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Richtfunk könnte Gewerbegebiet ans schnelle Netz bringen

Beim SWD-Unternehmerfrühstück ging es um Fachkräfte und alternative Lösungen zur Internetversorgung.

Beim SWD-Unternehmerfrühstück ging es um Fachkräfte und alternative Lösungen zur Internetversorgung.
<p>Zum Unternehmerfrühstück luden die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) und die Firma Helot jetzt gemeinsam nach Hackenbroich ein. Dort steht an der Kruppstraße 21 die Hauptverwaltung des aus Köln stammenden Traditionsunternehmens. Der Verwaltungsneubau im kühlen Industriestil wurde im Sommer 2019 eingeweiht und bezogen. Schon damals war geplant, sich im Rahmen des SWD-Unternehmertreffs der Nachbarschaft vorzustellen. Dann kam die Pandemie, jetzt wurde der Plan in die Tat umgesetzt.</p> <p>Helot-Geschäftsführer Marius Stoffels begrüßte die rund 25 Gäste, Gewerbetreibende aus Hackenbroich, Bürgermeister Erik Lierenfeld, SWD-Geschäftsführer Michael Bison und Mitarbeiter der Wirtschaftsförderung, im großen Gemeinschaftsraum mit Küchenzeile. „Wir sind sehr zufrieden hier am Standort und fühlen uns immer noch sehr willkommen“, betonte Stoffels. Für den Umzug von Köln nach Dormagen sprach seinerzeit neben dem passenden Grundstück auch die unkomplizierte bürokratische Begleitung durch die Stadtverwaltung. Die sei ein echter Standortfaktor, so Lierenfeld: „Wir sind stolz darauf, dass Unternehmen bei uns in der Regel nur wenige Wochen auf eine Genehmigung warten müssen. Das Beispiel Helot zeigt, dass solche Faktoren für Unternehmen entscheidungsrelevant sein können, wenn es um die Attraktivität eines Wirtschaftsstandortes geht.“</p> <p>Hallen und Werkstätten auf dem Gelände weisen darauf hin, dass sich in Hackenbroich neben der Hauptverwaltung des Unternehmens auch die Niederlassung Köln-Düsseldorf – eine von vieren deutschlandweit – befindet. Das Geschäftsmodell von Helot besteht in der Bereitstellung mobiler Heizungs- und Klimasysteme für unterschiedlichste Anlässe, von hochrangigen politischen Veranstaltungen wie dem G7-Gipfel im Juni dieses Jahres auf Schloss Elmau, dem Pferdesport-Großereignis CHIO in Aachen bis zur Versorgung ganzer Städte aus Leichtbauhallen, die aktuell in Berlin für ukrainische Kriegsvertriebene errichtet werden. Welche Logistik und Instandhaltungsarbeit hinter rund 800 Projekten und 8.000 Vermietungen im Jahr steckt, wurde beim Rundgang durch das Unternehmen deutlich.</p> <p>Austausch und Impuls machen das SWD-Unternehmerfrühstück aus. Es findet reihum in vier Dormagener Gewerbegebieten statt und ist stets gut besucht.&nbsp; „Wir nutzen das Format, um unsere Dienstleistungen als Wirtschaftsförderung vorzustellen, mehr aber noch, um im lockeren Gespräch zu hören, welche Themen und Fragen die Wirtschaft vor Ort umtreiben“, erläutert Michael Bison. Ein Schmerzpunkt aktuell ist der Fachkräftemangel, dem die SWD mit Beratung und Vernetzung am Übergang von Schule und Beruf zu begegnen sucht. Bei der SWD verantwortlich für Formate wie die Ausbildungsmesse „Date your job“ und das Online-Stellenportal <a href="http://www.jobkomm-dormagen.de">www.jobkomm-dormagen.de</a> ist Franziska Gräfe. Sie warb beim Unternehmerfrühstück dafür, beide lokal fokussierten Angebote zu nutzen.</p> <p>André Heryschek, Leiter Strukturwandel und Smart City bei der SWD, nahm ein weiteres drängendes Problem der Gewerbetreibenden in Hackenbroich ins Visier. Zwischen Bergius-, Roggendorfer, Krupp- und Ottostraße gibt es kein schnelles Internet. Um die Versorgung dort zu optimieren, könnte Richtfunk eine Lösung sein. Derzeit werden die Optionen geprüft. „Für Unternehmen, die größere Datenmengen bewegen und nicht auf den Glasfaseranschluss warten wollen, würde sich dadurch eine Alternative eröffnen“, so Heryschek.</p>

#CURCW22: Erfolgreicher Hackathon made in Dormagen

Aus Komplex mach Hacks - wie schnell aus Problemen digitale Lösungen werden können, hat das erste Currenta Coding Weekend in Zons gezeigt.

 

Drei…

Aus Komplex mach Hacks - wie schnell aus Problemen digitale Lösungen werden können, hat das erste Currenta Coding Weekend in Zons gezeigt. Drei Challenges, zehn Teams, fünf Preise - aber nur Gewinner. Das erste Currenta Coding Weekend hat für viele strahlende Gesichter gesorgt.
<p>Aus Komplex mach Hacks. Wie aus umfassenden Problemen durch technische Kniffe umsetzbare Lösungen werden können, bewiesen die Teilnehmer*innen des ersten Currenta Coding Weekends. Vom 28. bis 30. Oktober machten sie erst die Zonser Nordhalle für 48 Stunden zum Ideenlabor und überzeugten dann die Jury mit handfesten Lösungsansätzen. Pitches und Preisverleihung bildeten das Finale eines ereignisreichen Wochenendes. Am Ende gab es Begeisterung auf allen Seiten, Challenges mit echtem Gewinn und ein klares Ziel: Zukunft!</p> <p><strong>Pumpen, Pitches, Preise: Challenges machen aus Ideen echte Lösungsansätze</strong></p> <p>Pumpen- und Anlagenausfälle besser vorhersagen und monitoren, Ressourcen teilen und effizienter einsetzen, Pumpwasserspeicher dort zur nachhaltigen Stromerzeugung nutzen, wo es eigentlich gar nicht möglich ist – was nach Zukunft und Theorie klingt, ließen die Teams in den insgesamt drei Challenges zu umsetzbaren Codes und echten Modellen werden.</p> <p>„Wahnsinn, wie Ihr Euch innerhalb von 48 Stunden in diese komplexen Probleme gegraben habt, das war echt beeindruckend“, lobte Currenta-Ingenieur Daniel Toennessen bei der Abschlussveranstaltung die Teilnehmer*innen und erarbeiteten Ergebnisse. Von den gefundenen Lösungen zeigte sich die fünfköpfige Jury so begeistert, dass sie das Preisgeld für die dritte, offene Challenge gleich auf mehrere Teams aufteilte. Organisiert hat Currenta das Coding Weekend gemeinsam dem Industry Hub Dormagen und dem Team der Smart Industrial City der Wirtschaftsförderung Dormagen. Hier zeigt sich, wie gut öffentliche Hand und Industrie gemeinsam an Zukunftsthemen arbeiten.</p> <p>Den mit 5.000 Euro dotierten Preis für die erste Challenge erhielt das Start-Up laizee.ai, das einen Software-Prototypen zur Vorhersage von Anlagenausfällen programmiert hat und somit in Echtzeit Schäden und Anomalien aufzudecken. Weitere 5.000 Euro gehen an das Team InItToWinIt, das mit einer Lösung überzeugen konnte, die nicht nur Pumpenausfälle prognostiziert, sondern in weiteren Schritten auch automatisiert festlegt, welche Pumpe der kosten- und energieeffizienteste Ersatz wäre.</p> <p>Bei der dritten, offenen Challenge, die Raum für besonders innovative Ideen bot, hat die Jury mit Industry Analytics (2.000 Euro) und Good Chem (1.500 Euro) zwei Teams ausgezeichnet, die zum einen ebenfalls einen Smart Alarm Prototypen für Anlagen entwickelt haben, aber auch eine Plattform programmierten, die das Teilen von Logistik, Services und Anlagen der verschiedenen Betriebe im Chempark ermöglicht, Ressourcen effizienter zu nutzen und im Sinne der Nachhaltigkeit miteinander zu teilen.</p> <p>Tolle Pitches bedeuten schwierige Entscheidungen für die Juroren:&nbsp;SWD-Geschäftsführer Michael Bison, Elke Hohmann von der Zukunftsagentur Rheinisches Revier, Currenta-Betriebsrätin Joline Macek und Currenta-Ingenieur Daniel Toennessen.</p> <p><strong>Sonderpreis für Spezialmission: Möglichmachen, was nicht geht</strong></p> <p>Weitere 1.500 Euro erhielt Max Welker vom Gewinnerteam InItToWinIt, der sich einer eigenen Challenge stellte: Entwickelt hat der 21-jährige ein Modell, um Pumpwasserspeicher trotz vermeintlich unzureichenden geographischen Bedingungen am Standort Dormagen zur nachhaltigen Stromerzeugung zu nutzen.</p> <p>Wie angenehm und freundschaftlich die Atmosphäre des Wochenendes war, zeigt die Entscheidung von InItToWinIt und Max Welker: Trotz der Entscheidung, sich der eigenen Challenge zu stellen, teilten die zwei Teams ihre Gewinne gemeinschaftlich. Denn beim CURCW22 gab es kein*e Verlierer*innen und keine Konkurrenz: Gemeinsam geht es Richtung Zukunft!</p> <p>Und das nicht nur in Sachen Ideenumsetzung in den kommenden Wochen und Monaten. „Wir möchten natürlich auch mit den jungen Talenten, die wir bei diesem tollen Event kennengelernt haben, in Kontakt bleiben“, sagt Currenta-Recruiterin Dr. Ute Breitsohl. Denn kreative Köpfe mit guten Ideen sind gefragt. Jetzt und in Zukunft.</p> <p>Mehr auch unter:&nbsp;<a href="https://www.currenta.de/medien/presseserver/presseserver-news/items/2022-10-31-curcw22.html">Erfolgreiche Hackathon-Premiere: Vielversprechende Ideen für den Chemiepark der Zukunft - Presseinformation - www.currenta.de</a></p>

SWD auf dem kommune digital forum von DELL Technologies

Auf Einladung von Dell Technologies durften wir einen Impuls zum kommune digital forum beisteuern.

Auf Einladung von Dell Technologies durften wir einen Impuls zum kommune digital forum beisteuern.
<p>Auf Einladung von Dell Technologies durften wir einen Impuls zum kommune digital forum beisteuern. Unter dem Titel "SmartCity - wirklich nachhaltige Erfolgsfaktoren" gab SWD-Leiter Strukturwandel und Smart City, André Heryschek, den 120 teilnehmenden Bürgermeistern, CDOs, Projektmanagern, Smart City- und Digitalisierungsbeauftragte in der öffentlichen Verwaltung und in den Stadtwerken einen Einblicke in die Innovation Journey zur Smart Industrial City.&nbsp;Der SWD-Impuls findet sich als Video-Mitschnitt auf der Website des <a href="https://www.kommune-digital-forum.de/media/pages/veranstaltungen/smart-city/aac1e44bd7-1666022481/heryschek_dormagen.mp4" target="_top" title="kommune digital forum">kommune digital forum</a>.</p> <p>Weitere Impulse gab es von der Stadt Wolfsburg, der Neue Effizienz gemeinnützige GmbH aus Wuppertal, den Stadtwerken Stralsund sowie von DELL Technologies und der HABBEL GmbH.&nbsp;Die Beiträge der weiteren Referenten und den Mitschnitt der abschließenden Diskussionsrunde sowie weitergehende Informationen zur Veranstaltung finden sich unter folgendem <a href="https://www.kommune-digital-forum.de/de/veranstaltungen/smart-city?mtm_campaign=LinkedIn&amp;mtm_kwd=Post&amp;mtm_source=kdf&amp;mtm_medium=Veranstaltung&amp;mtm_content=SmartCity_20.10" target="_top" title="Link">Link</a>.</p>

Smart Industrial City HUB wird auf der Expo Real vorgestellt

Endlich konnten wir unsere nächste Ausbaustufe auf dem Weg zum Smart Industrial City Campus auf der #Exporeal vorstellen: Den Smart Industrial City…

Endlich konnten wir unsere nächste Ausbaustufe auf dem Weg zum Smart Industrial City Campus auf der #Exporeal vorstellen: Den Smart Industrial City Hub.
<p>Im Gewerbequartier an der A57 soll er ab 2023 mit modernen Dateninfrastrukturen entstehen und konkret für Startups, Unternehmen mit digitalen und nachhaltigen Geschäftsmodellen sowie Netzwerkaktivitäten zur Verfügung stehen. Auch das Edge Cloud Reallabor soll hier zukünftig seine Heimat finden.<br /> <br /> Die dadurch entstehenden Synergieeffekte sind ein Mehrwert für Unternehmen im Quartier, die direkten Zugang zum Innovations-Ökosystem haben, das über die letzten fünf Jahre unserer Innovation Journey entstanden ist. Das Quartier selbst wird in die Smart City Strategie aufgenommen und somit über Lösungen aus dem Bereich Smart Spaces, Edge Cloud und perspektivisch auch über Konzepte zur Datenmonetarisierung für ansässige Unternehmen verfügen.<br /> <br /> Mehr zum Gewerbegebiet hier:&nbsp;<a data-attribute-index="4" href="https://lnkd.in/e3z9aNHZ">https://lnkd.in/e3z9aNHZ</a></p>

Projekte

LoRaWAN-Netz

Das LoRaWAN-Netz besteht in der Regel aus einem oder mehreren Gateways (Antennen), die mit dazugehörigen LoRa-Endgeräten kommunizieren.

Das LoRaWAN-Netz besteht in der Regel aus einem oder mehreren Gateways (Antennen), die mit dazugehörigen LoRa-Endgeräten kommunizieren.
<p>Mit dem Aufbau eines stadtweiten Long Range Wide Area Network (LoRaWAN) - Netz geht die SWD den nächsten Schritt, in Dormagen digitale Services anbieten zu können. Das Netz besteht in der Regel aus einem oder mehreren Gateways (Antennen), die mit dazugehörigen LoRa-Endgeräten kommunizieren. Dabei kann es sich sowohl um Sensoren als auch um Aktoren handeln. Die Gateways selbst sind mit dem Internet verbunden und transportieren so die erhobenen Daten oder gesendeten Befehle.&nbsp;</p> <p>Der Vorteil zu anderen Technologien wie z.B. WLAN oder 5G, sind die geringen Investitions- und Betriebskosten, durch die hohe Sende-Distanz der einzelnen Antennen verbunden mit einem sehr geringen Energiebedarf der Endgeräte. Dadurch lässt sich mit wenigen Antennen das gesamte Dormagener Stadtgebiet abdecken. Außerdem gibt es eine Vielzahl von Sensoren, die für unterschiedlichste Bereiche sowohl im Industriellen Kontext als auch im Smart City Bereich Anwendung finden. Dadurch profitieren sowohl die Bürger als auch die Unternehmen vor Ort von der aufgebauten Infrastruktur. &nbsp;</p> <p>Nach Aufbau der technischen Infrastruktur wird eine Testphase durchlaufen, im Rahmen derer unterschiedliche Anwendungsfälle getestet und in den produktiven Betrieb überführt werden. Für Unternehmen wird die SWD einen Service anbieten, im Rahmen dessen das Netz für betriebliche Anwendungsfälle genutzt werden kann. Unternehmen sparen dadurch die Investitionskosten für das Netz und müssen lediglich entsprechende Sensorik beschaffen. Dies sorgt dafür, dass deutlich mehr Anwendungsfälle rentabel umsetzbar sind. &nbsp;</p> <p>Bürger können über einen kostenlosen Service eigene Anwendungsfälle realisieren und profitieren außerdem dadurch, dass städtische Fachbereiche ihre Aufgaben effizienter und somit kostengünstiger und zukunftssicher abbilden können.&nbsp;</p>

Edge Cloud Reallabor

Das Reallabor sorgt für die Vermittlung der relevanten Methodenkompetenz und erarbeitet Blaupausen.

Das Reallabor sorgt für die Vermittlung der relevanten Methodenkompetenz und erarbeitet Blaupausen.
<p>Das globale Datenvolumen steigt stetig und mit immer höherer Geschwindigkeit. Zusätzlich wird es in Zukunft immer mehr smarte&nbsp;Endgeräte (z.B. Smartphones und Sensoren) geben. Außerdem werden die Anwendungen der Zukunft einen stärkeren Bedarf nach geringen&nbsp;Latenzen, also einer wenig verzögerten Übertragung haben.</p> <p><br /> Diese Entwicklungen führen dazu, dass sich gemäß Experten die “Edge Cloud” als zukünftige Dateninfrastruktur durchsetzen wird. Dies&nbsp;bedeutet, dass flächendeckend kleinere Rechenzentren entstehen werden, die näher am Endgerät des Datensenders stationiert sind.&nbsp;Dadurch wird der&nbsp;Standort für Rechenzentren hochrelevant und Kommunen werden für diese Bedarfe Flächen bereitstellen müssen. Um&nbsp;lokale Wertschöpfung generieren zu können, sollten Digitalparks rund um die Rechenzentren entstehen. Diese haben das Potential, den&nbsp;Strukturwandel positiv zu gestalten.</p> <p><br /> Unklar ist jedoch, wie genau ein solches Ökosystem aufgebaut werden muss, damit es Kommunen und Unternehmen die größtmögliche&nbsp;Wertschöpfung bringt. Das Edge Cloud Reallabor in Dormagen sorgt für die Vermittlung der relevanten Methodenkompetenz&nbsp;und wird eine&nbsp;Blaupause zur Entwicklung von lokalen Edge-Ökosystemen erarbeiten.</p>

Smart Industrial City HUB

Der SIC HUB bietet den Clusteraktivitäten eine räumliche Umgebung und steht für innovationstreibende Unternehmen zur Verfügung.

Der SIC HUB bietet den Clusteraktivitäten eine räumliche Umgebung und steht für innovationstreibende Unternehmen zur Verfügung.
<p>Dormagen wird zur Smart Industrial City und reagiert als Industriestadt im Wandel mit intelligenten Maßnahmen auf die Herausforderungen des digitalen Zeitalters und des Strukturwandels. Ziel ist es, moderne digitale Standortfaktoren aufzubauen und Unternehmen über Beratungsangebote und Netzwerkarbeit bei Innovationen und der digitalen Transformation sowie der Konzipierung digitaler und nachhaltiger Geschäftsmodelle zu unterstützen. Um die Clusteraktivitäten räumlich zu verorten, wird im Gewerbequartier an der A 57 - Alte Heerstraße der Smart Industrial City HUB&nbsp;aufgebaut, der konkret für innovationstreibende Unternehmen, Coworking und Netzwerkaktivitäten zur Verfügung stehen wird. Die dadurch entstehenden Synergieeffekte sind ein Mehrwert für Unternehmen im Quartier, die somit direkten Zugang zum Innovations-Ökosystem haben, das über die letzten fünf Jahre entstanden ist. Das Quartier selbst wird in die Smart City Strategie aufgenommen und über Lösungen aus dem Bereich Smart Spaces, Edge Cloud und perspektivisch auch über Konzepte zur Datenmonetarisierung für ansässige Unternehmen verfügen.</p>

Smarte Photovoltaik

Die Versorgung mit erneuerbaren Energien setzt eine dezentrale Produktion und ausreichend Speichermöglichkeiten voraus.

Die Versorgung mit erneuerbaren Energien setzt eine dezentrale Produktion und ausreichend Speichermöglichkeiten voraus.
<p>Die Versorgung mit erneuerbaren Energien setzt eine dezentrale Produktion und ausreichend Speichermöglichkeiten voraus. Im Bestfall wird Energie entweder direkt dort gewonnen, wo sie verbraucht wird, jedenfalls aber im direkten Umfeld. Dadurch ergeben sich geringe Energieverluste durch Transmission und somit eine hohe Energieeffizienz. Insbesondere Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern könnten einen Großteil der Stromversorgung decken. Dezentrale Energiespeicher sorgen für eine kontinuierliche Versorgung und sind in der Lage Überproduktion aufzunehmen und bei Unterdeckung einen Ausgleich zu schaffen.</p> <p>Im Rahmen des Projekts „Smarte Photovoltaik“ soll der Ansatz noch einen Schritt weitergedacht werden: durch die Faktoren Messen, Steuern, dezentrale Energiegewinnung und dezentrale Energiespeicher sowie die Digitalisierung der Prozesse, sollen alle notwendigen Elemente implementiert werden, um Smart-Grid Grundsätze zu erproben und umzusetzen. Weiter werden die Daten zu Energieproduktion und -verbräuchen in die Urbane Datenplattform integriert, um vielfältige Anwendungsfälle zu ermöglichen. Insbesondere soll ein Berichtswesen für z.B. Klimabilanzen entwickelt (inkl. Energie-Dashboard) sowie die Abbildung relevanter Kennzahlen im Digitalen Zwilling der Stadt Dormagen ermöglicht werden.</p>

Metro-Edge Cloud

Seit Dezember 2021

Seit Dezember 2021
<p>Um IoT-Daten sicher und effizient sammeln und verarbeiten zu können, wurde gemeinsam mit dem Dormagener Startup Global Digital Management Solutions (GDMS) eine Cloud Plattform entwickelt, die Entwickler und Firmen fortan nutzen können, um ihre Infrastruktur und Anwendungen zu verwalten. Besonders wichtig sind die Herstellerunabhängigkeit sowie die Souveränität über die eigenen Daten. Die Plattform beheimatet unsere Querschnittstechnologien, den Digitalen Zwilling und die Urbanen Datenplattform, und wird sukzessive weiterentwickelt.</p>

Verkehrszählung Innenstadt

Seit Oktober 2021

Seit Oktober 2021
<p><strong>Besucherströme: </strong>Zur Unterstützung des Masterplans Innenstadt und des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK) Dormagen werden Besucherströme in der Fußgängerzone der Innenstadt sensorgestützt erfasst und die Daten auf Basis der Funktechnologie LoRaWAN zur Verfügung gestellt.</p> <p>Dies dient der Optimierung der Planung und Messung von Maßnahmen, insbesondere baulicher Natur, der Echtzeitbetrachtung des Geschehens, um z.B. die Einhaltung von Besucher- und Sicherheitskonzepten prüfen zu können, der Vermarktung von Werbe- oder Ladenflächen sowie der bedarfsgerechten Planung von Stadtfesten und Märkten. Zukünftig lassen sich über die Analyse der Daten Prognosen zu den erwartenden Besucherzahlen an einem bestimmten Tag und Ereignis erstellen.&nbsp;</p> <p><strong>Straßenverkehr:</strong> Auch zum fließenden Verkehr wird eine sensorbasierte Querschnittsmessung in der Dormagener Innenstadt durchgeführt. Mit der digitalen Erfassung des Verkehrs auf Basis der Funktechnologie LoRaWAN werden Planungsprozesse der Stadt Dormagen unterstützt und die Messung von Maßnahmen ermöglicht.</p>

Urbane Datenplattform

Seit Dezember 2021

Seit Dezember 2021
<p>Grundlage unserer Smart City Aktivitäten sind eine verbesserte Transparenz und lokale Kooperationen, um bisher isoliert gepflegte Informationen zusammenzuführen, auszuwerten und zu optimieren. Wechselwirkungen zwischen den unterschiedlichsten Erzeugern und Verbrauchern müssen ausgeglichen werden. Dezentrale Strukturen, intelligente Netze, regionale Cluster sowie die weitere Vernetzung von Industrie und Dienstleistung sind Bausteine einer integrierten Stadtentwicklung, vor allem in den Bereichen Energie, Umwelt und Mobilität. Lokale Datenplattformen helfen dabei, das Silodenken zu überwinden sowie Automatisierungseffekte zu erreichen und neue Dienstleistungen zu ermöglichen.</p> <p>In unserem System-of-Systems Ansatz bilden eigenständige, verteilte Systeme einen offenen Systemverbund. Die urbane Datenplattform orchestriert und harmonisiert in diesem System die Schnittstellen und Worksflows auf Basis offener Standards und zukunftssicheren Architekturen. Dabei setzen wir auf Open-Source Module und eine horizontale Plattformlösung zur Integration von Daten aus Sensor oder Drittsystemen. Hierdurch können historische und Echtzeitdaten unter Nutzung einheitlicher Datenstandards und Modelle optimal genutzt werden.</p>

5G-Testfeld

Gemeinsam mit Chempark-Betreiber Currenta werden aktuell mögliche Flächen zur Installation eines 5G-Testfelds im nördlichen Chempark-Umfeld sondiert.

Gemeinsam mit Chempark-Betreiber Currenta werden aktuell mögliche Flächen zur Installation eines 5G-Testfelds im nördlichen Chempark-Umfeld sondiert.
<p>Gemeinsam mit Chempark-Betreiber Currenta werden aktuell mögliche Flächen zur Installation eines 5G-Testfelds im nördlichen Chempark-Umfeld sondiert. Dieses Testfeld wird auch der Stadt Dormagen im Rahmen einer Kooperation zur Erprobung städtischer Anwendungsfälle zur Verfügung gestellt.</p> <p>Für die Zeit von Juni bis September 2021 haben SWD, Stadt Dormagen und Currenta unter Hinzuziehung von Chempark-Unternehmen und regionalen Innovationstreibern eine Workshop-Reihe zur Identifizierung von Anwendungsfällen und Geschäftsmodellen durchgeführt. Die Ergebnisse wurden über eine Projektskizze im Förderaufruf „REVIER.GESTALTEN“ bei der Zukunftsregion Rheinisches Revier eingereicht, die in der Aufsichtsratssitzung aus Dezember 2021 mit einem ersten Stern („Substanzielle Projektidee“) versehen worden ist. Ziel ist es nun, hierauf aufbauend einen entsprechenden Förderantrag zu erarbeiten.</p> <p>Mit Hilfe des Mobilfunkstandards 5G und anderen Funktechnologien, wie LoRaWAN, sollen IoT-Anwendungen für Industrie und Kommunen greifbar gemacht und in Dormagen als Standard ausgereift werden.</p> <p>Weitere Informationen zum Förderaufruf „REVIER.GESTALTEN“:&nbsp;<a href="https://www.rheinisches-revier.de/foerderung/downloads-und-links" rel="noopener noreferrer" target="_blank" title="https://www.rheinisches-revier.de/foerderung/downloads-und-links">https://www.rheinisches-revier.de/foerderung/downloads-und-links</a></p>

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