</a>) und Siju Samuelkutty (<a href="mailto:siju.samuelkutty@swd-dormagen.de">siju.samuelkutty@swd-dormagen.de</a>) in einem persönlichen Gespräch beraten lassen.</p>

Förderantrag für das Projekt City Planner bewilligt!

Diese positive Nachricht bedeutet nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern stärkt auch unsere Bestrebungen, eine intelligente und nachhaltige Stadt zu gestalten.
<p>In enger Zusammenarbeit mit der 4traffic SET GmbH, der senseering GmbH und dem&nbsp;RWTH Institut für Städtebau/Urbanistik&nbsp;haben wir intensiv an einem tollen Konzept gearbeitet, wie wir Mobilitäts- und Umweltdaten großflächig erheben und anwendungsfallbezogen auswerten und ausspielen können - und die Mühe hat sich gelohnt!<br /> <br /> Die Genehmigung dieser Fördermittel durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr eröffnet uns aufregende Möglichkeiten, unsere bisherige Entwicklung der Urbanen Datenplattform zu beschleunigen und wegweisende Projekte umzusetzen.<br /> <br /> Unser herzlicher Dank gilt unserem engagierten Team sowie all den Unterstützern, die am Erfolg unserer Smart Industrial City arbeiten.<br /> <br /> Mehr zum City Planner erfahrt ihr bald hier auf unserer Projektseite und auf der Homepage des mFund.&nbsp;</p>

Konzertiert auf dem Weg in die Zukunft: SWD und CURRENTA nutzen Wissenstransfer in Sachen Digitaler Zwilling

Beide Akteure etablieren dazu eine Themenreihe mit Vertretern aus Wirtschaft, Forschung und Verwaltung.
<p>„Digitale Zwillinge werden heute schon eingesetzt um beispielsweise die Lebenszyklen von Anlagen zu berechnen, Bürger in Planungsprozesse einzubinden, Optimierungen im Bereich Verkehr anzustoßen und den Katastrophenschutz erfolgreicher zu planen“: Mit diesen Worten eröffnete Christoph Reitenberger, SWD-Projektmanager für den Digitalen Zwilling, den ersten Digital Twin Summit, der Ende Mai im CHEMPARK-Nachbarschaftsbüro CHEMPUNKT stattfand.</p> <p>Dorthin hatte die SWD gemeinsam mit CHEMPARK-Betreiber CURRENTA im Bereich Digitale Zwillinge engagierte Kommunen, Start-ups und Hochschulvertreter eingeladen. Via Bildschirm live dabei: Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr, das sich online zugeschaltet hatte, um den gemeinsamen Projektauftakt der Westfälischen Hochschule und der SWD zu einem neuen Mobile Mapping-Verfahren zu verfolgen. Beim Mobile Mapping werden durch ein komplexes Kamera- und Softwaresystem Bilder bei einer Befahrung erfasst und so verarbeitet, dass sie in den Digitalen Zwilling der Stadt Dormagen integriert werden können. Neben weiteren Vorträgen der CURRENTA, die zeigte, welchen Nutzen sie bereits für sich und ihre Kunden aus dem Digitalen Zwilling zieht, präsentierte das Startup „FloodWaive“ seine Lösung für die Prognose und Simulation von Starkregenereignissen dem interessierten Publikum. Im Anschluss bestand die Möglichkeit für die gut 30 Teilnehmenden, die vorgestellten Anwendungen selbst auszuprobieren und den fachlichen Austausch zu vertiefen.</p> <p><strong>Unternehmen, Verwaltung und Bürger profitieren</strong></p> <p>„Der Digitale Zwilling ist für uns ein wichtiger Beitrag zur Transformation unseres Produktions- und Wirtschaftsstandortes. Er hilft aber auch dem Standortumfeld. Vom kleinen Unternehmen bis zur Stadtverwaltung bietet der Digitale Zwilling vielen Akteuren hilfreiche Ansätze. Darum freuen wir uns sehr über die angestrebten Kooperationen zwischen den Kommunen und uns als Industrie. Bei Innovationen bedarf es pragmatischer Lösungen, die wir gemeinsam umsetzen wollen“, sagt Olaf Sakowski, Leitung Infrastrukturplanung, Vermessung und Dokumentation der CURRENTA am Standort Krefeld-Uerdingen.</p> <p>André Heryschek verantwortet das Handlungsfeld Strukturwandel und Smart City bei der SWD und ist mit dem Ergebnis des ersten Gipfeltreffens in Sachen Digitaler Zwilling sehr zufrieden: „Die Resonanz der Partner aus den Kommunen, Hochschule und der Wirtschaft ist eindeutig positiv. Wir müssen und werden hier viel enger und kooperativer zusammenarbeiten. Der heutige Auftakt hat gezeigt, dass viele an den Zukunftsthemen arbeiten, wir aber gemeinsam viel schneller und agiler sein können.“</p> <p><strong>Fachlicher Austausch wird in Projektgruppen fortgeführt</strong></p> <p>Die Formen der Kooperation können von der gemeinschaftlichen Beauftragung von Dienstleistern bis hin zur gemeinsamen Entwicklung von Anwendungsfällen reichen. Eine Fortsetzung der Reihe ist, neben der Arbeit in Projektgruppen, im Herbst vorgesehen. „Mit dem Digital Twin Summit haben wir einen weiteren, wichtigen Baustein für unsere Smart Industrial City-Kooperation gelegt“, zieht Heryschek Bilanz.</p>

Dormagener Innovationsgürtel: Transformation der Wirtschaft durch digitale und nachhaltige Geschäftsmodelle

Drei Innovative Ansiedlungsvorhaben im Fokus des Industry Talks.
<p>Normalerweise bietet der „Industry Talk“ Startups eine Bühne, um Industrie und Mittelstand innovative Lösungen vorzustellen. Die jüngste Ausgabe der Veranstaltungsreihe allerdings war drei in Dormagen geplanten Projekten gewidmet, die die anwesenden Unternehmensvertreter aus Chemie, Digital- und Bauwirtschaft sowie Industrie zum Mitmachen begeistert haben. Alle Projekte haben gemeinsam, dass sie darauf ausgelegt sind, Unternehmen einen Innovationsraum und moderne (Daten-)Infrastrukturen zu bieten, um die Megatrends Digitalisierung und Nachhaltigkeit für neue Geschäftsmodelle nutzen zu können. Die inspirierenden Pitches mit knapp 30 Teilnehmenden im CHEMPARK-Nachbarschaftsbüro CHEMPUNKT reihten sich in die aktuelle Konzeption der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) ein, die Flächen zwischen dem Gewerbegebiet an der A57 und der Zuckerfabrik einerseits sowie Stadtgebiet und CHEMPARK andererseits als Dormagener Innovationsgürtel entwickeln möchte.</p> <p>Nach einem Grußwort von Kreisdirektor Dirk Brügge gab André Heryschek, SWD-Leiter Strukturwandel und Smart City, einen Einblick in das Projekt Edge Cloud Reallabor: „Gemeinsam mit Forschungs- und Bildungspartnern aus der Region möchten wir einen Nukleus für Edge Computing schaffen. Neben einem Kompetenzteam und einem Innovationsraum soll vor allen Dingen ein Demonstrator aus Mini-Rechenzentrum und 5G-Testfeld Unternehmen aus Dormagen und dem Rheinischen Revier dabei unterstützen, die Edge Cloud Diffusion für die digitale Transformation und neue Geschäftsmodelle zu nutzen.“ Aktuell ist ein Förderantrag in Vorbereitung.</p> <p>Der zweite Impulsgeber prüft derzeit Standorte zur Errichtung eines Ökosystem-integrierten Edge Rechenzentrums in Dormagen und stellte heraus, dass Rechenzentren der nächsten Generation neben dem Angebot von Speicherplatz und Rechenleistung vor allen Dingen auch als Energiezentrale fungieren müssen. Daher sei man besonders stolz, dass ein energieoptimiertes Angebot in diesem Segment geschaffen werden konnte, das nun ausgerollt werden soll. Über ein Einstiegsszenario in Dormagen könnten so 250 MW Wärme pro Monat gewonnen und einer Nutzung zugeführt werden. Die SWD prüft vor allem gewerbliche Nutzungsmöglichkeiten in den Sommermonaten.</p> <p>Martin Bellof stellte mit chemstars eine Initiative marktführender Unternehmen der chemischen Industrie zur Stärkung der Startup-Szene vor. Ziel von chemstars ist es, Ideen, Technologien und Geschäftsmodelle einen&nbsp; &nbsp;Weg aus der Forschung in den Markt zu bereiten. Denn es sei „immer noch alles andere als einfach, ein erfolgreiches Unternehmen in Chemie, Biotechnologie oder Materialwissenschaften zu gründen“, so Bellof. chemstars hilft Gründungsteams dabei mit Knowhow und Netzwerk. Aktuell wird die Initiative von den Bayer, Covestro und CURRENTA unterstützt, weitere Unternehmen und das NRW-Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie sind beteiligt.</p> <p>„Die drei vorgestellten Projekte sind ein Auszug aus aktuellen Ansiedlungsvorhaben und Initiativen im Dormagener Innovationsgürtel. Die große Resonanz zeigt, dass die Transformation der Wirtschaft in vollem Gange ist und auch vor Dormagen keinen Halt macht. Die Bewegung im Markt möchten wir gemeinsam nutzen und dem Wirtschaftsstandort wichtige Impulse geben“ resümieren Heryschek und Martin Voigt, Leiter Politik- und Bürgerdialog der CURRENTA in Dormagen, unisono. SWD und CURRENTA als assoziierter Partner des Industry Hubs, organisieren die Präsenz-Reihe „Industry Talk“ gemeinsam.</p>

Erste Smart Industrial City Rallye: Dormagener Dateninfrastrukturen hautnah erleben und tolle Preise gewinnen

An drei verschiedenen Standorten im Stadtgebiet können sich die Dormagener Bürgerinnen und Bürger am Dienstag, 25. April, in der Zeit von 8 bis 18 Uhr über die modernen Dateninfrastrukturen informieren, die die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (SWD) seit einiger Zeit aufbaut. Die erste Smart Industrial City-Rallye führt durch die Innenstadt. So wird es an der Stadtbibliothek am Marktplatz, dem ehemaligen „Ratskeller“ an der Kölner Straße und dem Innovationsort ChemLab, Unter den Hecken, einen Aushang geben, der mit einem sogenannten NFC-Tag versehen ist.
<p>Diesen „Tag“ müssen die Teilnehmenden abscannen, um in der UnserDormagen-App weitergehende Informationen zu erhalten und eine digitale Stempelkarte zu befüllen. Sobald die Stempelkarte voll ist, kann diese im ChemLab, Unter den Hecken 58, eingelöst werden. Unter den erfolgreichen „Finishern“ der Rallye werden sieben Nahwerte-Gutscheine im Gesamtwert von 300 Euro verlost. Die Gutscheinkarte kann bei mehr als 30 Dormagener Anbietern eingelöst werden. Eine Übersicht bietet die Website <a href="http://www.nahwerte.de/dormagen">www.nahwerte.de/dormagen</a>.</p> <p>Neben dem guten Gefühl, dass es immer mehr Innovationen und digitale Formate in Dormagen gibt, erhalten die Teilnehmenden einen Blick hinter die Kulissen der „Smart Industrial City“. Die Rallye steht im Zeichen dieser gemeinsamen Digitalisierungsinitiative von Stadt und Industrie. Sie soll die dazugehörigen Maßnahmen greifbar und ihren Nutzen verständlich machen.</p> <p>„Aktuell bauen wir mit der Urbanen Datenplattform, dem Digitalen Zwilling sowie einem weitreichenden Funknetz moderne Dateninfrastrukturen auf, um über Sensoren wichtige Daten im Stadtraum zu erheben. Hierzu zählen beispielsweise Besucherfrequenzen, Klimadaten, Füllstände von Straßeneinläufen, Parkplatzbelegungen und vieles mehr. Da es sich um sehr technische und komplexe Themen handelt, möchten wir diese spielerisch an die Bürgerinnen und Bürger herantragen“, berichtet André Heryschek, Leiter Strukturwandel und Smart City bei der SWD</p> <p>Die UnserDormagen-App findet sich im App Store oder über die Weiterleitungsfunktion der Website&nbsp;<a href="https://unserdormagen.de/">https://unserdormagen.de/</a>.</p>

Mit Blick von oben: ein digitaler Zwilling für die Nachbarschaft

Currenta unterstützt die Initiative „Smart Industrial City“ der Stadt Dormagen mit drei Terrabyte Datenmaterial.
<p>Dormagen, ein nachhaltiger Wohn- und Wirtschaftsstandort: Gemeinsam mit der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) arbeitet Currenta seit einigen Jahren an der Vision einer „Smart Industrial City“. Hierfür entwickelt die SWD einen eigenen digitalen Zwilling der Stadt auf der Grundlage hochauflösender Luftbilder und daraus entstehender 3D-Modelle. Drei Terrabyte solcher Daten übergab Currenta Ende vergangenen Jahres an SWD und Stadt und spendete damit die Grundlage zum Aufbau der digitalen Rheinstadt.</p> <p>Entstanden waren die Daten beim Currenta-eigenen Projekt des digitalen Chempark-Zwillings. Im Sommer 2022 hatte Currenta einen spezialisierten Dienstleister für Luftbildbefliegungen und 3D-Modelle mit der Aufnahme neuer hochauflösender Daten des Chempark Dormagen beauftragt und dabei einen Teil des Dormagener Stadtgebietes in hochauflösenden Bildern erfasst: Dormagen-Mitte und -Nord, Horrem, Hackenbroich sowie mit Blick auf die 650-Jahr-Feierlichkeiten die Zollfeste Zons.&nbsp;„Uns war wichtig, einen Mehrwert für unseren kommunalen Nachbarn zu schaffen. Wenn der Flieger einmal in der Luft ist und Daten erfasst, dann ist es im Rahmen einer guten partnerschaftlichen Zusammenarbeit sinnvoll, vorher nachzufragen, welche Daten die SWD unterstützen können. Nach&nbsp;kurzer interner Prüfung war die Frage geklärt und die besonders interessanten Areale definiert“, freut sich Olaf Sakowski von Currenta über die gelungene Unterstützung.</p> <p>André Heryschek, Leiter Strukturwandel und Smart City bei der SWD, betont die Bedeutung der Datenspende für die städtische Digitalisierungsstrategie: „Mit dem digitalen Zwilling entwickeln wir ein innovatives Kommunikations- und Planungswerkzeug, in das wir im Laufe der letzten beiden Jahre bereits versuchsweise Besucherfrequenzdaten der Innenstadt und fiktive 3D-Modelle für das Zuckerfabrik-Gelände und die Top-West-Erweiterungsfläche integriert haben. In diesem Jahr arbeiten wir vor allem daran, eine Benutzeroberfläche für die Politik und interessierte Bürger*innen zu entwickeln, damit die Ergebnisse auch einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden können.“&nbsp;Der digitale Zwilling bringt dabei einiges an Potenzial hinsichtlich der Weiterentwicklung Dormagens zur Smart Industrial City. So soll er zum Beispiel die Stadtplanung und das touristische Standortmarketing digitaler und attraktiver gestalten.&nbsp;Dormagens Bürgermeister Erik Lierenfeld weiß um die Bedeutung der Daten auf dem Weg seiner Stadt Richtung Smart Industrial City und freut sich über die Unterstützung und gute Zusammenarbeit: „Das Datenmaterial hilft uns enorm dabei, den ‚digitalen Zwilling‘ der Stadt weiterzuentwickeln. Daher möchte ich mich bei der Currenta für die Spende bedanken. Unser Ziel ist es, diese Zukunftstechnologie noch im Laufe dieses Jahres für die Bürgerinnen und Bürger in die konkrete Anwendung zu bringen.“</p> <p>Currenta selbst nutzt die Daten für den Currenta-eigenen digitalen Zwilling. Hier dienen sie den Expert*innen im Chemiepark vor allem für die Standort- und Infrastrukturplanung. Doch auch Kunden und Mitarbeiter*innen profitieren vom digitalen Zwilling über die Integration im Chempark-Geodatenportal GEOPARK. Aufgrund der vielseitigen Nutzbarkeit der Daten erfolgt darüber hinaus die Einbindung in die Chempark-Arena, welche interessierten Besucher*innen im zentralen Besucherempfang im Chempark Leverkusen und interessierten Bürger*innen im Nachbarschaftsbüro Chempunkt in Dormagen zur Verfügung steht.</p>

Stadt rüstet sich mit Sensoren im Kanalsystem gegen Starkregen und Sturzfluten

Die technische Lösung soll der Kommune helfen, vorausschauender zu agieren.
<p>Straßen, die bei Starkregen zu reißenden Bächen werden, weil das Kanalsystem die Wassermengen nicht aufnehmen kann: Bilder wie diese sind eng verknüpft mit dem verheerenden Unwetter im Sommer 2021, das Teile NRWs verwüstete und etliche Menschenleben forderte. Kommunen allerorts rüsten sich spätestens seit dieser Erfahrung dafür, solchen extremen Wetterlagen besser begegnen zu können.&nbsp; „Wir können zwar das Wetter nicht beeinflussen, aber mit technischen Lösungen eine Art Vorwarnsystem schaffen, damit wir vorausschauender agieren können“, erklärt Thomas Wedowski, Betriebsleiter der Technischen Betriebe Dormagen (TBD).</p> <p>Die technische Lösung besteht in Sensorik. Aktuell werden stadtweit die ersten von insgesamt 30 Sensoren in Straßeneinläufen – sogenannten Senken - verbaut. In einem Pilotbetrieb erproben die TBD dann gemeinsam mit der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) im Kontext der Smart Industrial City mehrere Anwendungsszenarien, die dabei helfen, Prozesse zu verbessern und Einsparungen vorzunehmen.</p> <p>„Routinemäßig erfolgt die Reinigung der ca. 9.200 Senken im Stadtgebiet mehrmals im Jahr, insbesondere Ende des Jahres, wenn das Laub von den Bäumen fällt. Über den Untersuchungszeitraum von mehr als einem Jahr erwarten wir Erkenntnisse darüber, ob die derzeitigen Reinigungsintervalle optimiert werden können“, führt Moritz Rechenberger, Leiter Stadtentwässerung der TBD, aus. Ein weiterer Effekt sei, dass Überstauereignisse bei Regen aus den Messdaten ablesbar sein werden. Daraus wiederum lassen sich im besten Fall Maßnahmen ableiten, die die Resilienz der Infrastruktur bei Starkregen erhöhen könnten.</p> <p>Die Sensoren erfassen in definierten Zeitabständen den Füllstand der Senken. Die Daten werden über LoRaWAN-Gateways – Funknetze - an das Kanalinformationssystem der TBD sowie im weiteren Verlauf auch an die Urbane Datenplattform (UDP) übertragen, die aktuell hierfür vorbereitet wird. Ziel ist es, Zusammenhänge zwischen Umgebungseigenschaften und Füllgeschwindigkeiten der Senken zu erkennen.</p> <p>„Innerhalb der UDP möchten wir die Messdaten dann mit weiteren Datensätzen zusammenbringen. Dazu zählen beispielsweise Wetterdaten oder Rheinpegel-Messstände. Die Kombination aller Daten soll uns dabei helfen, Starkregenereignisse lokal besser zu managen. Aus der Gesamtheit der Daten aus Sensoren, Wetterdaten und Starkregengefahrenkarten lassen sich zukünftig hochwassergefährdete Bereich besser definieren. Als Ergebnis ist eine frühzeitige Sensibilisierung der Bevölkerung und der Rettungsdienste möglich“, gibt André Heryschek, Leiter Strukturwandel und Smart City bei der SWD, einen Einblick in den praktischen Nutzen des Datenmodells.</p> <p>Die Kanal-Netz GmbH aus Meerbusch begleitet das Pilotprojekt. Geschäftsführerin Elisabeth Schloten freut sich, die Daten darüber hinaus für mögliche KI-Modelle nutzen zu können. Unterstützt wird das Projekt vom CHEMPARK-Betreiber CURRENTA, der im weiteren Verlauf auch eigene Daten von Grundwasser- und Rheinpegel-Messständen einbringen wird. „Wir teilen Daten miteinander und natürlich auch die aus dem Pilotprojekt gewonnenen Erkenntnisse, sodass alle Seiten profitieren werden“, betont SWD-Smart City Manager Christoph Reitenberger.&nbsp;</p>

Richtfunk könnte Gewerbegebiet ans schnelle Netz bringen

Beim SWD-Unternehmerfrühstück ging es um Fachkräfte und alternative Lösungen zur Internetversorgung.
<p>Zum Unternehmerfrühstück luden die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) und die Firma Helot jetzt gemeinsam nach Hackenbroich ein. Dort steht an der Kruppstraße 21 die Hauptverwaltung des aus Köln stammenden Traditionsunternehmens. Der Verwaltungsneubau im kühlen Industriestil wurde im Sommer 2019 eingeweiht und bezogen. Schon damals war geplant, sich im Rahmen des SWD-Unternehmertreffs der Nachbarschaft vorzustellen. Dann kam die Pandemie, jetzt wurde der Plan in die Tat umgesetzt.</p> <p>Helot-Geschäftsführer Marius Stoffels begrüßte die rund 25 Gäste, Gewerbetreibende aus Hackenbroich, Bürgermeister Erik Lierenfeld, SWD-Geschäftsführer Michael Bison und Mitarbeiter der Wirtschaftsförderung, im großen Gemeinschaftsraum mit Küchenzeile. „Wir sind sehr zufrieden hier am Standort und fühlen uns immer noch sehr willkommen“, betonte Stoffels. Für den Umzug von Köln nach Dormagen sprach seinerzeit neben dem passenden Grundstück auch die unkomplizierte bürokratische Begleitung durch die Stadtverwaltung. Die sei ein echter Standortfaktor, so Lierenfeld: „Wir sind stolz darauf, dass Unternehmen bei uns in der Regel nur wenige Wochen auf eine Genehmigung warten müssen. Das Beispiel Helot zeigt, dass solche Faktoren für Unternehmen entscheidungsrelevant sein können, wenn es um die Attraktivität eines Wirtschaftsstandortes geht.“</p> <p>Hallen und Werkstätten auf dem Gelände weisen darauf hin, dass sich in Hackenbroich neben der Hauptverwaltung des Unternehmens auch die Niederlassung Köln-Düsseldorf – eine von vieren deutschlandweit – befindet. Das Geschäftsmodell von Helot besteht in der Bereitstellung mobiler Heizungs- und Klimasysteme für unterschiedlichste Anlässe, von hochrangigen politischen Veranstaltungen wie dem G7-Gipfel im Juni dieses Jahres auf Schloss Elmau, dem Pferdesport-Großereignis CHIO in Aachen bis zur Versorgung ganzer Städte aus Leichtbauhallen, die aktuell in Berlin für ukrainische Kriegsvertriebene errichtet werden. Welche Logistik und Instandhaltungsarbeit hinter rund 800 Projekten und 8.000 Vermietungen im Jahr steckt, wurde beim Rundgang durch das Unternehmen deutlich.</p> <p>Austausch und Impuls machen das SWD-Unternehmerfrühstück aus. Es findet reihum in vier Dormagener Gewerbegebieten statt und ist stets gut besucht.&nbsp; „Wir nutzen das Format, um unsere Dienstleistungen als Wirtschaftsförderung vorzustellen, mehr aber noch, um im lockeren Gespräch zu hören, welche Themen und Fragen die Wirtschaft vor Ort umtreiben“, erläutert Michael Bison. Ein Schmerzpunkt aktuell ist der Fachkräftemangel, dem die SWD mit Beratung und Vernetzung am Übergang von Schule und Beruf zu begegnen sucht. Bei der SWD verantwortlich für Formate wie die Ausbildungsmesse „Date your job“ und das Online-Stellenportal <a href="http://www.jobkomm-dormagen.de">www.jobkomm-dormagen.de</a> ist Franziska Gräfe. Sie warb beim Unternehmerfrühstück dafür, beide lokal fokussierten Angebote zu nutzen.</p> <p>André Heryschek, Leiter Strukturwandel und Smart City bei der SWD, nahm ein weiteres drängendes Problem der Gewerbetreibenden in Hackenbroich ins Visier. Zwischen Bergius-, Roggendorfer, Krupp- und Ottostraße gibt es kein schnelles Internet. Um die Versorgung dort zu optimieren, könnte Richtfunk eine Lösung sein. Derzeit werden die Optionen geprüft. „Für Unternehmen, die größere Datenmengen bewegen und nicht auf den Glasfaseranschluss warten wollen, würde sich dadurch eine Alternative eröffnen“, so Heryschek.</p>

#CURCW22: Erfolgreicher Hackathon made in Dormagen

Aus Komplex mach Hacks - wie schnell aus Problemen digitale Lösungen werden können, hat das erste Currenta Coding Weekend in Zons gezeigt. Drei Challenges, zehn Teams, fünf Preise - aber nur Gewinner. Das erste Currenta Coding Weekend hat für viele strahlende Gesichter gesorgt.
<p>Aus Komplex mach Hacks. Wie aus umfassenden Problemen durch technische Kniffe umsetzbare Lösungen werden können, bewiesen die Teilnehmer*innen des ersten Currenta Coding Weekends. Vom 28. bis 30. Oktober machten sie erst die Zonser Nordhalle für 48 Stunden zum Ideenlabor und überzeugten dann die Jury mit handfesten Lösungsansätzen. Pitches und Preisverleihung bildeten das Finale eines ereignisreichen Wochenendes. Am Ende gab es Begeisterung auf allen Seiten, Challenges mit echtem Gewinn und ein klares Ziel: Zukunft!</p> <p><strong>Pumpen, Pitches, Preise: Challenges machen aus Ideen echte Lösungsansätze</strong></p> <p>Pumpen- und Anlagenausfälle besser vorhersagen und monitoren, Ressourcen teilen und effizienter einsetzen, Pumpwasserspeicher dort zur nachhaltigen Stromerzeugung nutzen, wo es eigentlich gar nicht möglich ist – was nach Zukunft und Theorie klingt, ließen die Teams in den insgesamt drei Challenges zu umsetzbaren Codes und echten Modellen werden.</p> <p>„Wahnsinn, wie Ihr Euch innerhalb von 48 Stunden in diese komplexen Probleme gegraben habt, das war echt beeindruckend“, lobte Currenta-Ingenieur Daniel Toennessen bei der Abschlussveranstaltung die Teilnehmer*innen und erarbeiteten Ergebnisse. Von den gefundenen Lösungen zeigte sich die fünfköpfige Jury so begeistert, dass sie das Preisgeld für die dritte, offene Challenge gleich auf mehrere Teams aufteilte. Organisiert hat Currenta das Coding Weekend gemeinsam dem Industry Hub Dormagen und dem Team der Smart Industrial City der Wirtschaftsförderung Dormagen. Hier zeigt sich, wie gut öffentliche Hand und Industrie gemeinsam an Zukunftsthemen arbeiten.</p> <p>Den mit 5.000 Euro dotierten Preis für die erste Challenge erhielt das Start-Up laizee.ai, das einen Software-Prototypen zur Vorhersage von Anlagenausfällen programmiert hat und somit in Echtzeit Schäden und Anomalien aufzudecken. Weitere 5.000 Euro gehen an das Team InItToWinIt, das mit einer Lösung überzeugen konnte, die nicht nur Pumpenausfälle prognostiziert, sondern in weiteren Schritten auch automatisiert festlegt, welche Pumpe der kosten- und energieeffizienteste Ersatz wäre.</p> <p>Bei der dritten, offenen Challenge, die Raum für besonders innovative Ideen bot, hat die Jury mit Industry Analytics (2.000 Euro) und Good Chem (1.500 Euro) zwei Teams ausgezeichnet, die zum einen ebenfalls einen Smart Alarm Prototypen für Anlagen entwickelt haben, aber auch eine Plattform programmierten, die das Teilen von Logistik, Services und Anlagen der verschiedenen Betriebe im Chempark ermöglicht, Ressourcen effizienter zu nutzen und im Sinne der Nachhaltigkeit miteinander zu teilen.</p> <p>Tolle Pitches bedeuten schwierige Entscheidungen für die Juroren:&nbsp;SWD-Geschäftsführer Michael Bison, Elke Hohmann von der Zukunftsagentur Rheinisches Revier, Currenta-Betriebsrätin Joline Macek und Currenta-Ingenieur Daniel Toennessen.</p> <p><strong>Sonderpreis für Spezialmission: Möglichmachen, was nicht geht</strong></p> <p>Weitere 1.500 Euro erhielt Max Welker vom Gewinnerteam InItToWinIt, der sich einer eigenen Challenge stellte: Entwickelt hat der 21-jährige ein Modell, um Pumpwasserspeicher trotz vermeintlich unzureichenden geographischen Bedingungen am Standort Dormagen zur nachhaltigen Stromerzeugung zu nutzen.</p> <p>Wie angenehm und freundschaftlich die Atmosphäre des Wochenendes war, zeigt die Entscheidung von InItToWinIt und Max Welker: Trotz der Entscheidung, sich der eigenen Challenge zu stellen, teilten die zwei Teams ihre Gewinne gemeinschaftlich. Denn beim CURCW22 gab es kein*e Verlierer*innen und keine Konkurrenz: Gemeinsam geht es Richtung Zukunft!</p> <p>Und das nicht nur in Sachen Ideenumsetzung in den kommenden Wochen und Monaten. „Wir möchten natürlich auch mit den jungen Talenten, die wir bei diesem tollen Event kennengelernt haben, in Kontakt bleiben“, sagt Currenta-Recruiterin Dr. Ute Breitsohl. Denn kreative Köpfe mit guten Ideen sind gefragt. Jetzt und in Zukunft.</p> <p>Mehr auch unter:&nbsp;<a href="https://www.currenta.de/medien/presseserver/presseserver-news/items/2022-10-31-curcw22.html">Erfolgreiche Hackathon-Premiere: Vielversprechende Ideen für den Chemiepark der Zukunft - Presseinformation - www.currenta.de</a></p>

SWD auf dem kommune digital forum von DELL Technologies

Auf Einladung von Dell Technologies durften wir einen Impuls zum kommune digital forum beisteuern.
<p>Auf Einladung von Dell Technologies durften wir einen Impuls zum kommune digital forum beisteuern. Unter dem Titel "SmartCity - wirklich nachhaltige Erfolgsfaktoren" gab SWD-Leiter Strukturwandel und Smart City, André Heryschek, den 120 teilnehmenden Bürgermeistern, CDOs, Projektmanagern, Smart City- und Digitalisierungsbeauftragte in der öffentlichen Verwaltung und in den Stadtwerken einen Einblicke in die Innovation Journey zur Smart Industrial City.&nbsp;Der SWD-Impuls findet sich als Video-Mitschnitt auf der Website des <a href="https://www.kommune-digital-forum.de/media/pages/veranstaltungen/smart-city/aac1e44bd7-1666022481/heryschek_dormagen.mp4" target="_top" title="kommune digital forum">kommune digital forum</a>.</p> <p>Weitere Impulse gab es von der Stadt Wolfsburg, der Neue Effizienz gemeinnützige GmbH aus Wuppertal, den Stadtwerken Stralsund sowie von DELL Technologies und der HABBEL GmbH.&nbsp;Die Beiträge der weiteren Referenten und den Mitschnitt der abschließenden Diskussionsrunde sowie weitergehende Informationen zur Veranstaltung finden sich unter folgendem <a href="https://www.kommune-digital-forum.de/de/veranstaltungen/smart-city?mtm_campaign=LinkedIn&amp;mtm_kwd=Post&amp;mtm_source=kdf&amp;mtm_medium=Veranstaltung&amp;mtm_content=SmartCity_20.10" target="_top" title="Link">Link</a>.</p>

Smart Industrial City HUB wird auf der Expo Real vorgestellt

Endlich konnten wir unsere nächste Ausbaustufe auf dem Weg zum Smart Industrial City Campus auf der #Exporeal vorstellen: Den Smart Industrial City Hub.
<p>Im Gewerbequartier an der A57 soll er ab 2023 mit modernen Dateninfrastrukturen entstehen und konkret für Startups, Unternehmen mit digitalen und nachhaltigen Geschäftsmodellen sowie Netzwerkaktivitäten zur Verfügung stehen. Auch das Edge Cloud Reallabor soll hier zukünftig seine Heimat finden.<br /> <br /> Die dadurch entstehenden Synergieeffekte sind ein Mehrwert für Unternehmen im Quartier, die direkten Zugang zum Innovations-Ökosystem haben, das über die letzten fünf Jahre unserer Innovation Journey entstanden ist. Das Quartier selbst wird in die Smart City Strategie aufgenommen und somit über Lösungen aus dem Bereich Smart Spaces, Edge Cloud und perspektivisch auch über Konzepte zur Datenmonetarisierung für ansässige Unternehmen verfügen.<br /> <br /> Mehr zum Gewerbegebiet hier:&nbsp;<a data-attribute-index="4" href="https://lnkd.in/e3z9aNHZ">https://lnkd.in/e3z9aNHZ</a></p>

#CURCW22 | CURRENTA Coding Weekend Dormagen

Gemeinsam mit der Currenta organisieren wir das CURRENTA Coding Weekend von Freitag, 28. Oktober bis Sonntag, 30. Oktober für mehr Effizienz und mehr Nachhaltigkeit im CHEMPARK
<p>Worum geht es? Die Teilnehmer*innen suchen nach innovativen und nachhaltigen Lösungen für die Transformation der CHEMPARK-Standorte. Es wird zwei Challenges zum Thema nachhaltiger Anlagenpark geben. Im Rahmen dieser Challenges sollen innovative Software-Ideen entwickelt werden.</p> <p>Zehn Teams aus je höchstens vier Mitgliedern unterschiedlicher Fachrichtungen können bei diesem Hackathon-Event Lösungen für echte Challenges aus den CHEMPARK-Standorten entwickeln. Alle Teilnehmer*innen übernachten auf Kosten von CURRENTA im Hotel Friedestrom in Zons. Auch für die Verpflegung und ein unterhaltsames Rahmenprogramm ist gesorgt.</p> <p>Unsere Mentor*innen werden alle Interessierten mit Challenge-Newslettern detaillierter informieren und die Herausforderungen näher konkretisieren. Unsere Jury prämiert den besten Pitch zu beiden Challenges mit jeweils 5.000 Euro. Besonders kreative und innovative Ideen können durch die Jury zusätzlich mit einem Out-of-the-box-Sonderpreisgeld ausgezeichnet werden.</p> <p>Wenn Du Spaß daran hast, digitale Lösungswege für komplexe Probleme zu suchen und zu finden, ein tolles Wochenende mit einer tollen Community in Zons zu verbringen und viele neue Kontakte und Learnings mit nach Hause zu nehmen – dann melde Dich jetzt an!</p> <p>Alle Informationen unter: <a href="https://www.currenta-coding-weekend.de/">https://www.currenta-coding-weekend.de/</a></p> <p>Anmeldung unter:&nbsp;<a href="https://www.eventbrite.de/e/curcw22-currenta-coding-weekend-dormagen-tickets-415525617307">https://www.eventbrite.de/e/curcw22-currenta-coding-weekend-dormagen-tickets-415525617307</a></p>

Einsatzmöglichkeiten der UDP für die Stadtentwässerung

Für die Urbane Datenplattform (UDP) werden aktuell verschiedene Anwendungsfälle entwickelt. Um die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten für die Stadtentwässerung zu diskutieren, waren die Kollegen der Technischen Betriebe, Moritz Rechenberger und Christoph Krautwurst, zu Gast im ChemLab.
<p>Gemeinsam werden wir nun ein Pilotprojekt starten und den Füllstand von Senken (Straßeneinläufen) über Sensoren erheben. Die Daten werden einerseits in das Kanalinformationssystem, andererseits in der UDP erfasst. Ziel ist es Zusammenhänge zwischen Eigenschaften und Füllgeschwindigkeiten der Senken herzustellen und daraus Prognosemodelle u.a. für eine optimierte Reinigung zu entwickeln.</p> <p>Begleitet wird das Projekt von der Kanal-Netz GmbH aus Meerbusch. Geschäftsführerin Elisabeth Schloten freut sich, die Daten für mögliche KI-Modelle nutzen zu können. Unterstützt wird das Projekt vom Chempark-Betreiber Currenta, der im weiteren Verlauf auch eigene Daten von Grundwasser- und Rheinpegelmessständen mit einbringen wird, um die Datenmodelle weiter zu härten. Die Auswertungen sollen auch wichtige Erkenntnisse zum Hochwasserschutz und Starkregenvorsorge liefern.</p>

Dormagen steigt in die Datenwirtschaft ein

Mit einem Workshop startete die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) nun mit dem Kölner Daten-Spezialisten Senseering in die Entwicklung der Urbanen Datenplattform (UDP). Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Smart Industrial City, Wohn- und Wirtschaftsstandort mit hochmoderner Dateninfrastruktur, der Dormagen mit Blick auf Wertschöpfung via Digitalisierung werden will.
<p>„Wenn wir erwarten, dass Unternehmen am Standort digitale Geschäftsmodelle entwickeln, müssen wir dafür auch die notwendige digitale Infrastruktur anbieten”, formuliert André Heryschek, Leiter Smart City und Strukturwandel bei der SWD, die übergeordnete Idee.</p> <p>Datenwirtschaft ist die Marschrichtung, die SWD-Geschäftsführer Michael Bison als oberster Wirtschaftsförderer der Stadt ausgibt: „Schlussendlich geht es darum, als Kommune Geld zu verdienen, um die Leistungen für die Allgemeinheit aufrecht erhalten zu können. Einerseits auf dem klassischen Weg, durch Ansiedlungen Steuereinnahmen zu generieren, andererseits mit digitalen Lösungen, die wir Dritten verkaufen können.”&nbsp; Kostenfrei denkt der Stadtkonzern hingegen in Richtung der Bürger. Dort gehe es darum, „Daten zu demokratisieren“, also breit verfügbar zu machen. Per Zugriff auf zum Beispiel Besucherzahlen in der Innenstadt oder die Menge des auf öffentlichen Dächern erzeugten Solarstroms – zwei konkrete Themen, die aktuell umgesetzt werden. Technische Basis für alle Anwendungsfälle ist die Urbane Datenplattform (UDP) bildlich gesprochen als Bühne, auf der jeder Nutzer das Programm selbst inszeniert. „Digitale Bürgerservices sind wie Theaterstücke. Erst wenn unterschiedliche Akteure zusammenkommen, entsteht etwas Wertvolles. Die UDP soll diese Bühne werden, auf der die Akteure, Datenquellen und Anwendungsfälle das Leben der Unternehmen sowie Bürger einfacher machen. Eine Smart City wird durch das intelligente Datenmanagement mit der UDP nachhaltiger und effizienter”, macht Senseering-Geschäftsführer Daniel Trauth deutlich, was für ihn den Reiz am bundesweit einzigartigen Ansatz der Smart Industrial City ausmacht.&nbsp;</p> <p><strong>Anwendungsfälle sind in der Entwicklung </strong></p> <p>Erste Anwendungsfälle hat das SIC-Team mit Unterstützung externer Dienstleister umgesetzt, so den Piloten zur Besucherfrequenzmessung in der Dormagener Innenstadt. Weitere werden im Bereich Photovoltaik-Monitoring, Leerstandsmanagement und Gewerbeflächenvermarktung liegen. Dabei werden auch die Nachhaltigkeitsziele der Stadt Dormagen eine Rolle spielen, die Klimaschutzmanagerin Lena van der Kamp im Blick hat. Um die Klimabilanz der Stadt Dormagen zu erstellen, greift sie heute auf eine Hand voll unterschiedlicher Quellen zu und führt die Datensätze manuell zusammen. Wären alle Daten in der UDP hinterlegt, reichen ein paar Mausklicks aus, um aktuelle Werte ziehen können.&nbsp;</p> <p><strong>Wertschöpfung durch Verkauf an andere Kommunen</strong></p> <p>„Wir sind mit der UDP voll im Zeitplan. Mit Senseering haben wir einen leistungsstarken Partner, der gemeinsam mit uns eine Datenplattform als Produkt entwickelt, das wir künftig auch anderen Kommunen als Service zur Verfügung stellen möchten. Mit ersten Interessenten führen wir bereits Gespräche”, freut sich Heryschek über das breite Interesse. Christoph Reitenberger, Produktverantwortlicher für die UDP, ergänzt: „Im nächsten Schritt werden wir im Stadtkonzern diskutieren, welche Daten für interne Zwecke ausgewertet und welche extern zugänglich gemacht werden sollen.” Beides könnte über den Digitalen Zwilling erfolgen, für den im nächsten Jahr eine Benutzeroberfläche entwickelt wird.</p>

Besuch der 5G.NRW Demonstrationsfabrik in Aachen

Um bei einem so dynamischen Technologie-Thema wie 5G immer auf der Höhe der Zeit zu bleiben, haben wir gemeinsam mit der Currenta und organisiert über den Industry Hub die 5G.NRW Demonstrationsfabrik in Aachen besucht
<p>Besuch der 5G.NRW Demonstrationsfabrik in Aachen &nbsp;</p> <p>Wir wussten bereits, dass 5G ein entscheidendes Thema für die Transformation zur Industrie 4.0 sein wird. Deshalb haben wir auch gemeinsam mit dem Chempark-Betreiber Currenta mögliche Flächen zur Installation eines 5G-Testfelds sondiert. &nbsp;</p> <p>Um bei einem so dynamischen Technologie-Thema immer auf der Höhe der Zeit zu bleiben, haben wir gemeinsam mit der Currenta und organisiert über den Industry Hub die 5G.NRW Demonstrationsfabrik in Aachen besucht. So konnten wir erleben, wie in einer realen Produktionsumgebung, 5G die Logistik der Zukunft gestaltet. &nbsp;</p> <p>An fünf Stationen wurde der Nutzen von 5G für die gesamte Wertschöpfungskette produzierender Unternehmen präsentiert.&nbsp;</p> <p>Mehr dazu unter: https://5g.nrw/test-und-demozentren/5g-demonstrationsfabrik/&nbsp;</p>

Currenta initiiert mit dem Industry Hub und weiteren Partnern eine Workshopreihe zur innovativen Bildung

Wie sehen innovative Ausbildungsangebote der Zukunft aus? Wie funktioniert zukünftig ein Matching zwischen sich verändernden Anforderungen und Tätigkeiten und geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten und wie müssen passende Re- und Upskilling Angebote aussehen?
<p>&nbsp;Mit diesen und vielen weiteren Fragen rund um das Thema Aus- und Weiterbildung stellten sich jetzt Expertinnen und Experten der Currenta Abteilungen Bildung und Human Resources, zusammen mit Personen der Zukunftsagentur Rheinisches Revier, der Wirtschaftsförderung Dormagen, dem Berufsbildungszentrum Dormagen, der Bundesagentur für Arbeit und der Industrie- und Handelskammer im Industry Hub Dormagen auf. Unter der Leitung des Innovationsmanagers Friedrich Wilkening wurden Problemlagen definiert und erste Handlungsansätze formuliert. Das ist die Basis für eine Workshopreihe, die entstehen soll. Das Ziel: ein Win-Win-Projekt für alle Beteiligten.</p> <p>„Die Anforderungen an die Stellen und das Tätigkeitsfeld der Mitarbeitenden in den Betrieben befinden sich in einem stetigen Wandel. Das ist grundsätzlich nicht neu. Durch die Digitalisierung und durch die beschleunigte Transformation der Industrie wandeln sich allerdings auch die Berufsbilder immer schneller. Oft auch so deutlich, dass der ursprünglich gelernte Beruf nicht immer der Beruf bleibt, den man später einmal ausüben wird. Wir wollen auch in Zukunft eine passgenaue und zukunftsweisende Ausbildung an unseren Standorten anbieten. Dabei ist diese Kooperation sehr wertvoll“, sagt Uwe Menzen, Bildungsleiter bei Chempark-Manager und -Betreiber Currenta.</p> <p>Das Unternehmen bildet als Ausbildungsdienstleister an den drei Chempark-Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen sowohl zum Beispiel für Bayer, Covestro und Lanxess als auch für den eigenen Bedarf aus. Dabei legen alle Beteiligten neben einer modernen Ausbildungsinfra-struktur einen besonderen Wert auf passgenaue Ausbildungsinhalte. Und genau da setzt das Projekt zur innovativen Bildung an.</p> <p>Uwe Menzen: „Die Unternehmen im Chempark benötigen gut ausgebildete und handlungsfähige Fachkräfte, um auch in Zukunft konkurrenzfähig zu bleiben. Ein entscheidender Faktor dabei ist die Ausbildung nach modernsten Standards. Das bieten wir mit unserem MultiPlantCenter 4.0 und zum Beispiel einer Bildungscloud bereits. Aber wir wollen auch in Zukunft passgenau bleiben. Nur dadurch entsteht für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation. Vor allem aber profitieren unsere Azubis! Letztlich gilt für uns und unsere Heimatregion im Rennen um die Fachkräfte von morgen: Wir müssen wettbewerbsfähig sein!“<br /> &nbsp;</p> <p>Michael Bison, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dormagen, sieht für die Region den Bedarf an schnellen Lösungen: „Fachkräfte können sich aktuell die Arbeitgeber quasi aussuchen. Zur Zufriedenheit im Arbeitsleben zählen daher nicht nur harte Faktoren, wie eine gute Bezahlung und flexible Arbeitszeitmodelle, sondern auch eine Arbeitsumgebung und ein Tätigkeitsfeld, das den aktuellen Entwicklungen offen gegenübersteht und diese Veränderung hin zu mehr Nachhaltigkeit und Digitalisierung auch wirklich auslebt. Daher freuen wir uns sehr, dass die Currenta mit der Zukunftsagentur Rheinisches Revier und der Stadt Dormagen und weiteren Partnern aktiv an Lösungen und Angeboten arbeiten wird. Die Förderkulisse des Strukturwandels Rheinisches Revier bietet zudem weitere Chancen neue, mutige Wege auszuprobieren“.</p>

Fallstudie zum Energieverbrauch in öffentlichen Gebäuden

<p>Steigende Energiepreise und die sicht- und spürbaren Folgen des Klimawandels zeigen es täglich auf: Nachhaltige und erneuerbare Energiegewinnung, die effiziente Nutzung von Energie sind keine Zukunftsthemen, sondern müssen kurzfristig umgesetzt werden.</p> <p>Genau darum geht es im Rahmen einer Fallstudie im ChemLab, die Einsatzmöglichkeiten von smarter Technik beim Energiesparen in öffentlichen Gebäuden und Einrichtungen untersucht. Mit an Bord: Das Nievenheimer Startup smartfabrik, das weltweit Lösungen für Smart Home-Konzepte im Eigenheim- und Office-Bereich umsetzt. Die Kooperation wird durch das Förderprojekt Industry Hub, konkret SWD Innovation Manager Friedrich Wilkening, betreut. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit der smartfabrik ein innovatives Startup in der Region haben, das sich mit so viel Elan diesen wichtigen Themen widmet“, so Wilkening.</p> <p>Das ChemLab Unter den Hecken wird von der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) als Coworking Space betrieben. Im ersten Schritt wurde dort eine smarte Heizungs- und Lichtsteuerung installiert, um den Bedarf automatisiert zu regeln. Es soll außerdem ermittelt werden, wie sich die Einsparung durch eine intelligente Programmierung des Systems optimieren lässt. „Die Besonderheit ist, dass die Umrüstung im Bestand bei nahezu jedem Gebäude erfolgen kann”, erläutert André Heryschek, Leiter Strukturwandel und Smart City bei der SWD. Die ersten Ergebnisse überzeugen bereits. Es lassen sich schon relevante Erkenntnisse über die Verbräuche und Einsparungen ablesen. „Perspektivisch ist in den ausgestatteten Gebäuden mit einer Einsparung von ca. 30 Prozent zu rechnen“ schätzt Sebastian Strickling, Geschäftsführer der smartfabrik, die möglichen Potenziale der Umrüstung ein.</p> <p><em>Der Industry Hub ist ein gemeinsames Projekt des Rhein-Kreises Neuss und der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen mbH. Das Projekt wird im Rahmen des Bundesmodellvorhabens Unternehmen Revier durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz bis Juli 2023 gefördert.</em></p>

Start der Präsenz-Veranstaltungen Industry Talk

Google für die Firma und sehende Roboter: Was Künstliche Intelligenz in der unternehmerischen Praxis leisten kann
<p>In der Veranstaltungs-Reihe „Industry Talk“ stellen Startups innovative Lösungen für die produzierende Industrie vor. Ihr Publikum: Unternehmensvertreter aus Chemie, Logistik und Industrie, die offen für die Megatrends Digitalisierung und Nachhaltigkeit sind. Die jüngste Ausgabe der inspirierenden Pitches mit rund 20 Teilnehmern im CHEMPARK-Nachbarschaftsbüro CHEMPUNKT drehte sich um künstliche Intelligenz und die Frage, inwieweit sie Prozesse im unternehmerischen Alltag vereinfachen, beschleunigen oder sogar ersetzen kann, die heute noch viel menschliches Eingreifen erfordern.&nbsp;</p> <p>Bastian Maiworm beeindruckte sofort mit Zahlen. 170.000 Euro, sagt der Gründer von ambeRoad, könne ein Unternehmen monatlich einsparen, indem es mit ambersearch als unternehmensinterner Suchmaschine, die auf alle Datenbanken, Server und Share Points zugreift, die Wissenssuche im Unternehmen verkürzen kann. „Statt acht Minuten dauert es dann nur noch maximal 30 Sekunden, bis ein Mitarbeiter die gewünschte Information findet, ohne sich durchfragen oder durch Dokumente wühlen zu müssen“, so Maiworm.</p> <p>Mit der Frage, wie sich repetitive Aufgaben etwa im Rahmen von Inspektionen und Werkstoffprüfungen automatisieren lassen, beschäftigt sich das Startup sentin. „Unsere Lösungen zielen darauf ab, den gesamten Inspektionsprozess von der Datenerfassung bis zum Abschlussbericht zu vereinfachen“, leitete Head of Sales Dominik Nestler seinen Pitch ein. sentin hat dazu einen digitalen Prüfer entwickelt, der als Assistenzsystem bei der Bildauswertung für unterschiedlichste Anwendungsfälle zum Einsatz kommt.</p> <p>Dr. Nicolas March von Vathos Agile Robotics adressierte mit seinem Kurzvortrag Unternehmen, bei denen zum Beispiel Montage- oder Konfektionierungsarbeiten zum Wertschöpfungsprozess gehören, die bisher nicht von Robotern übernommen werden können. Sein Ziel: Roboter mit menschlichen Fähigkeiten auszustatten und damit für solche Tätigkeiten zu befähigen, sie also „sehen und verstehen“ zu lassen. Die von Vathos entwickelte Software ist laut March für nahezu alle Roboter geeignet, die in der produzierenden Industrie weltweit zum Einsatz kommen.</p> <p>„KI ist ein Buzzword, es wird so oft verwendet, aber viele Unternehmen wissen nicht, wie sie KI gewinnbringend einsetzen. Ich denke, mit den drei Praxisbeispielen heute haben wir gute Anknüpfungspunkte für das Thema vermittelt und einen echten Mehrwert aufgezeigt. Das Feedback der Teilnehmer zeigt uns, dass viele Unternehmen nach genau diesen Lösungen suchen“, resümiert Friedrich Wilkening, Innovation Manager der SWD im Industry Hub. Er organisiert die Präsenz-Reihe „Industry Talk“ gemeinsam mit dem CHEMPARK-Manager und -Betreiber CURRENTA, der assoziierter Partner des Industry Hubs ist.</p>

Frequenzmessung in der Innenstadt liefert erste Ergebnisse

Sie sind kaum größer als ein Taschenbuch, unauffällig grau und verrichten ihren Dienst ebenso unauffällig hoch oben an den Stadtlaternen: Acht Sensoren messen seit Anfang Januar Besucherströme auf der Kölner Straße.
<p>Sie erfassen dazu zwischen Historischem Rathaus und dem Eingang zur Rathaus-Galerie datenschutzkonform die Anzahl der Handys, bei denen Bluetooth- oder WLAN-Signale aktiviert sind.&nbsp;Personalisierte Daten werden nicht erhoben. Die Messwerte laufen in eine Datenplattform, die wiederum den Digitalen Zwilling der Stadt Dormagen speist. Dort werden die aktuellen Bewegungen in Echtzeit ausgespielt. &nbsp;&nbsp;</p> <p>Die Datenplattform wirft auf Anfrage auch in der Vergangenheit liegende Zeitpunkte aus. Zwei Beispiele: Am 4. März, dem Tag der Demonstration gegen den Ukraine-Krieg, lag das Besucheraufkommen auf dem Paul-Wierich-Platz deutlich über der üblichen Frequenz. In der Spitze wurden über den Sensor vor der Sparkasse weit über 600 Besucher gezählt. Beim verkaufsoffenen Sonntag während des Ostermarktes belegt die Messung ein starkes Besucheraufkommen im Bereich der Sparkassen-Passage: Beleg dafür, dass der Aufgang vom Parkplatz Unter den Hecken das Haupteinfallstor zur Fußgängerzone war.</p> <p>Die Technik ist also kein Selbstzweck, sondern ein Teilprojekt im Rahmen der Smart Industrial City, das Stadtplanung und Stadtmarketing gleichermaßen nützlich sein will, wie Christoph Reitenberger von der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (SWD) erklärt: „Die Messergebnisse geben Aufschluss über unterschiedliche Besucherfrequenz im Tages- und Wochenverlauf. Dieses Wissen kann die Stadt einerseits nutzen, um Mobilitätsangebote, etwa den Busverkehr, sinnvoll anzupassen. Es lässt aber für das Stadtmarketing auch Schlüsse zu, welche Aktionen in der Innenstadt gut besucht sind und zur Belebung beitragen.“ Heißt: Wer weiß, was wo gut ankommt, kann Veranstaltungen zielgerichtet planen und Räume sinnvoll bespielen. Wichtige Impulse gibt die Frequenzmessung deshalb auch in das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) und den Masterplan Innenstadt hinein.&nbsp;</p> <p>Verschiedene Tech-Unternehmen sind beim Projekt mit an Bord. Sie haben die notwendige Technik in die Innenstadt gebracht und die erste Version einer Datenplattform sowie des Digitalen Zwillings für die SWD bereitgestellt, die mit weiteren Smart City-Anwendungsfällen wachsen werden. Gemäß Ratsbeschluss wird die Lösung zu einer umfassenden urbanen Datenplattform weiterentwickelt und dem Stadtkonzern, Bürgern, Unternehmen oder auch Bildungseinrichtungen zur Verfügung gestellt. Die Technischen Betriebe Dormagen (TBD) und die städtische IT sind ebenfalls Partner im Projekt, das so verschiedene Akteure im Stadtkonzern zusammenbringt.</p> <p>„Wir haben gemeinsam eine Infrastruktur für dauerhafte Messungen geschaffen, die Daten gehören der Stadt und wir können sie in verschiedenen Kontexten nutzen“, erklärt Reitenberger. Großer Vorteil: Die Sensoren sind nicht stationär verbaut und können, etwa in Zons installiert, auch über die Zahl der Besucher und beliebte Ausflugstage berichten. „Am Beispiel der Frequenzmessung zeigt sich, dass Digitalisierung auch im Kontext des städtischen Lebens Erkenntnisgewinn bringt und Teil von intelligenten Lösungen sein kann“, fasst André Heryschek, Leiter Strukturwandel und Smart&nbsp;City bei der SWD, zusammen.</p>

Projekt „Industry Hub“ mit gelungenem Auftakt

Das Projekt „Industry Hub“ hatte einen guten Start. Der Auftakt mit rund 80 Teilnehmern fand jetzt in der Veranstaltungshalle „Gare du Neuss“ statt. Einige Zuschauer verfolgten das Treffen digital auf dem YouTube-Kanal des Rhein-Kreises Neuss. 
<p>Der „Industry Hub“ ist ein gemeinsames Vorhaben des Kreises und der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD). „Die Betriebe stehen aufgrund des Strukturwandels und der digitalen Transformation vor großen Herausforderungen. Mit dem Projekt möchten wir Industrie-Unternehmen sowie kleine und mittlere Firmen mit konkreten Angeboten beim Aufbau innovativer Geschäftsmodelle sowie der Anpassung von Prozessen unterstützen“, erläutert Kreisdirektor Dirk Brügge.</p> <p>Nach dem Begrüßungstalk mit ihm und SWD-Geschäftsführer Michael Bison griff Dr. Gerald Fricke auf, wie wichtig die Fähigkeiten Offenheit, Agilität, Kreativität und Kundenorientierung für eine erfolgreiche digitale Transformation sind und wie man die ersten Schritte mit seinen Mitarbeitern geht. Fricke ist ein Politikwissenschaftler und Wirtschaftsinformatiker, der Unternehmen berät.&nbsp;Madita Beeckmann von der Kreiswirtschaftsförderung und André Heryschek von der SWD stellten den „Industry Hub“ vor, der mit einem fünfstufigen Servicebaukasten und verschiedenen Veranstaltungsformaten produzierende Unternehmen bei der digitalen Transformation und Innovation unterstützt. Um Betriebe gezielt miteinander zu vernetzen, greifen die Projektpartner auf ein digitales Tool zurück, das jetzt durch die Unternehmen mit Inhalten gefüllt wird. „Damit bieten wir die Möglichkeit, sich zu vernetzen sowie Lösungen, Produkte und Dienstleistungen zu suchen oder diese selber anzubieten. Wir rufen dazu auf, diese Community-Plattform aktiv zu nutzen und das ,Industry Hub‘-Ökosystem mitzugestalten“, so Brügge.</p> <p>Die Teilnehmer wurden während der Veranstaltung durch die Moderatorin Carmen Hentschel eingebunden und konnten Fragen an die Referenten stellen, was intensiv genutzt wurde. Der anschließende Impulsvortrag von Swen Göllner, Geschäftsführer der bimanu Cloud Solutions GmbH, beleuchtete, wie wichtig strukturierte Daten für ein Unternehmen sind und wie man Daten richtig sammelt und auswertet, um den Erfolg zu steigern.&nbsp;Mark Oliver Passauer und André Panné von der Robur Industry Service Group GmbH machten deutlich, welche Anwendungsmöglichkeiten es für den Einsatz von digitalen Technologien wie Robotik, Internet der Dinge oder Künstliche Intelligenz bereits in produzierenden Unternehmen gibt und welche Vorteile der Einsatz bieten kann.</p> <p>Nach dem offiziellen Programmteil gab es Gelegenheit, bei einem Imbiss die Veranstaltung zu besprechen und offen gebliebene Fragen mit den Referenten zu klären. „Ich freue mich, dass der persönliche Austausch mit den Unternehmen wieder möglich ist. Die Teilnehmerzahl zeigt uns, dass ein großes Interesse an unserem Projekt besteht. Unser Servicebaukasten steht allen interessierten Unternehmen zur Verfügung“, so SWD-Geschäftsführer Bison.</p> <p>Der „Industry Hub“ wird bis Juli 2023 im Rahmen des Bundesmodellvorhabens „Unternehmen Revier“ durch das Bundeministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert. Weitere Auskünfte erteilen Daniel Una Dominguez (E-Mail <a href="mailto:daniel.unadominguez@rhein-kreis-neuss.de">daniel.unadominguez@rhein-kreis-neuss.de</a>, Telefon 0 21 31/928 75 09) und Friedrich Wilkening (E-Mail <a href="mailto:friedrich.wilkening@swd-dormagen.de">friedrich.wilkening@swd-dormagen.de</a>, Telefon 0 21 33/4 00 37 96). Näheres im Internet: https://<a href="http://www.industry-hub.de">www.industry-hub.de</a>.</p> <p>Die Veranstaltung ist als Aufzeichnung bei <a href="https://www.youtube.com/watch?v=CNsMXbgD_Gc">Youtube </a>verfügbar.</p>

Gelungene Premiere für die Founder & Startup Community

Der Start verlief erfolgreich: Die Founder & Startup Community des Industry Hubs hat sich am 3. März erstmalig getroffen, zwölf Teilnehmende waren neben den Moderatoren am Start.
<p>Ob IT-Startup, Produktidee oder innovative Dienstleistung: Menschen, die ein Geschäftsmodell entwickeln und damit auf dem Markt durchstarten wollen oder schon frisch gegründet haben, stehen vor einer Menge Fragen. Genau diese Zielgruppe in Dormagen und dem Kreisgebiet nimmt der <a href="http://industry-hub.de" title="Industry HUb">Industry Hub</a> jetzt ins Visier. Die gemeinschaftliche Initiative von SWD und Rhein-Kreis Neuss lud&nbsp;am Donnerstag, 3. März, von 9 bis 10 Uhr die lokale Founder &amp; Startup Community zum ersten virtuellen Netzwerktreffen ein,&nbsp;zwölf&nbsp;Teilnehmende waren neben den Moderatoren am Start.</p> <p>Es hat sich wieder gezeigt, wie wichtig gemeinschaftlicher Austausch ist. Schon bei diesem einstündigen Treffen konnten sich die Gründerinnen und Gründer gegenseitig wertvollen Input geben und sich damit unternehmerisch helfen. Eine Abfrage zu gewünschten Themenschwerpunkten ergab, dass bei den nächsten Treffen viele spannende Themen im Fokus stehen können: u.a. Marketing, Akquise, Kontakte, Förderung, Klimaschutz und Sicherheit im Betrieb. Noch findet der Austausch virtuell statt, bald aber schon in Präsenz – die Planungen dafür laufen.</p> <p>&nbsp;„Unser Interesse ist es, Gründer und Gründungsinteressierte von Startups und jungen, innovativen, gerne auch digitalen Unternehmen in den Austausch miteinander zu bringen“, erklärt SWD-Innovationsmanager Friedrich Wilkening.</p> <p>Infos zur Community und die nächsten Termine hat SWD-Innovation Manager Friedrich Wilkening,<a href="mailto:friedrich.wilkening@swd-dormagen.de">friedrich.wilkening@swd-dormagen.de</a>.</p>

Smart Industrial City goes Europe

Dormagen jetzt Mitglied in EU-Allianz zur Digitalisierung
<p>Die Smart Industrial City Dormagen betritt die europäische Bühne: Seit Dezember gehört die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD), Treiber und Steuerer der Smart City Aktivitäten, zur „European Alliance for Industrial Data, Edge and Cloud“. Die EU-Allianz bringt Unternehmen, Vertreter der Mitgliedstaaten und einschlägige Sachverständige zusammen, die sich einem Ziel verschrieben haben: Sie wollen den Einsatz von Cloud- und Edge-Technologien in der Industrie wie im öffentlichen Sektor, wo sensible Daten erhoben und verarbeitet werden, fördern und stärken und so durch ortsnahe Speicher- und Rechenkapazitäten die digitale Souveränität Europas wahren. Im europäischen Bündnis aus aktuell 39 Partnern befindet sich die SWD in Gesellschaft weltweit agierender Player wie Nokia, SAP, Airbus, Telefónica oder Capgemini.</p> <p><strong>„Ritterschlag“ für ÖPP zwischen Stadt und Industrie</strong></p> <p>„Das ist quasi der Ritterschlag für unsere Bestrebungen, Edge-Infrastrukturen aufzubauen, in denen im Rahmen eines ÖPP-Modells sowohl der öffentliche Sektor als auch die Industrie arbeiten können“, sagt André Heryschek, Leiter Strukturwandel und Smart City bei der SWD. Bis zum Jahr 2027 will die EU rund zehn Milliarden Euro für den Aufbau entsprechender Infrastruktur und Dienste bereitstellen. „Die Mitgliedschaft wird uns dabei helfen, unser Partnernetzwerk europaweit auszubauen und Zugriff auf EU-Fördermittel zu erhalten“, ordnet SWD-Data Scientist Christoph Reitenberger die Aufnahme der SWD als bislang einzigem kommunalem Akteur in die EU-Allianz ein. Den Erstkontakt nach Brüssel hatte die CURRENTA, Initialpartner der Smart Industrial City, ermöglicht. Sie vernetzte die SWD mit der Europäischen Kommission. „Unser Dank gilt der CURRENTA ebenso wie der umagine GmbH, die uns mit ihrer Expertise unterstützt hat, den Baustein des Edge-Rechenzentrums zu entwickeln und der EU-Kommission vorzustellen“, so Reitenberger.</p> <p><strong>Lokale Lösungen als Alternative zu außereuropäischen Anbietern</strong></p> <p>Cloud- und Edge-Technologien sind Schlüsselfaktoren für den digitalen Wandel in Europa. Ein Ziel der Bemühungen ist es daher, Alternativen zu den großen außereuropäischen Anbietern von Cloud-Computing-Diensten zu schaffen, wie SWD-Geschäftsführer Michael Bison ausführt: „Edge-Rechenzentren sind ein wichtiger Bestandteil einer europäischen Datensouveränität und für eine zukunftsfähige Dateninfrastruktur von enormer Relevanz. Auf dieser Basis können wir sichere Dienstleistungen für Stadtkonzern und Wirtschaft entwickeln.“</p> <p>Ein solches Edge-Rechenzentrum soll nun in Dormagen entstehen. Betreiber wird die neu gegründete Global Digital Management Solutions (GDMS) GmbH sein. „Dieses wegweisende Ziel der Allianz setzen wir in Dormagen also schon heute um“, sagt Reitenberger. Er nimmt für die SWD regelmäßig an den Arbeitsgruppen der EU-Allianz teil, bei denen es beispielswiese auch um die Erarbeitung europäischer Richtlinien für die Bereitstellung datenverarbeitender Dienste und Anwendungen geht.</p>

Neuer Smart Industrial City-Partner GDMS plant Rechenzentrum in Dormagen

Datenverarbeitung in Echtzeit am Standort möglich
<p>Nicht wenige Nutzer eines US-amerikanischen Cloud-Anbieters staunten Ende des vergangenen Jahres nicht schlecht, als sie von einem großflächigen Server-Ausfall in den USA betroffen waren. War das Versprechen an sie doch gewesen, dass ihre Daten und Services in der Europäischen Union gehostet werden. Nach dieser Erfahrung gewinnen lokale Betreiber verstärkt an Zuspruch. Die gute Nachricht zum Jahresbeginn: Unternehmen in Dormagen haben in naher Zukunft die Möglichkeit, Cloud-Dienste direkt vor Ort einzukaufen. Vor wenigen Wochen hat sich in Dormagen die Global Digital Management Solutions (GDMS) GmbH gegründet. Ziel der GDMS ist es, ein Metro Edge-Rechenzentrum in Dormagen zu bauen, das insbesondere auf Edge Computing-Anwendungen ausgerichtet ist, aber auch lokalen Unternehmen Stellplatz für eigene Server (sogenannte Kollokation) anbietet.</p> <p>„Wir freuen uns, dass unsere Smart Industrial City – Aktivitäten Früchte tragen und wir mit der GDMS ein Tech-Startup in Dormagen begrüßen dürfen, das ein wichtiger Baustein für die digitale Transformation der Wirtschaft im Rheinischen Revier werden kann“, zeigt sich SWD-Geschäftsführer Michael Bison zufrieden mit dem Neuzugang im SIC-Partner-Netzwerk.</p> <p>Bei einer Cloud handelt es sich um schnell erweiterbare oder reduzierbare Speicher- und Rechenkapazitäten in grundsätzlich global verteilten Rechenzentren. Metro-Edge Rechenzentren sorgen dafür, dass die immensen Datenmengen, die tagtäglich produziert werden, vor Ort weiterverarbeitet werden können. „Dies ist vor allen Dingen mit Blick auf datenintensive Anwendungsfälle von steigender Bedeutung. Spätestens beim Thema ,autonomes Fahren‘ sind wir auf eine Dateninfrastruktur angewiesen, die hohe Datenmengen in Echtzeit, also im unter fünf Millisekunden-Bereich, verarbeiten kann. Die GDMS bringt die gefragte Expertise mit, daher sehen wir der Zusammenarbeit mit großem Interesse entgegen“, ergänzt André Heryschek, Leiter Strukturwandel und Smart City bei der SWD.</p> <p>GDMS-Geschäftsführer Sven Schuchardt hat sich mit Thorsten Klein, der als Chief Information Officer (Leiter Informationstechnik) in dem Unternehmen tätig wird, einen fachkundigen Dormagener an die Seite geholt. Gemeinsam werden beide nun ihr Büro im ChemLab Unter den Hecken beziehen und von dort aus eng mit Heryschek und seinem Team zusammenarbeiten. Noch stehen die genutzten Server in Frankfurt am Main, aber schon bald, sagt Schuchardt, „werden wir den Unternehmen der Region eine lokale Alternative zu großen Cloud-Anbietern geben können, wenn es um Echtzeit-Rechenkapazität&nbsp;geht“.</p>

Gamification im städtischen Kontext

Einblicke beim Stakeholder-Treffen der Smart Industrial City
<p>„Mit der Zukunft spielt man nicht – oder doch?“ Unter diesem Motto stand das Stakeholder-Treffen des Industry Hubs und der Smart Industrial City in diesem Jahr. Nach einer kurzen Vorstellung zum Industry Hub durch SWD-Innovation Manager Friedrich Wilkening und des Zusammenspiels mit dem Partnerprojekt Smart Industrial City folgte ein lebhafter Impulsvortrag zum Thema Gamification von Arne Gels (Fusion Campus) aus Düsseldorf. Dieser machte den zugeschalteten Mitgliedern des Digitalisierungs- und Umweltausschusses deutlich, dass sie alle mehr Spieler in sich haben, als sie vielleicht geglaubt hätten.</p> <p>Wie Logiken und Entwicklungsarbeiten aus der Gamesbranche im städtischen und industriellen Kontext in der Smart Industrial City technisch und inhaltlich Anwendung finden können, zeigten André Heryschek für die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) und Olaf Sakowski für den CHEMPARK-Betreiber CURRENTA am Beispiel von digitalen Zwillingen auf. Die SWD betonte dabei, dass der Prototyp zum digitalen Zwilling noch vor Weihnachten&nbsp; fertiggestellt sein wird und damit ein Jahr früher als geplant.</p> <p>Aufgrund der aktuellen Corona-Lage wurde das Treffen als Videokonferenz durchgeführt, was für die lebhafte Diskussion im Anschluss aber kein Hindernis war. Die Teilnehmenden brachten selbst spannende Impulse für zukünftige Anwendungsfälle mit ein und lobten den eingeschlagenen Weg.</p> <p>„Wir freuen uns auf das nächste Treffen und weitere Veranstaltungen im Rahmen des Industry Hubs sowie der Smart Industrial City, dann hoffentlich wieder in Präsenz und mit persönlichem Austausch“, resümiert Wilkening.</p>

Pilotprojekt Smart Parking

Auf acht Parkplätzen in der Innenstadt wird Sensorik getestet.
<p>Durchschnittlich 41 Stunden pro Jahr verbringen deutsche Autofahrer laut einer aktuellen Studie des Verkehrsdatenanbieters INRIX mit der Suche nach einem Parkplatz. Das kostet Nerven und verursacht Mehrkosten durch zusätzlichen Benzinverbrauch. Der Abgasausstoß schadet zudem der Umwelt. Wie smartes Parken mit Hilfe von Sensorik Teil der Lösung sein kann, erprobt das Start-up Parklab aus Duisburg in Kooperation mit der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) aktuell in der Dormagener Innenstadt. „Viele Parkprobleme entstehen dadurch, dass Informationen fehlen. Diese Informationen können wir über smarte Technologien mittlerweile unkompliziert bereitstellen“, erläutert Projektleiterin Enisa Kaupe von Parklab.</p> <p>Dafür wurden acht Sensoren auf die Kurzzeit-Parkplätze an der Helbüchelstraße montiert. Sie registrieren über ein Magnetfeld den Belegungsstatus des Platzes und können diese Information in Echtzeit weitergeben. Fünf PKW-Flächen, zwei für Taxis vorgesehenen Parkbuchten und ein Behindertenparkplatz werden derzeit überwacht. Noch mindestens bis Ende März 2022 wird das Pilotprojekt laufen.</p> <p>Praktisch nutzbar werden die Informationen über entsprechende Anwendungen, Apps, die zum Beispiel Autofahrer zielsicher zu freien Plätzen navigieren könnten. Auch der Parkplatzbetreiber, im Falle von Dormagen die Kommune, kann die Daten für sich verwerten. Deshalb ist das Pilotprojekt ein wichtiger Baustein in den Dormagener Smart City-Aktivitäten, die von der SWD gesteuert werden. „Für die Stadtverwaltung sind solche Daten zum Beispiel bei der Parkraumüberwachung enorm nützlich.&nbsp; Wenn das Ordnungsamt per App informiert wird, auf welchem Platz an der Helbüchelstraße die Parkdauer eines Fahrzeugs demnächst abläuft, lassen sich Laufwege optimieren und langfristig auch das Falsch- und Dauerparken auf Flächen eindämmen“, erklärt Data Scientist Christoph Reitenberger (SWD).</p> <p>Vorrangig zielt Smartes Parken indes auf den Klimaschutz im Rahmen des Individualverkehrs, indem die Parkplatzsuche verkürzt und damit schädliche Emissionen minimiert werden. Das Dormagener Pilotprojekt dient als Referenz für Parklab und könnte Strahlkraft für Großstädte bundesweit haben. Immerhin hat INRIX für Köln und Düsseldorf die stattliche Summe von 60 bzw. 61 Stunden errechnet: So viel Zeit wenden Autofahrer dort jedes Jahr für die Suche nach einem Parkplatz auf.</p> <p>„Auch wenn wir in der Dormagener Innenstadt sicher keinen Parkplatzmangel haben, ist das Projekt für uns sehr wertvoll. Es erlaubt uns einen Einblick in die verwendete Technologie, zusätzlich sammeln wir weitere Erfahrungen damit, wie sich im öffentlichen Raum gewonnene Daten sinnvoll nutzen lassen“, so das Fazit von André Heryschek, Leiter Strukturwandel und Smart City bei der SWD.</p>

Datenschatz und Geschäftsmodell

Historisches Rathaus wird für die „Smart Industrial City“ in 3D gescannt
<p>Das Historische Rathaus gibt es demnächst auch in der virtuellen Welt als dreidimensionales Modell. Dafür sorgt&nbsp;das Vermessungsbüro Kappas, das die Geometrie des Dormagener Wahrzeichens jüngst bei schönstem Herbstwetter mit einem 3D-Laserscanner ausgemessen hat. Das Abtasten des Gebäudes von allen Seiten mittels Laserstrahl dauerte mehrere Stunden. Dabei erfasste der aufgestellte Scanner das Rathaus in Breite, Höhe und Tiefe. „Es entsteht beim Scan aber kein fertiges Modell, sondern eine Punktewolke, die am PC nachbearbeitet werden muss“, erzählt Jan-Dominik Kappas. Pro Stunde eingescannter Daten sind nach derzeitigem Stand der Technik etwa vier Stunden händische Verarbeitung nötig. In den nächsten Tagen soll das 3D-Modell des prägnanten Bauwerks aus dem Jahr 1909 fertig sein.</p> <p>Die Vermessung des Historischen Rathauses ist ein Teilprojekt im Kontext der „Smart Industrial City“, das von der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) gesteuert wird. Data Scientist Christoph Reitenberger (SWD) wird die daraus gewonnenen Daten in den „digitalen Zwilling“ der Stadt Dormagen übertragen. Wie sich aus der Technik des 3D-Scannens ein tragfähiges Geschäftsmodell für das Dormagener Vermessungsbüro Kappas machen lässt, darum kümmert sich SWD-Innovation Manager Friedrich Wilkening im Kontext des für Unternehmer kostenfreien Beratungsangebotes „Industry Hub“. Denn noch experimentiert Jan-Dominik Kappas nur mit der Technik und hat sich den mehrere 10.000 Euro teuren Laserscanner erst einmal geliehen.</p> <p>„Anhand dieses Beispiels zeigt sich, wie sinnvoll beide Projektansätze ineinandergreifen. Wir unterstützen einen Dormagener Unternehmer dabei, sein Geschäftsmodell zukunftsorientiert aufzustellen, und gewinnen im Gegenzug wertvolle Daten für die Entwicklung der Smart Industrial City“, fasst André Heryschek, Leiter Strukturwandel und Smart City bei der SWD, zusammen.</p> <p>Die 3D-Vermessung von Gebäuden kann vielen Zwecken dienen. Das Historische Rathaus zum Beispiel bleibt dadurch als Kulturdenkmal erhalten. Werden Bestandsimmobilien erfasst, kann durch die Verknüpfung mit weiteren Daten der messbare Nutzen energetischer Sanierung simuliert werden. Der Scan von Neubauten dagegen dient zum Abgleich, ob das fertige Objekt&nbsp;der Planung entspricht.</p>

Vergangene News vom ChemLab

Innovationsmotor ChemLab endet – Nachfolgeprojekte Industry Hub und Smart Industrial City nehmen Fahrt auf

Herausforderung gemeinsam meistern: mit Digitalisierung und Nachhaltigkeit den Strukturwandel gestalten
<p>Mit einem hochkarätigen Plenum und tollen Einblicken in Innovations- und Digitalisierungsthemen beendet das ChemLab seine 2,5-jährige Projektlaufzeit. Während dieser Tage reihenweise Veranstaltungen Corona-bedingt abgesagt werden müssen, hatten die Veranstalter vom Rhein-Kreis Neuss, der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) und des CHEMPARK-Betreibers Currenta bei ihren Planungen von Anfang an auf ein hybrides Veranstaltungsformat gesetzt.</p> <p>So konnten neben den 20 Protagonisten in der Nordhalle Zons 275 Zuschauer per Live-Stream an der Veranstaltung teilnehmen und miterleben, wie CHEMPARK-Leiter Lars Friedrich ein positives Resümee für die Currenta und die chemische Industrie zog: „Für uns als CHEMPARK ist Digitalisierung neben der stofflichen und industriellen Nutzung von erneuerbaren Energien eines der wichtigsten Zukunftsthemen. Chemische Industrie und digitale Gründerszene liegen nach zweieinhalb Jahren ChemLab näher beieinander. Und auch wir als CHEMPARK konnten von den zahlreichen Impulsen für mehr Digitalisierung in der Chemie, die aus dem ChemLab kamen, profitieren.“</p> <p>Um NRW-Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Covestro-Vorstandsvorsitzendem Dr. Markus Steilemann, RWTH-Universitätsprofessorin Prof. Dr. Gabriele Gramelsberger sowie Christoph Goertz, Innovationsberater und Unternehmer mit Silicon Valley – Erfahrung entwickelte sich eine spannende Diskussion zur Vision des Rheinland Valleys mit den Chemie- und Industrie-Schwerpunkten in Dormagen und im Rhein-Kreis Neuss. Neben der Chance auf neue Geschäftsmodelle und neue Wertschöpfung, v.a. angesichts des tiefgreifenden Strukturwandels der Region, wurden auch Herausforderungen thematisiert.</p> <p>Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Damit die Industrie aus der Corona-Krise gestärkt hervorgeht, müssen wir Innovationen und Investitionen auf den Weg bringen – in neue Technologien, in die Qualifikation und in die Weiterbildung der Beschäftigten. In Dormagen zeigt die Chemiebranche beispielhaft, wie es gehen kann: Durch eine enge Zusammenarbeit zwischen Stadt, etablierten Unternehmen und innovativen Start-ups stellt sich die Region für eine erfolgreiche Zukunft auf.“</p> <p>&nbsp;„Innovationen benötigen ein Umfeld, in dem sie entstehen können und ein Netzwerk aus Unternehmen, Startups und anderen Akteuren, um sie voranzubringen. Mit dem Projekt Industry Hub möchten wir die digitale Transformation weiter in den Unternehmen stärken, um damit einen Beitrag zu leisten unsere Wirtschaft im Strukturwandel zukunftsfähig zu machen“, so Landrat Hans-Jürgen Petrauschke.</p> <p>Moderatorin Anja Backhaus führte die Zuschauer sympathisch durch die kurzweilige Veranstaltung, zu der Digitalisierungsexperte und Top-Speaker Jörg Heynkes mit seiner Keynote spannende Impulse für den Industriestandort geben konnte.</p> <p>„Der Verweis auf die Herausforderungen unserer Wirtschaft reicht uns nicht. Daher haben auch wir uns als Stadt Dormagen auf den Weg gemacht, um Deutschlands erste Smart Industrial City zu werden. Mit dem Digitalen Zwilling, dem Digitalen Bauantrag und dem Einsatz von KI im Bereich der Mobilität möchten wir nun auch die ersten Verbesserungen für unsere Bürger und Unternehmen erzielen. Die SWD wird daher nun kontinuierlich die digitalen Standortfaktoren weiter ausbauen und gezielte Akzente beim Thema Nachhaltigkeit setzen“, verweist Bürgermeister Erik Lierenfeld auf die aktuellen Planungen.</p> <p><br /> Link zur Aufzeichnung des Live-Streams unter:&nbsp;<a href="https://youtu.be/HOP0PZjwvIY">https://youtu.be/HOP0PZjwvIY</a></p> <p><em>Das ChemLab ist ein Förderprojekt des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Förderaufrufs DWNRW-Networks.</em></p>

Datenbasierte Geschäftsmodelle und Datenmonetarisierung

"Log-In, Chempark Community!", hieß es am 18.08.2020 zum zweiten Mal in diesem Jahr. Im virtuellen MeetUp ging man der Frage nach: Wie können Industrie und Kommunen, deren originäres Geschäftsmodell nicht die Produktion und Vermarktung von Daten sind, dennoch vom neuen Datengold profitieren?
<h3><a href="https://chemlab-nrw.de/news/detail/datenbasierte-geschaeftsmodelle-und-datenmonetarisierung-1#newsImg" target="_self">&gt;&gt;&nbsp;Link Videos &lt;&lt;</a></h3> <p>Gewohnt souverän moderierte&nbsp;ChemLab Community Manager Guido Doublet durch die&nbsp;eineinahlb stündige Online-Verantsaltung, die&nbsp;35 Teilnehmer interresiert verfolgten und mit 4 fantastischen Keynote Speakern gespickt war.</p> <p>CHEMPUNKT und ChemLab NRW möchten&nbsp;allen Teilnehmern sowie allen Interessierten <strong>hier</strong> die Möglichkeit geben, sich&nbsp;die vier Vorträge (noch einmal) anzusehen und sich inspirieren zu lassen.</p> <p>Gerne stehen wir als Ansprechpartner bei Rückfragen zur Verfügung und möchten Sie bereits auf das nächste <strong>Online-Event&nbsp;</strong>hinweisen. Dann reden wir mit dem <strong>Digital Innovation Hub Düsseldorf/Rheinland</strong> und vier Top-Speakern über das Thema "<strong>Resilienz in der industriellen Produktion - der Digitalisierungstreiber nach Corona?".</strong></p> <p><strong>Wann:</strong>&nbsp;Donnerstag, den 08.10.2020</p> <p><strong>Thema:</strong> Resilienz in der industriellen Produktion - der Digitalisierungstreiber nach Corona?</p> <p><strong>Bis zum nächten Mal!</strong></p> <p>Ihr CHEMPUNKT und ChemLab</p> <p><strong>--&gt; Keynote-Speaker und Thema:</strong></p> <p><strong>Keynote 01:&nbsp;Guido Doublet // ChemLab</strong></p> <p>Wie verdiene ich mit meinen Daten Geld, wenn ich kein datengetriebenens Unternehmen bin sondern physische Produkte oder Services generiere. Die Keynote von ChemLab Community Manager Guido Doublet zeigt, dass neben der Ertrags- vor allem auf der Kostenseite viel mit Daten verdient werden kann und die eigene Beteiligung an der Data-Economy immer wettbewerbsrelevanter wird.</p> <p><strong>Keynote 02: Michael Mertens // CryptoTec Industrial GmbH</strong></p> <p>Wenn wir Daten kaufen und Verkaufen, dann brauchen wir einen Träger, der unsere Werte manipulations-, revisions- und dokumentensicher transportiert. Verfolgen Sie hier, welche Rolle hier die Blockchain spielt und was die zukünftigen Entwicklunge bringen werden.</p> <p><strong>Keynote 03: Dr. Daniel Trauth // Senseering</strong></p> <p>Wie machen wir aus Maschinendaten Cash? Wie sieht der Marktplatz dazu aus? Und warum werden wir schon aus Fachkräftemangel unsere intimen Produktionsdaten über intelligente Plattformen den Data Scientist aus der ganzen Welt anvertrauen müssen, um daraus Ergebnisse zu erzielen.</p> <p><strong>Keynote 04: Stephan Multhaupt // deep white</strong></p> <p>Für den Einstieg in die Datenökonomie muss der Anfang muss, vor allem in der Unternehmenskultur und bei den Menschen in der Organisation. Stephan Multhaupt lässt uns an seinen langjährigen Erfahrungen teilhaben, damit der eigene Einstieg in das Geldverdienen&nbsp;die Menschen mitnimmt und die Unternehmenskultur nicht gefährdet.</p> <p><strong>--&gt; Get in contact!</strong></p> <p><strong>Guido Doublet // ChemLab</strong></p> <p><a href="mailto:gd@chemlab-nrw.de">gd@chemlab-nrw.de</a> // +49.175.4141808</p> <p><strong>Michael Mertens</strong></p> <p>CryptoTec Industrial GmbH</p> <p><a href="mailto:michael.mertens@cryptotec.com">michael.mertens@cryptotec.com</a> // ‭+49 172 2791834‬</p> <p><strong>Dr. Daniel Trauth</strong></p> <p>senseering GmbH</p> <p><a href="mailto:d.trauth@senseering.de">d.trauth@senseering.de</a> // ‭+49 171 9209873‬</p> <p><strong>Stephan H. Multhaupt</strong></p> <p>deep white</p> <p><a href="mailto:stephan.multhaupt@deep-white.com">stephan.multhaupt@deep-white.com</a> // ‭+49 151 16122355‬</p>

Smarte Energielösungen für die Industrie

Am 16. Juni 2020 begrüßten Kreisdirektor Dirk Brügge und Ulrich Bornewasser von der Currenta, in einem Online-MeetUp die Chempark-Community zum Thema "Smarte Energielösungen für die Industrie". Für 1,5 Stunden moderierte ChemLab Community Manager Guido Doublet durch das Online-Event. Auch wenn die typische Event-Atmosphäre, das zufällige Netzwerken und der gute Kaffee gefehlt haben, so blieb doch der spannende Austausch rund um das Thema Smart-Energy.
<p>Die Analyse des Energieverbrauchs sowie Energiedienstleistungen bekommen immer mehr <strong>Touchpoints mit der Digitalisierung</strong>. Schwungmassenspeicher, Meta Grid und Co. leisten einen wichtigen Beitrag zur Energiewende, indem sie eine <strong>größere Effizienz der Energienutzung</strong> oder einen <strong>höheren Einsatz erneuerbarer Energien</strong> realisieren. Vor allem Startups entwickeln in rasanter Geschwindigkeit neue Geschäftsfelder, um die <strong>Energiewelt der Zukunft</strong> ökomomisch und ökologisch <strong>positiv zu gestalten</strong>.&nbsp;</p> <p><strong>CHEMPUNKT</strong> und <strong>ChemLab NRW</strong>&nbsp;geben&nbsp;allen Teilnehmern des virtuellen MeetUps sowie allen Interessierten hier die Möglichkeit, sich hier die smarten Lösungen der&nbsp;vier Energie-Startups <strong><a class="external-link" href="https://www.adaptive-balancing.de/" target="_blank" title="Open external link in new window">Adaptive Balancing Power</a></strong>, <strong><a class="external-link" href="https://envelio.de/" target="_blank" title="Open external link in new window">Envelio</a></strong>, <strong><a class="external-link" href="https://www.enerthing.com/de/startseite/" target="_blank" title="Open external link in new window">Enerthing</a></strong> und <strong><a class="external-link" href="https://www.energycortex.com/" target="_blank" title="Open external link in new window">Energy Cortex</a></strong> (noch einmal) anzusehen und sich inspirieren zu lassen.</p> <p>Gerne stehen wir als Ansprechpartner bei Rückfragen zur Verfügung und möchten Sie bereits auf das nächste <strong>Online-Event am Dienstag den 18.08.2020 (15-16 Uhr) zum Thema "Datenmonetarisierung für die Industrie"</strong> hinweisen.</p>

Digital Demo Day 2020 - das ChemLab auf der deutschen Startup Expo

Am 13.02.2020 reisten 33 Wirtschaftsvertreter aus der chemischen Industrie sowie Dienstleister aus Dormagen zum Digital Demo Day 2020. The Place to be für Tech-Startups, Speaker sowie Tech-Solutions und mittendrin das ChemLab!
<p>Der CHEMPUNKT füllte sich schnell, die Abfahrt zum digitalen Meet and Greet auf dem Digital Demo Day in Meerbusch stand bevor. Die Busreise mit passendem Rahmenprogramm wurde perfekt vom Chempark-Betreiner CURRENTA organisiert und pünktlich trafen die Interessenten am Ziel ein.</p> <p>Vor Ort begrüßten André Heryschek und Guido Doublet die Teilnehmer und starteten eine <strong>"Guided Tour"</strong>&nbsp;zu ausgewählten Tech-Startups.&nbsp;Neben vielen neuen Eindrücken, spannenden Einblicken und digitalem Austausch konnten die Teilnehmer auch dem Panel des ChemLab&nbsp;auf der Startup-Stage folgen.</p> <p><strong>"</strong>I<strong>ndustry meets Startups"</strong> - wie Chemieunternehmen und Startups gemeinsam neue Technologien voranbringen und voneinander profitieren können stellte Guido Doublet, ChemLab Community Manager, mit&nbsp;Dirk Großmann (Keller &amp; Bohacek GmbH) und Winfried Korb (Siasys) vor.&nbsp;</p> <p><strong>Digital Projects Wanted</strong> - so lautete die Divise am Stand des ChemLab, wo Madita Beeckmann zusammen mit André Heryschek, Guido Doublet und Franziska Baldauf die Startups mit Fotobox und Wanted-Steckbriefen empfingen um mehr über die Problemlösungen bzw. Ansätze der&nbsp;Startups für die chemische Industrie zu erfahren.&nbsp;</p> <p>Wir danken allen Teilnehmern, Organisatoren und Startups für Ihr Engagement, den offenen Austausch und digitalen Lösungen auf der&nbsp;unvergessliche Reise zur deutschen Startup Expo.</p>

VR im Ausbildungsbereich - passt die Chemie?

Vier Startups stellten am 05.November 2019, beim dritten CHEMPARK-Community Treffen in diesem Jahr, ihren Ansatz für Virtual Reality im Ausbildungsbereich vor.
<p>Die Neugier ist geweckt und das ChemLab gefüllt. Die VR-Brille sitzt und schon taucht man ein, in diese virtuelle Welt. Virtual Reality ist eine&nbsp;durch spezielle Hard- und Software erzeugte künstliche Wirklichkeit und in dieser virtuellen Umgebung bekommt man tatsächlich das Gefühl, direkt vor Ort zu sein und mit den Controllern in der Hand (Handtracking) das Feuer zu löschen oder den Ernstfall einer Evakuierung zu proben.&nbsp;</p> <p><strong>Virtuell üben und real lernen</strong></p> <p>Dieses "Eintauchen" und die realistischen Interaktionsmöglichkeiten steigern den Lerneffekt und die Erinnerung an das Gelernte. Gefährliche Situationen können so beispielsweise ohne reelle Gefahr erlebt und immer wieder trainiert werden, bis alle notwendigen Handgriffe sitzen.&nbsp;</p> <p>„Wir setzen darauf, dass Virtual Reality vor allem dazu beiträgt, dass sich Auszubildende und Teilnehmende von Schulungen die Trainingsabläufe und Prozesse besser einprägen können“, erklärt ChemLab Community Manager Guido Doublet. „Mit der Virtual Reality tauchen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ja nicht in eine andere Welt ein, sondern sie simulieren den Arbeitseinsatz im realen Umfeld.“</p> <p>Faszination VR! Möglicherweise der Lernort der Zukunft?</p>

Digital angedockt: Der CURRENTA-Workshop “Hafensicherheit”

“Check-in!” hieß es am 12. September im ChemLab zum Thema “Absicherung der Werksgrenze CHEMPARK”.
<p><strong>“Check-in!” hieß es am 12. September im ChemLab für die Teilnehmer von CURRENTA (Betreiber der Chemparks in Dormagen, Krefeld und Leverkusen) und drei ausgewählten Anbietern, die sich mit ihrem Pitch zum Thema “Absicherung der Werksgrenze CHEMPARK” beim vorbereitenden Pitch-Event am 13. August erfolgreich durchsetzen konnten.</strong></p> <p>Nach einer herzlichen Begrüßung durch die Workshop-Moderatorin Verena Huchstedt von 2B Digital und Lars Wulfers, Security Experte bei Currenta, stellte ChemLab Community Manager Guido Doublet das ChemLab kurz vor. Danach fiel auch schon der Startschuss für den eintägigen Workshop mit einem fliegenden “shrilling Huhn” und sorgte sofort für eine aufgelockerte Atmosphäre. Die Teilnehmer entwickelten im Anschluss gemeinsam, in kleinen Gruppen, themenbezogene Personas und Customer Journeys mit dem Ziel, das Projekt aus den Augen potenzieller Nutzer zu sehen.</p> <p><strong>Tell me more! </strong></p> <p>Von Angesicht zu Angesicht konnten sich die Bieter wenig später an fünf Stationen mit verschiedenen Units der CURRENTA austauschen und frühzeitig Probleme oder Herausforderungen bei der Projektumsetzung erörtern und diskutieren.</p> <p><strong>...und da man sich beim Speed-Dating schon so gut kennengelernt hatte, stand einem gemeinsamen Lunch nichts mehr im Wege...</strong></p> <p>Während sich das ChemLab zum Abschluss weiterer geladener Gäste der CURRENTA erfreuen konnte, bekamen die Anbieter die Möglichkeit den neu gewonnenen Input in ihre bestehenden Konzepte einzuarbeiten und im Anschluss zu präsentieren. Interessante Ansatzpunkte und unterschiedliche Herangehensweisen wurden vorgetragen und im Anschluss kritisch diskutiert. Der Einsatz modernster Digital-Technologie stand im Mittelpunkt und die Angebotspalette an Sicherheitslösungen reichte von Radarsensorik, über den Einsatz von Wärmebildkameras, bis hin zu neuesten Videoüberwachungssystemen - kombiniert mit mobilen Applikationen.</p> <p>Welcher Captain (Anbieter) in den Hafen der CURRENTA einfahren darf und ob er eine Andockerlaubnis bekommt steht noch aus - spannend war der gemeinsame Austausch allemal!</p>

Methodenworkshop LEGO® SERIOUS PLAY® (LSP)

Mit den Lego®-Steinen auf den Tischen, die Fabrik der Zukunft modellieren und somit spielerisch die bunten Steine mit den Belangen der Geschäftswelt verbinden.
<p><strong>Mit den Lego®-Steinen auf den Tischen, die Fabrik der Zukunft modellieren und somit spielerisch die bunten Steine mit den Belangen der Geschäftswelt verbinden. Klingt nach kreativen Austausch - den gab es auch, gepaart mit jeder Menge guter Laune.</strong></p> <p>Die <a href="https://www.innovationspartner-niederrhein.de/">Innovationspartner Niederrhein</a> zusammen mit der <a href="https://wfgrkn.de/de/wfg/">Wirtschaftsförderung Rhein-Kreis Neuss</a> organisierten am 10. September im ChemLab Dormagen einen Lego® Serious Play® Methodenworkshop und boten unterschiedlichen Unternehmen der Region die Möglichkeit daran teilzunehmen und sich kreativ einzubringen.</p> <p><strong>Innovation meets business performance</strong></p> <p>Schloss man die Augen, so hörte man das emsige Wühlen in den Lego®-Steinen, welches zu den schönsten Geräuschen der Welt zählen soll. Öffnete man sie wieder, so schaute man auf die bunten Kunstwerke der 16 Teilnehmer, die mit unterschiedlichen Herangehensweisen die verschiedenen Aspekte der Geschäftswelt aufgegriffen und visualisiert hatten. Anhand der begreifbaren Legomodelle konnten so die eigenen Gedanken und Ideen den anderen Teilnehmern anschaulich kommuniziert werden.</p> <p>Mithilfe der LSP-Methode bietet sich den Unternehmen eine neue Möglichkeit der Strategieentwicklung und Innovationsplanung, zudem wird die Kommunikation verbessert und das gemeinsame Verständnis der zu behandelten Themen gefördert. Das tolle daran ist, dass jeder einzelne mit einbezogen wird und seiner Kreativität freien Lauf lassen kann.&nbsp;</p>

Montag zum Lieblingstag machen

Digitale Lösungen für glücklicheres Teamwork
<p>„Hurra! Endlich wieder Montag! Endlich wieder zurück zur Arbeit!“ Das denken sicherlich die Wenigsten. Warum eigentlich, fragten sich Luisa Bunzel und ihre Mitstreiter und gingen dem Sinn und dem Unsinn von Zusammenarbeit nach.</p> <p>„Sind Sie eher der Querdenker? Oder der Entdecker? Der Umsetzer? Der Verkäufer? Oder der Coach?“, fragt Luisa Bunzel die rund 40 Zuhörer im Nachbarschaftsbüro Chempunkt. Ihr Publikum, das sind Digitalisierungs-Spezialisten und -Interessierte aus dem Chempark und der Umgebung: IT-Fachleute, Manager, Betriebsleiter, Unternehmer und Freiberufler, die den technologischen Fortschritt verfolgen, Problemstellungen aus ihrem beruflichen Alltag identifizieren und neugierig prüfen, welche digitale Lösung ihre Arbeit erleichtern und verbessern könnte. Viermal im Jahr trifft sich diese „Digital Community“ im Chempunkt in der Dormagener Innenstadt – die direkte Nachbarschaft zum Digitalisierungsprojekt ChemLab ist dabei kein Zufall.</p> <p>Die Lösung, die Bunzel präsentiert, dreht sich um „purpose driven teams“. Sie und ihre Mitgründer haben untersucht, was einem Menschen bei der Arbeit wichtig ist, was er gerne tut und was ihn antreibt. Diese Faktoren sind die nachhaltige Basis für eine stabile Verortung in der jeweiligen Organisation, individuelle Wertschätzung, gegenseitiges Verständnis und sinnbasierte Arbeitsgestaltung.</p> <p>Die App „Monday.Rocks“ macht diese Faktoren greifbar und nutzbar. Über einen psychologisch fundierten Fragebogen kann jedes Teammitglied seine eigene Werte- und Sinnstruktur ermitteln und so herausfinden, welche Rolle am besten zu ihr oder ihm passt – zum Beispiel eben Querdenker oder Verkäufer. Wer in Gruppen zusammenarbeitet, kann so entscheiden: Auf welchen Teampositionen erfährt jeder Einzelne den höchsten Sinn? Wie verändert sich die Positionierung bei Veränderungen im Team? Wen sollten wir für welche Herausforderungen am besten einbeziehen? Das Ergebnis sind produktivere Teams, in denen es reibungsloser läuft, vor allem aber Menschen, die sich noch mehr mit ihrem Job und ihrer Organisation identifizieren können. So kann dann sogar der Montag rocken.</p> <p>„Wir entschlüsseln den Sinn der Arbeit“, fasst „Monday.Rocks“-Entwicklerin Bunzel die Funktion ihrer App zusammen. „Denn Motivation brauchen wir nur da, wo der Sinn verloren gegangen ist.“</p>

„Meet and greet“ zum Thema Cyber-Security

In Zeiten der Digitalisierung ist das Thema IT-Security eine spannende und vielseitige Herausforderung.
<p>Nicht nur das System und die Daten zu schützen, auch Mitarbeiter zu schulen und für potenzielle Gefahren zu sensibilisieren, stehen im Fokus.</p> <p>Am 09. April 2019 fand zum zweiten Mal in diesem Jahr das CHEMPARK-Community Treffen im ChemLab statt. Mit dabei waren vier Startups, die verschiedene Problemlösungen zu diesem Thema präsentiert haben.</p> <p><strong>Faktor Mensch, die „Human-Firewall“</strong></p> <p>Das <strong>Kölner Startup SoSafe GmbH</strong>, die sich auf die „Human-Firewall“ konzentrieren und für eine Investition in den Mitarbeiter plädieren. Viele Hacker greifen keine Technik mehr an sondern Menschen, weil die Unternehmen bereits viel in die Sicherheit ihrer IT-Infrastruktur investiert haben aber fast nichts in die Cyber-Security-Ausbildung der Mitarbeiter. Und so gelangen die meisten erfolgreichen Cyberattacken über die E-Mail Accounts von Mitarbeitern in die Systeme der Unternehmen. Es gilt also die Mitarbeiter fit zu machen für die Abwehr von Angriffen via E-Mail, die psychologisch immer ausgefeilter und deswegen immer gefährlicher werden. SoSafe hat vorgestellt, wie dies schnell und kosteneffizient durchgeführt werden kann, indem SoSafe in unregelmäßigen Abständen harmlose Phishing E-Mails an Mitarbeiter verschickt, von denen immer noch viel zu viele durch die Firewalls der Unternehmen durchkommen und von denen ausreichend viele die Mitarbeitern täuschen und zu gefährlichen Handlungen motivieren. Geht ein Mitarbeiter in die Falle, wird er in einem geschützten virtuellen Raum (ohne Meldung an den Vorgesetzten) gegen die Masche trainiert, DSGVO-konform, betriebsratskonform, mitarbeiterfreundlich und ohne große Zeitaufwände.</p> <p><strong>Fingerabdruck eines Raumes</strong></p> <p>Das <strong>Bochumer Startup PHYSEC GmbH</strong> hat sich die Integrität und Sicherheit von Räumen auf die Fahne geschrieben. Mit ihrer weltweit einzigartigen Technologie sind sie in der Lage, Veränderungen in Räumen bis zu 500x pro Sekunde zu überprüfen und zu melden. Dies geht in kleinen Kästen, Serverräumen und Hochsicherheit Trakten, aber auch auf Außengeländen ohne Wände und Decken. Über die Ausbreitung von elektromagnetischen Wellen wird ein einzigartiger Fingerabdruck des Raums zu einem bestimmten Zeitpunkt angelegt. Verändert sich dieser Fingerabdruck, wird sofort Alarm geschlagen. So kann beispielsweise in einem Museum mit wertvollen Kunstgegenständen ein Fingerabdruck des Raumes nach Verlassen der Besucher angefertigt werden und die kleinste Verletzung der Integrität des Raumes (beispielsweise durch ein eingeschlagenes Fenster) würde sofort diese Integrität verletzen und den Alarm auslösen. Nach diesem Prinzip können fast alle Bereiche überwacht werden ohne die Chance einer Manipulation.</p> <p><strong>Software eats the world</strong></p> <p>Alle großen Unternehmen heute entwickeln Software und unterhalten große und international verteilte Softwareentwicklungsteams. Alle diese Teams arbeiten in der Cloud, besser gesagt in vielen unterschiedlichen Cloud Systemen, denn jede Cloud hat einen speziellen Nutzen für besondere Anwendungen. Die Unternehmensleitung verliert schnell den Überblick über die vielen von den Entwicklern eingesetzten Cloudsysteme und es entsteht eine Schatten-IT, die gleichbedeutend ist mit Kontrollverlust in Bezug auf Sicherheit und Kosten. Die <strong>Firma meshcloud aus Frankfurt am Main</strong> löst diese Probleme und gibt den Softwareentwickler mehr Komfort und der Unternehmensleitung die Kontrolle zurück. Das System von meshcloud schaltet sich zwischen Unternehmen und den vielen Cloud Diensten und agiert dabei wie ein zentraler Gatekeeper. Dadurch werden die Prozesse der Softwareentwicklung effizienter, kostengünstiger und sicherer.</p> <p><strong>Last but not least…</strong></p> <p>Bei fast allen digitalen Services entfällt die Identifizierung eines Menschen durch einen anderen Menschen. Deswegen müssen wir immer sicherstellen, dass wir es auch wirklich mit der Person zu tun haben, mit der zu interagieren wir glauben. Die Authentifizierung einer Person bei Betreten eines Geländes oder eines Raumes und bei der Inanspruchnahme von Dienstleistungen (Bezahlung von Waren, Zugang zu Servern uvam.) Das <strong>Gelsenkirchener Startup XignSys</strong> hat eine Technologie entwickelt, die alle biometrischen Identifikationsmethoden des Smartphones für sich zu Nutze macht und darüber sicherstellt, dass die Authentifizierung des Gegenübers immer sicher, schnell und komfortabel durchgeführt werden kann.</p> <p>Spannende Einblicke, informativer Austausch, interessante Startups und Networking erwartet die CHEMPARK-Community dann auch beim <strong>3. Treffen am 05.11.2019 </strong>zum Thema „Training und Ausbildung mit VR/AR“ im ChemLab. Bis dahin!</p>

Zukunft gestalten mit Design Thinking

Der weltweite Chemiemarkt ist bis 2030 ein dynamischer Wachstumsmarkt. Er bietet Chancen für die deutsche chemisch-pharmazeutische Industrie, an die Erfolge der Vergangenheit anschließen zu können.
<p>Mit dieser Ausgangslage konnten Vertreter des Chempark-Betreibers Currenta, Dormagener Startups sowie der Wirtschaftsförderungen von Stadt Dormagen und Rhein-Kreis Neuss Ideen zu drei konkreten Zukunftsszenarien in den Bereichen „Intensiver Wettbewerb“, „Nachhaltigkeit/Ökologie“ und „Fachkräftemangel“ entwickeln.</p> <p>Geleitet wurde der Workshop von der GENERATIONDESIGN GmbH aus Wuppertal. Mit den Leitfragen, wie man Zukunft gestaltet und was nachhaltigen Erfolg sichert, wurden tolle Produkt- und Dienstleistungsideen entwickelt. Dabei spielten die Themen „grüne Chemie“ und „optimale Kundenzentrierung“ genauso eine Rolle, wie „Service-Innovationen“ und „technischer Fortschritt“. Und wer weiß, vielleicht entsteht ja wirklich ein SchülerLab in Dormagen, das die Schüler/-innen mit Partnern aus der Wirtschaft selbst gestalten und wo sie fortan auf höchstem technischen Niveau ihre Ideen entwickeln können.</p>

Onboarding: Digitalisierungsprojekt ChemLab mit gelungenem Auftakt

Unter dem Titel „Onboarding ChemLab – Ticket zur digitalen Transformation“ fand die jetzt erste Großveranstaltung des ChemLab statt. Dr. Axel Göhrt, Geschäftsführer der Ineos Manufacturing Deutschland GmbH, begrüßte rund 130 Teilnehmer aus chemischer Industrie, IT-Mittelstand, Start-ups und Hochschulen ebenso wie Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und Bürgermeister Erik Lierenfeld.
<p>„Ich freue mich darüber, dass hier so viele Akteure zusammengekommen sind, um sich über das ChemLab-Projekt zu informieren. Das zeigt, dass die Chemie-Industrie offen für die digitale Transformation und die Kooperation mit Start-ups ist“, so Petrauschke. Lierenfeld lobte insbesondere die Atmosphäre: „Es ist beeindruckend zu sehen, wie schnell Start-up-Szene und Chemie-Industrie miteinander ins Gespräch kommen und Ideen entwickeln – genau das ist unser Ziel mit dem ChemLab.“</p> <p>Moderiert von Vertretern des Digital Innovation Hub Düsseldorf/Rheinland, verfolgten die Gäste spannende Vorträge des prominent besetzten Podiums. Wie die fortschreitende Digitalisierung zur Chance werden und Innovationen hervorbringen kann, stand dabei im Fokus der unterschiedlichen Ansätze, die im Ineos-One-Verwaltungsgebäude vorgetragen wurden.</p> <p>Dabei standen drei verschiedene Innovationsstrategien im Blickpunkt: Digitalisierung nach der Methode „Learning by doing“ in allen Unternehmensbereichen (Dr. Günter Hilken, Geschäftsführer Currenta), Ausgründung eines eigenen Start-ups (Sebastian Brenner, Geschäftsführer des Lanxess-Spin-Offs CheMondis) oder Kooperation mit Start-ups (Guido Doublet, ChemLab-Community Manager).</p> <p>„Currenta ist in Sachen Digitalisierung noch ein junger Entdecker – aber ein überaus neugieriger und ambitionierter. Wir schauen in unsere zahlreichen Leistungsfelder und stellen fest: Am Anfang steht das Sammeln, das Sichtbarmachen von Daten. Am Ende steht ein aus ihnen generierter konkreter Nutzen. Und dazwischen liegt ganz viel Experiment“, so Hilken. Die spannende Aufgabe als Chempark-Manager sei dabei: den bestehenden Produktionsverbund zu einem digitalen Datenverbund zu erweitern, dafür eine moderne und sichere Infrastruktur bereitzustellen und darüber die Kunden auch in digitalen Transformationsprozessen als Dienstleister zu begleiten.</p> <p>Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einem Best-Practice-Beispiel der Tectrion GmbH, die mit dem Gewinner des Gründerpreises 2017 kooperiert: der IOX GmbH aus Düsseldorf. Anschließend wurden bei intensiven Gesprächen und guter Aussicht auf den Rhein wertvolle Kontakte zwischen Start-ups, Chemie-Unternehmen, IT-Mittelstand und Investoren geknüpft.</p> <p><em>Das ChemLab ist ein Projekt im Rahmen des Förderaufrufs „DWNRW-Networks“ – einer Initiative des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen unter Einsatz von Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und EFRE.NRW.</em></p>

Chemie und Digitalisierung: ChemLab eröffnet neue Chancen in der Industrie

Das Digitalisierungsprojekt ChemLab ist erfolgreich unterwegs. Das zeigten Vertreter des Rhein-Kreises Neuss, der Stadt Dormagen und des Chemparks jetzt beim „Digital Demo Day“ auf dem Areal-Böhler-Messegelände in Meerbusch.
<p>Das ChemLab soll digitale Prozesse und Innovationen fördern, neue Geschäftsmodelle in der Chemie entwickeln und junge Unternehmen unterstützen. Zwei Jahre lang läuft das Projekt.</p> <p>Digital Community Manager Guido Doublet freute sich über die vielen Besuche von Betrieben, die sich über das ChemLab informierten. „Dabei habe ich spannende digitale Start-ups kennengelernt, die vielversprechende Fähigkeiten für das Projekt und die Chemie-Industrie mitbringen“, so Doublet. Interessante Themen waren vor allem Virtual Reality, Sensorik und Cyber Security.</p> <p>Die Start-ups werden jetzt genauer gesichtet, um danach deren Potenzial für das ChemLab abzuschätzen. Doublet vereinbarte bereits einige Folgetermine. Die interessantesten Start-ups werden mit den Chemie-Unternehmen je nach Bedarf zusammengebracht und bei der Entwicklung gemeinsamer Problemlösungen unterstützt.</p> <p>Highlight am Stand des ChemLabs war eine „Fotobox“ mit Start-up-Steckbrief, die über 50 Jung-Unternehmen anlockte, jedem Besucher ein Andenken an den „Digital Demo Day“ sicherte und jedes Start-up mit seinen Fähigkeiten für die Chemie darstellte. Über die große Resonanz freuten sich auch Harald Vieten, IT-Dezernent des Rhein-Kreises Neuss, Robert Abts und Madita Beeckmann von der Kreiswirtschaftsförderung sowie Michael Bison und André Heryschek von der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen.</p> <p>Am 11. März findet bei der Ineos Köln GmbH die erste große Veranstaltung des Projekts unter dem Titel „Onboarding ChemLab – Ticket zur digitalen Transformation“ statt. Dort stellt sich das ChemLab vor, und es werden die möglichen Wege für Unternehmen aufgezeigt, um die digitale Transformation für sich anzugehen. Anmeldungen zur kostenlosen Teilnahme unter&nbsp;<a href="http://www.chemlab-nrw.de/onboarding">www.chemlab-nrw.de/onboarding</a>.</p> <p>Das ChemLab ist ein Gemeinschaftsprojekt von Rhein-Kreis Neuss, Stadt Dormagen und Chempark-Betreiber Currenta zur Etablierung eines Start-up-Ökosystems für die Chemie-Wirtschaft im Rhein-Kreis Neuss und wird durch das Land Nordrhein-Westfalen gefördert.</p>

Digital Demo Day 2019

Startup-Ausstellung, Vorträge, Workshops und Vernetzung – der 3. Digital Demo Day präsentierte den Besuchern neue Digitalinnovationen zum Anfassen & Ausprobieren, ein vielfältiges Vortragsprogramm (u.a. mit Ranga Yogeshwar zu Künstlicher Intelligenz) und spannende Einblicke in digitale Trends und neueste Technologien. Für Experten wie Laien bot sich die Möglichkeit hautnah zu erfahren, was hinter Trendbegriffen wie Virtual Reality, Augmented Reality, Robotik, Internet der Dinge und Cyber Security steckt.

Schneller, einfacher, digital

Digitale Community im CHEMPARK macht Industrie 4.0 konkret
<p>Der Tankcontainer kommt an, die Frachtpapiere werden gecheckt, die Entnahmearmatur angesetzt, Ventile bedient – viele Handgriffe müssen sitzen und dokumentiert werden, wenn ein chemisches Produkt sicher von A nach B übergeben wird. Dazu gibt es Prüf- und Checklisten. Aber müsste es nicht einfacher gehen als mit dem Klemmbrett? Klar, meint Logistiker Dirk Emmerich und hat die App „Moby Check“ entwickelt.</p> <h3>Alles auf dem Handy</h3> <p>Im Nachbarschaftsbüro Chempunkt spielt der App-Entwickler den Vorgang durch. Der Container hat nur Spielzeuggröße, aber was Emmerich auf seinem Handy macht, verfolgt die „digitale Community“ live auf dem großen Bildschirm. Der Strichcode des Containers wird gescannt. Check! Die Temperatur wird per Spracheingabe notiert und direkt mit Uhrzeit und Datum im System dokumentiert. Check! Alle Leitungen sind angeschlossen. Das sieht – dank Handyfoto – auch Kollege Reinhold Debald in der Messwarte und bestätigt im Vier-Augen-Prinzip. Check! Wäre der Spielzeugcontainer 24 Kubikmeter groß, würde Emmerich die Wartezeit bis zur vollständigen Entleerung noch mit einer Schulung verbringen – natürlich auf seinem Handy.</p> <h3>Pioniererfahrung</h3> <p>Die Idee für „Moby Check“ – kurz für „mobile Checklisten“ – kam dem Vater der App in seinem Logistik-Alltag. Weil er keine passende Lösung am Markt fand, entwickelte Emmerich – unterstützt von IT-Spezialisten – sie einfach selbst und gründete dafür sogar eine eigene Firma. Für diesen Pioniererfahrungsaustausch ist er in die „digitale Community“ des CHEMPARK gekommen. Sie ist Teil des ChemLab – des Digitalisierungsprojekts von CHEMPARK, Stadt Dormagen und Rhein-Kreis Neuss zur Vernetzung der chemischen Industrie und der IT-Szene in der Region.</p>

ChemLab Award auf der startupcon 2018 geht an die b.fab GmbH

Am 18. September 2018 wurden auf der startupcon, Deutschlands größter Gründermesse in der Kölner LANXESS arena, die Preise für die innovativsten Chemie-Startups vergeben, darunter auch der Sonderpreis des ChemLab aus Dormagen.
<p>Der ChemLab Sonderpreis 2018 ging im Rahmen einer feierlichen Zeremonie auf der Hauptbühne der startupcon an die b.fab GmbH aus Dortmund. „Ich bin sicher, dass sich Unternehmen aus dem Chemparks für die b.fab-Innovationen begeistern lassen und wir die Vernetzung dieses jungen Startups mit der Industrie schnell beginnen können“, freut sich der ChemLab Community Manager Guido Doublet.</p> <p>Das ChemLab stellt Startups in Dormagen einen Coworking Space, in dem sich Chem-Startups und die regionale Chemieindustrie räumlich und inhaltlich treffen und zu Kooperationsprojekten verbinden. Neben zwei Plätzen über maximal sechs Monate im neuen Coworking Space gewinnt die b.fab eine direkte Vernetzung in den Chempark an den Standorten Dormagen, Leverkusen und Krefeld. Diese übernimmt Dr. Ulrich Bornewasser (Currenta), der als Chempark-Lotse die Unternehmen aus dem Chempark in das Projekt einbindet. “Die Innovation von b.fab unterstützt die strategischen Unternehmensziele der CO2-freien Chemieproduktion unserer Chempark-Unternehmen und ist deswegen unser Gewinner in diesem Jahr”, erklärt Dr. Ulrich Bornewasser.</p> <p>Dies ist das erklärte Ziel des ChemLab: ein Startup-Ökosystem für die Chemie aufzubauen und eine Synergie zwischen Unternehmen, der digitalen Welt und Hochschulen entstehen zu lassen. „Ein Co-Working Space spezialisiert auf die Chemiebranche ist bis jetzt einmalig“, erklärt André Heryschek von der SWD Dormagen. „In den zwei Jahren Projektlaufzeit soll das ChemLab Strahlkraft in die gesamte Region erzeugen und viele innovative Geschäftsmodelle generieren.“</p> <p>Das ChemLab ist ein Gemeinschaftsprojekt von Rhein-Kreis Neuss, der Stadt Dormagen und dem Chempark-Betreiber Currenta. Zu den ChemLab Unterstützern&nbsp; gehören unter anderem die Hochschulen Düsseldorf und Niederrhein, der Verband der Chemischen Industrie, die Wirtschaftsförderungen aus Düsseldorf und Krefeld, die Digital Innovation Hubs aus Köln und Düsseldorf/Rheinland sowie einige Unternehmen der chemischen Industrie und IT-Unternehmen.</p>

Smart Industrial City ist ein Gemeinschaftsprojekt von Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen und Currenta, Betreiber der Chemparks Leverkusen, Dormagen und Krefeld.

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