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Start der Präsenz-Veranstaltungen Industry Talk

Google für die Firma und sehende Roboter: Was Künstliche Intelligenz in der unternehmerischen Praxis leisten kann

Google für die Firma und sehende Roboter: Was Künstliche Intelligenz in der unternehmerischen Praxis leisten kann
<p>In der Veranstaltungs-Reihe „Industry Talk“ stellen Startups innovative Lösungen für die produzierende Industrie vor. Ihr Publikum: Unternehmensvertreter aus Chemie, Logistik und Industrie, die offen für die Megatrends Digitalisierung und Nachhaltigkeit sind. Die jüngste Ausgabe der inspirierenden Pitches mit rund 20 Teilnehmern im CHEMPARK-Nachbarschaftsbüro CHEMPUNKT drehte sich um künstliche Intelligenz und die Frage, inwieweit sie Prozesse im unternehmerischen Alltag vereinfachen, beschleunigen oder sogar ersetzen kann, die heute noch viel menschliches Eingreifen erfordern.&nbsp;</p> <p>Bastian Maiworm beeindruckte sofort mit Zahlen. 170.000 Euro, sagt der Gründer von ambeRoad, könne ein Unternehmen monatlich einsparen, indem es mit ambersearch als unternehmensinterner Suchmaschine, die auf alle Datenbanken, Server und Share Points zugreift, die Wissenssuche im Unternehmen verkürzen kann. „Statt acht Minuten dauert es dann nur noch maximal 30 Sekunden, bis ein Mitarbeiter die gewünschte Information findet, ohne sich durchfragen oder durch Dokumente wühlen zu müssen“, so Maiworm.</p> <p>Mit der Frage, wie sich repetitive Aufgaben etwa im Rahmen von Inspektionen und Werkstoffprüfungen automatisieren lassen, beschäftigt sich das Startup sentin. „Unsere Lösungen zielen darauf ab, den gesamten Inspektionsprozess von der Datenerfassung bis zum Abschlussbericht zu vereinfachen“, leitete Head of Sales Dominik Nestler seinen Pitch ein. sentin hat dazu einen digitalen Prüfer entwickelt, der als Assistenzsystem bei der Bildauswertung für unterschiedlichste Anwendungsfälle zum Einsatz kommt.</p> <p>Dr. Nicolas March von Vathos Agile Robotics adressierte mit seinem Kurzvortrag Unternehmen, bei denen zum Beispiel Montage- oder Konfektionierungsarbeiten zum Wertschöpfungsprozess gehören, die bisher nicht von Robotern übernommen werden können. Sein Ziel: Roboter mit menschlichen Fähigkeiten auszustatten und damit für solche Tätigkeiten zu befähigen, sie also „sehen und verstehen“ zu lassen. Die von Vathos entwickelte Software ist laut March für nahezu alle Roboter geeignet, die in der produzierenden Industrie weltweit zum Einsatz kommen.</p> <p>„KI ist ein Buzzword, es wird so oft verwendet, aber viele Unternehmen wissen nicht, wie sie KI gewinnbringend einsetzen. Ich denke, mit den drei Praxisbeispielen heute haben wir gute Anknüpfungspunkte für das Thema vermittelt und einen echten Mehrwert aufgezeigt. Das Feedback der Teilnehmer zeigt uns, dass viele Unternehmen nach genau diesen Lösungen suchen“, resümiert Friedrich Wilkening, Innovation Manager der SWD im Industry Hub. Er organisiert die Präsenz-Reihe „Industry Talk“ gemeinsam mit dem CHEMPARK-Manager und -Betreiber CURRENTA, der assoziierter Partner des Industry Hubs ist.</p>

Frequenzmessung in der Innenstadt liefert erste Ergebnisse

Sie sind kaum größer als ein Taschenbuch, unauffällig grau und verrichten ihren Dienst ebenso unauffällig hoch oben an den Stadtlaternen: Acht…

Sie sind kaum größer als ein Taschenbuch, unauffällig grau und verrichten ihren Dienst ebenso unauffällig hoch oben an den Stadtlaternen: Acht Sensoren messen seit Anfang Januar Besucherströme auf der Kölner Straße.
<p>Sie erfassen dazu zwischen Historischem Rathaus und dem Eingang zur Rathaus-Galerie datenschutzkonform die Anzahl der Handys, bei denen Bluetooth- oder WLAN-Signale aktiviert sind.&nbsp;Personalisierte Daten werden nicht erhoben. Die Messwerte laufen in eine Datenplattform, die wiederum den Digitalen Zwilling der Stadt Dormagen speist. Dort werden die aktuellen Bewegungen in Echtzeit ausgespielt. &nbsp;&nbsp;</p> <p>Die Datenplattform wirft auf Anfrage auch in der Vergangenheit liegende Zeitpunkte aus. Zwei Beispiele: Am 4. März, dem Tag der Demonstration gegen den Ukraine-Krieg, lag das Besucheraufkommen auf dem Paul-Wierich-Platz deutlich über der üblichen Frequenz. In der Spitze wurden über den Sensor vor der Sparkasse weit über 600 Besucher gezählt. Beim verkaufsoffenen Sonntag während des Ostermarktes belegt die Messung ein starkes Besucheraufkommen im Bereich der Sparkassen-Passage: Beleg dafür, dass der Aufgang vom Parkplatz Unter den Hecken das Haupteinfallstor zur Fußgängerzone war.</p> <p>Die Technik ist also kein Selbstzweck, sondern ein Teilprojekt im Rahmen der Smart Industrial City, das Stadtplanung und Stadtmarketing gleichermaßen nützlich sein will, wie Christoph Reitenberger von der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (SWD) erklärt: „Die Messergebnisse geben Aufschluss über unterschiedliche Besucherfrequenz im Tages- und Wochenverlauf. Dieses Wissen kann die Stadt einerseits nutzen, um Mobilitätsangebote, etwa den Busverkehr, sinnvoll anzupassen. Es lässt aber für das Stadtmarketing auch Schlüsse zu, welche Aktionen in der Innenstadt gut besucht sind und zur Belebung beitragen.“ Heißt: Wer weiß, was wo gut ankommt, kann Veranstaltungen zielgerichtet planen und Räume sinnvoll bespielen. Wichtige Impulse gibt die Frequenzmessung deshalb auch in das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) und den Masterplan Innenstadt hinein.&nbsp;</p> <p>Verschiedene Tech-Unternehmen sind beim Projekt mit an Bord. Sie haben die notwendige Technik in die Innenstadt gebracht und die erste Version einer Datenplattform sowie des Digitalen Zwillings für die SWD bereitgestellt, die mit weiteren Smart City-Anwendungsfällen wachsen werden. Gemäß Ratsbeschluss wird die Lösung zu einer umfassenden urbanen Datenplattform weiterentwickelt und dem Stadtkonzern, Bürgern, Unternehmen oder auch Bildungseinrichtungen zur Verfügung gestellt. Die Technischen Betriebe Dormagen (TBD) und die städtische IT sind ebenfalls Partner im Projekt, das so verschiedene Akteure im Stadtkonzern zusammenbringt.</p> <p>„Wir haben gemeinsam eine Infrastruktur für dauerhafte Messungen geschaffen, die Daten gehören der Stadt und wir können sie in verschiedenen Kontexten nutzen“, erklärt Reitenberger. Großer Vorteil: Die Sensoren sind nicht stationär verbaut und können, etwa in Zons installiert, auch über die Zahl der Besucher und beliebte Ausflugstage berichten. „Am Beispiel der Frequenzmessung zeigt sich, dass Digitalisierung auch im Kontext des städtischen Lebens Erkenntnisgewinn bringt und Teil von intelligenten Lösungen sein kann“, fasst André Heryschek, Leiter Strukturwandel und Smart&nbsp;City bei der SWD, zusammen.</p>

Projekt „Industry Hub“ mit gelungenem Auftakt

Das Projekt „Industry Hub“ hatte einen guten Start. Der Auftakt mit rund 80 Teilnehmern fand jetzt in der Veranstaltungshalle „Gare du Neuss“ statt.…

Das Projekt „Industry Hub“ hatte einen guten Start. Der Auftakt mit rund 80 Teilnehmern fand jetzt in der Veranstaltungshalle „Gare du Neuss“ statt. Einige Zuschauer verfolgten das Treffen digital auf dem YouTube-Kanal des Rhein-Kreises Neuss. 
<p>Der „Industry Hub“ ist ein gemeinsames Vorhaben des Kreises und der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD). „Die Betriebe stehen aufgrund des Strukturwandels und der digitalen Transformation vor großen Herausforderungen. Mit dem Projekt möchten wir Industrie-Unternehmen sowie kleine und mittlere Firmen mit konkreten Angeboten beim Aufbau innovativer Geschäftsmodelle sowie der Anpassung von Prozessen unterstützen“, erläutert Kreisdirektor Dirk Brügge.</p> <p>Nach dem Begrüßungstalk mit ihm und SWD-Geschäftsführer Michael Bison griff Dr. Gerald Fricke auf, wie wichtig die Fähigkeiten Offenheit, Agilität, Kreativität und Kundenorientierung für eine erfolgreiche digitale Transformation sind und wie man die ersten Schritte mit seinen Mitarbeitern geht. Fricke ist ein Politikwissenschaftler und Wirtschaftsinformatiker, der Unternehmen berät.&nbsp;Madita Beeckmann von der Kreiswirtschaftsförderung und André Heryschek von der SWD stellten den „Industry Hub“ vor, der mit einem fünfstufigen Servicebaukasten und verschiedenen Veranstaltungsformaten produzierende Unternehmen bei der digitalen Transformation und Innovation unterstützt. Um Betriebe gezielt miteinander zu vernetzen, greifen die Projektpartner auf ein digitales Tool zurück, das jetzt durch die Unternehmen mit Inhalten gefüllt wird. „Damit bieten wir die Möglichkeit, sich zu vernetzen sowie Lösungen, Produkte und Dienstleistungen zu suchen oder diese selber anzubieten. Wir rufen dazu auf, diese Community-Plattform aktiv zu nutzen und das ,Industry Hub‘-Ökosystem mitzugestalten“, so Brügge.</p> <p>Die Teilnehmer wurden während der Veranstaltung durch die Moderatorin Carmen Hentschel eingebunden und konnten Fragen an die Referenten stellen, was intensiv genutzt wurde. Der anschließende Impulsvortrag von Swen Göllner, Geschäftsführer der bimanu Cloud Solutions GmbH, beleuchtete, wie wichtig strukturierte Daten für ein Unternehmen sind und wie man Daten richtig sammelt und auswertet, um den Erfolg zu steigern.&nbsp;Mark Oliver Passauer und André Panné von der Robur Industry Service Group GmbH machten deutlich, welche Anwendungsmöglichkeiten es für den Einsatz von digitalen Technologien wie Robotik, Internet der Dinge oder Künstliche Intelligenz bereits in produzierenden Unternehmen gibt und welche Vorteile der Einsatz bieten kann.</p> <p>Nach dem offiziellen Programmteil gab es Gelegenheit, bei einem Imbiss die Veranstaltung zu besprechen und offen gebliebene Fragen mit den Referenten zu klären. „Ich freue mich, dass der persönliche Austausch mit den Unternehmen wieder möglich ist. Die Teilnehmerzahl zeigt uns, dass ein großes Interesse an unserem Projekt besteht. Unser Servicebaukasten steht allen interessierten Unternehmen zur Verfügung“, so SWD-Geschäftsführer Bison.</p> <p>Der „Industry Hub“ wird bis Juli 2023 im Rahmen des Bundesmodellvorhabens „Unternehmen Revier“ durch das Bundeministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert. Weitere Auskünfte erteilen Daniel Una Dominguez (E-Mail <a href="mailto:daniel.unadominguez@rhein-kreis-neuss.de">daniel.unadominguez@rhein-kreis-neuss.de</a>, Telefon 0 21 31/928 75 09) und Friedrich Wilkening (E-Mail <a href="mailto:friedrich.wilkening@swd-dormagen.de">friedrich.wilkening@swd-dormagen.de</a>, Telefon 0 21 33/4 00 37 96). Näheres im Internet: https://<a href="http://www.industry-hub.de">www.industry-hub.de</a>.</p> <p>Die Veranstaltung ist als Aufzeichnung bei <a href="https://www.youtube.com/watch?v=CNsMXbgD_Gc">Youtube </a>verfügbar.</p>

Gelungene Premiere für die Founder & Startup Community

Der Start verlief erfolgreich: Die Founder & Startup Community des Industry Hubs hat sich am 3. März erstmalig getroffen, zwölf Teilnehmende waren…

Der Start verlief erfolgreich: Die Founder & Startup Community des Industry Hubs hat sich am 3. März erstmalig getroffen, zwölf Teilnehmende waren neben den Moderatoren am Start.
<p>Ob IT-Startup, Produktidee oder innovative Dienstleistung: Menschen, die ein Geschäftsmodell entwickeln und damit auf dem Markt durchstarten wollen oder schon frisch gegründet haben, stehen vor einer Menge Fragen. Genau diese Zielgruppe in Dormagen und dem Kreisgebiet nimmt der <a href="http://industry-hub.de" title="Industry HUb">Industry Hub</a> jetzt ins Visier. Die gemeinschaftliche Initiative von SWD und Rhein-Kreis Neuss lud&nbsp;am Donnerstag, 3. März, von 9 bis 10 Uhr die lokale Founder &amp; Startup Community zum ersten virtuellen Netzwerktreffen ein,&nbsp;zwölf&nbsp;Teilnehmende waren neben den Moderatoren am Start.</p> <p>Es hat sich wieder gezeigt, wie wichtig gemeinschaftlicher Austausch ist. Schon bei diesem einstündigen Treffen konnten sich die Gründerinnen und Gründer gegenseitig wertvollen Input geben und sich damit unternehmerisch helfen. Eine Abfrage zu gewünschten Themenschwerpunkten ergab, dass bei den nächsten Treffen viele spannende Themen im Fokus stehen können: u.a. Marketing, Akquise, Kontakte, Förderung, Klimaschutz und Sicherheit im Betrieb. Noch findet der Austausch virtuell statt, bald aber schon in Präsenz – die Planungen dafür laufen.</p> <p>&nbsp;„Unser Interesse ist es, Gründer und Gründungsinteressierte von Startups und jungen, innovativen, gerne auch digitalen Unternehmen in den Austausch miteinander zu bringen“, erklärt SWD-Innovationsmanager Friedrich Wilkening.</p> <p>Infos zur Community und die nächsten Termine hat SWD-Innovation Manager Friedrich Wilkening,<a href="mailto:friedrich.wilkening@swd-dormagen.de">friedrich.wilkening@swd-dormagen.de</a>.</p>

Projekte

Smarte Photovoltaik

Die Versorgung mit erneuerbaren Energien setzt eine dezentrale Produktion und ausreichend Speichermöglichkeiten voraus.

Die Versorgung mit erneuerbaren Energien setzt eine dezentrale Produktion und ausreichend Speichermöglichkeiten voraus.
<p>Die Versorgung mit erneuerbaren Energien setzt eine dezentrale Produktion und ausreichend Speichermöglichkeiten voraus. Im Bestfall wird Energie entweder direkt dort gewonnen, wo sie verbraucht wird, jedenfalls aber im direkten Umfeld. Dadurch ergeben sich geringe Energieverluste durch Transmission und somit eine hohe Energieeffizienz. Insbesondere Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern könnten einen Großteil der Stromversorgung decken. Dezentrale Energiespeicher sorgen für eine kontinuierliche Versorgung und sind in der Lage Überproduktion aufzunehmen und bei Unterdeckung einen Ausgleich zu schaffen.</p> <p>Im Rahmen des Projekts „Smarte Photovoltaik“ soll der Ansatz noch einen Schritt weitergedacht werden: durch die Faktoren Messen, Steuern, dezentrale Energiegewinnung und dezentrale Energiespeicher sowie die Digitalisierung der Prozesse, sollen alle notwendigen Elemente implementiert werden, um Smart-Grid Grundsätze zu erproben und umzusetzen. Weiter werden die Daten zu Energieproduktion und -verbräuchen in die Urbane Datenplattform integriert, um vielfältige Anwendungsfälle zu ermöglichen. Insbesondere soll ein Berichtswesen für z.B. Klimabilanzen entwickelt (inkl. Energie-Dashboard) sowie die Abbildung relevanter Kennzahlen im Digitalen Zwilling der Stadt Dormagen ermöglicht werden.</p>

Metro-Edge Cloud

Seit Dezember 2021

Seit Dezember 2021
<p>Um IoT-Daten sicher und effizient sammeln und verarbeiten zu können, wurde gemeinsam mit dem Dormagener Startup Global Digital Management Solutions (GDMS) eine Cloud Plattform entwickelt, die Entwickler und Firmen fortan nutzen können, um ihre Infrastruktur und Anwendungen zu verwalten. Besonders wichtig sind die Herstellerunabhängigkeit sowie die Souveränität über die eigenen Daten. Die Plattform beheimatet unsere Querschnittstechnologien, den Digitalen Zwilling und die Urbanen Datenplattform, und wird sukzessive weiterentwickelt.</p>

Verkehrszählung Innenstadt

Seit Oktober 2021

Seit Oktober 2021
<p><strong>Besucherströme: </strong>Zur Unterstützung des Masterplans Innenstadt und des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK) Dormagen werden Besucherströme in der Fußgängerzone der Innenstadt sensorgestützt erfasst und die Daten auf Basis der Funktechnologie LoRaWAN zur Verfügung gestellt.</p> <p>Dies dient der Optimierung der Planung und Messung von Maßnahmen, insbesondere baulicher Natur, der Echtzeitbetrachtung des Geschehens, um z.B. die Einhaltung von Besucher- und Sicherheitskonzepten prüfen zu können, der Vermarktung von Werbe- oder Ladenflächen sowie der bedarfsgerechten Planung von Stadtfesten und Märkten. Zukünftig lassen sich über die Analyse der Daten Prognosen zu den erwartenden Besucherzahlen an einem bestimmten Tag und Ereignis erstellen.&nbsp;</p> <p><strong>Straßenverkehr:</strong> Auch zum fließenden Verkehr wird eine sensorbasierte Querschnittsmessung in der Dormagener Innenstadt durchgeführt. Mit der digitalen Erfassung des Verkehrs auf Basis der Funktechnologie LoRaWAN werden Planungsprozesse der Stadt Dormagen unterstützt und die Messung von Maßnahmen ermöglicht.</p>

Urbane Datenplattform

Seit Dezember 2021

Seit Dezember 2021
<p>Grundlage unserer Smart City Aktivitäten sind eine verbesserte Transparenz und lokale Kooperationen, um bisher isoliert gepflegte Informationen zusammenzuführen, auszuwerten und zu optimieren. Wechselwirkungen zwischen den unterschiedlichsten Erzeugern und Verbrauchern müssen ausgeglichen werden. Dezentrale Strukturen, intelligente Netze, regionale Cluster sowie die weitere Vernetzung von Industrie und Dienstleistung sind Bausteine einer integrierten Stadtentwicklung, vor allem in den Bereichen Energie, Umwelt und Mobilität. Lokale Datenplattformen helfen dabei, das Silodenken zu überwinden sowie Automatisierungseffekte zu erreichen und neue Dienstleistungen zu ermöglichen.</p> <p>In unserem System-of-Systems Ansatz bilden eigenständige, verteilte Systeme einen offenen Systemverbund. Die urbane Datenplattform orchestriert und harmonisiert in diesem System die Schnittstellen und Worksflows auf Basis offener Standards und zukunftssicheren Architekturen. Dabei setzen wir auf Open-Source Module und eine horizontale Plattformlösung zur Integration von Daten aus Sensor oder Drittsystemen. Hierdurch können historische und Echtzeitdaten unter Nutzung einheitlicher Datenstandards und Modelle optimal genutzt werden.</p>

5G-Testfeld

Gemeinsam mit Chempark-Betreiber Currenta werden aktuell mögliche Flächen zur Installation eines 5G-Testfelds im nördlichen Chempark-Umfeld sondiert.

Gemeinsam mit Chempark-Betreiber Currenta werden aktuell mögliche Flächen zur Installation eines 5G-Testfelds im nördlichen Chempark-Umfeld sondiert.
<p>Gemeinsam mit Chempark-Betreiber Currenta werden aktuell mögliche Flächen zur Installation eines 5G-Testfelds im nördlichen Chempark-Umfeld sondiert. Dieses Testfeld wird auch der Stadt Dormagen im Rahmen einer Kooperation zur Erprobung städtischer Anwendungsfälle zur Verfügung gestellt.</p> <p>Für die Zeit von Juni bis September 2021 haben SWD, Stadt Dormagen und Currenta unter Hinzuziehung von Chempark-Unternehmen und regionalen Innovationstreibern eine Workshop-Reihe zur Identifizierung von Anwendungsfällen und Geschäftsmodellen durchgeführt. Die Ergebnisse wurden über eine Projektskizze im Förderaufruf „REVIER.GESTALTEN“ bei der Zukunftsregion Rheinisches Revier eingereicht, die in der Aufsichtsratssitzung aus Dezember 2021 mit einem ersten Stern („Substanzielle Projektidee“) versehen worden ist. Ziel ist es nun, hierauf aufbauend einen entsprechenden Förderantrag zu erarbeiten.</p> <p>Mit Hilfe des Mobilfunkstandards 5G und anderen Funktechnologien, wie LoRaWAN, sollen IoT-Anwendungen für Industrie und Kommunen greifbar gemacht und in Dormagen als Standard ausgereift werden.</p> <p>Weitere Informationen zum Förderaufruf „REVIER.GESTALTEN“:&nbsp;<a href="https://www.rheinisches-revier.de/foerderung/downloads-und-links" rel="noopener noreferrer" target="_blank" title="https://www.rheinisches-revier.de/foerderung/downloads-und-links">https://www.rheinisches-revier.de/foerderung/downloads-und-links</a></p>

Energieeffizienz ChemLab

Seit Oktober 2021

Seit Oktober 2021
<p>Ansätze zum Klimaschutz, einer effizienten Energienutzung sowie zum nachhaltigen Wirtschaften müssen ganzheitlich betrachtet werden. Daher müssen öffentliche und private Anwender genauso sensibilisiert werden, wie Infrastrukturbetreiber und Unternehmen, um gemeinschaftlich Energieverbräuche zu senken und damit CO2-Emissionen zu reduzieren. Außerdem müssen durch die Nutzung von erneuerbaren, volatilen Energien das Last- und Speichermanagement sowie die Verteil- und Vertriebsmechanismen auf die neuen Techniken angepasst werden.&nbsp;</p> <p>Anhand einer Demo im Coworking-Space „ChemLab“ sollen über Smart Home - Anwendungen der Wärme- und Strombedarf reduziert werden. Darüber hinaus können digitale Energiemonitorings initiiert und neue datengetriebene Anwendungen entwickelt werden. Neben der Senkung des Energieverbrauchs sollen über Spezialisierungen und Kooperationen neue digitale und nachhaltige Dienstleistungen gefördert werden.</p>

Digitaler Zwilling

Seit Oktober 2021

Seit Oktober 2021
<p>Beim Digitalen Zwilling handelt es sich um eine datenbasierte Simulationsumgebung. Über den Aufbau einer zentralen Plattform soll unter anderem die digitale Planung von Bau-, Verkehrs- und Infrastrukturmaßnahmen unterstützt sowie um die Möglichkeit zur Simulation der Auswirkungen der Maßnahmen ergänzt werden.&nbsp;</p> <p>Der Einstieg erfolgte über die Demo zum Zuckerfabrik-Areal, die mit Unterstützung des Chempark-Betreibers Currenta als Initialpartner auf einer Testumgebung erstellt worden ist und anhand derer unterschiedliche Machbarkeiten verprobt worden sind. Derzeit erfolgt der Umzug der Demo auf eine Produktivumgebung. Neben 3D-Daten aus Überflugbildern des Zuckerfabrik-Areals handelt es sich um unterschiedliche 3D-Modellierungen von Gebäuden, Begrünung und Infrastruktur. Zusätzlich wurden Überflugbilder von Dormagen-Mitte, Dormagen-Nord und Teilen von Horrem erstellt, die kurzfristig über sogenannte Kacheln zum Digitalen Zwilling hinzugefügt werden.</p> <p>Der Digitale Zwilling soll sukzessive für das gesamte Dormagener Stadtgebiet entwickelt werden, echtzeitfähig alle relevanten Daten vorhalten und Schnittstellen zu externen Datenbeständen ermöglichen.</p>

Parkraumbewirtschaftung Helbüchelstraße

Zeitraum: September bis März 2022

Zeitraum: September bis März 2022
<p>Die Kurzzeit- und Taxi-Stellplätze an der Helbüchelstraße / Höhe Marktplatz wurden mit acht Bodensensoren versehen. Diese Sensoren erfassen, ob die vorgesehenen Stellplätze genutzt werden. Über das Dashboard können zusätzliche Auswertungen vorgenommen werden, wie lange die Haltebuchten belegt sind und ob es Überschreitungen der maximal zulässigen Parkzeit gibt. Die Daten werden über ein LoRaWAN Gateway aufgenommen und an die Anwendungsschnittstelle weitergeleitet.&nbsp;</p> <p>Mithilfe dieses Proof of Concept (Überprüfung der Machbarkeit) sollen Erkenntnisse gewonnen werden, wie und in welchem Umfang digitale Parkraumbewirtschaftung zur Verringerung des Parksuchverkehrs eingesetzt werden kann. Ziel ist es, das Parkraumangebot in der Stadt zu optimieren.</p>

Bewegung heißt Veränderung

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Smart Industrial City verbindet Welten!

Smart Industrial City ist ein Gemeinschaftsprojekt von Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen und Currenta, Betreiber der Chemparks Leverkusen, Dormagen und Krefeld.

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