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Gamification im städtischen Kontext

Einblicke beim Stakeholder-Treffen der Smart Industrial City

Einblicke beim Stakeholder-Treffen der Smart Industrial City
<p>„Mit der Zukunft spielt man nicht – oder doch?“ Unter diesem Motto stand das Stakeholder-Treffen des Industry Hubs und der Smart Industrial City in diesem Jahr. Nach einer kurzen Vorstellung zum Industry Hub durch SWD-Innovation Manager Friedrich Wilkening und des Zusammenspiels mit dem Partnerprojekt Smart Industrial City folgte ein lebhafter Impulsvortrag zum Thema Gamification von Arne Gels (Fusion Campus) aus Düsseldorf. Dieser machte den zugeschalteten Mitgliedern des Digitalisierungs- und Umweltausschusses deutlich, dass sie alle mehr Spieler in sich haben, als sie vielleicht geglaubt hätten.</p> <p>Wie Logiken und Entwicklungsarbeiten aus der Gamesbranche im städtischen und industriellen Kontext in der Smart Industrial City technisch und inhaltlich Anwendung finden können, zeigten André Heryschek für die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) und Olaf Sakowski für den CHEMPARK-Betreiber CURRENTA am Beispiel von digitalen Zwillingen auf. Die SWD betonte dabei, dass der Prototyp zum digitalen Zwilling noch vor Weihnachten&nbsp; fertiggestellt sein wird und damit ein Jahr früher als geplant.</p> <p>Aufgrund der aktuellen Corona-Lage wurde das Treffen als Videokonferenz durchgeführt, was für die lebhafte Diskussion im Anschluss aber kein Hindernis war. Die Teilnehmenden brachten selbst spannende Impulse für zukünftige Anwendungsfälle mit ein und lobten den eingeschlagenen Weg.</p> <p>„Wir freuen uns auf das nächste Treffen und weitere Veranstaltungen im Rahmen des Industry Hubs sowie der Smart Industrial City, dann hoffentlich wieder in Präsenz und mit persönlichem Austausch“, resümiert Wilkening.</p>

Pilotprojekt Smart Parking

Auf acht Parkplätzen in der Innenstadt wird Sensorik getestet.

Auf acht Parkplätzen in der Innenstadt wird Sensorik getestet.
<p>Durchschnittlich 41 Stunden pro Jahr verbringen deutsche Autofahrer laut einer aktuellen Studie des Verkehrsdatenanbieters INRIX mit der Suche nach einem Parkplatz. Das kostet Nerven und verursacht Mehrkosten durch zusätzlichen Benzinverbrauch. Der Abgasausstoß schadet zudem der Umwelt. Wie smartes Parken mit Hilfe von Sensorik Teil der Lösung sein kann, erprobt das Start-up Parklab aus Duisburg in Kooperation mit der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) aktuell in der Dormagener Innenstadt. „Viele Parkprobleme entstehen dadurch, dass Informationen fehlen. Diese Informationen können wir über smarte Technologien mittlerweile unkompliziert bereitstellen“, erläutert Projektleiterin Enisa Kaupe von Parklab.</p> <p>Dafür wurden acht Sensoren auf die Kurzzeit-Parkplätze an der Helbüchelstraße montiert. Sie registrieren über ein Magnetfeld den Belegungsstatus des Platzes und können diese Information in Echtzeit weitergeben. Fünf PKW-Flächen, zwei für Taxis vorgesehenen Parkbuchten und ein Behindertenparkplatz werden derzeit überwacht. Noch mindestens bis Ende März 2022 wird das Pilotprojekt laufen.</p> <p>Praktisch nutzbar werden die Informationen über entsprechende Anwendungen, Apps, die zum Beispiel Autofahrer zielsicher zu freien Plätzen navigieren könnten. Auch der Parkplatzbetreiber, im Falle von Dormagen die Kommune, kann die Daten für sich verwerten. Deshalb ist das Pilotprojekt ein wichtiger Baustein in den Dormagener Smart City-Aktivitäten, die von der SWD gesteuert werden. „Für die Stadtverwaltung sind solche Daten zum Beispiel bei der Parkraumüberwachung enorm nützlich.&nbsp; Wenn das Ordnungsamt per App informiert wird, auf welchem Platz an der Helbüchelstraße die Parkdauer eines Fahrzeugs demnächst abläuft, lassen sich Laufwege optimieren und langfristig auch das Falsch- und Dauerparken auf Flächen eindämmen“, erklärt Data Scientist Christoph Reitenberger (SWD).</p> <p>Vorrangig zielt Smartes Parken indes auf den Klimaschutz im Rahmen des Individualverkehrs, indem die Parkplatzsuche verkürzt und damit schädliche Emissionen minimiert werden. Das Dormagener Pilotprojekt dient als Referenz für Parklab und könnte Strahlkraft für Großstädte bundesweit haben. Immerhin hat INRIX für Köln und Düsseldorf die stattliche Summe von 60 bzw. 61 Stunden errechnet: So viel Zeit wenden Autofahrer dort jedes Jahr für die Suche nach einem Parkplatz auf.</p> <p>„Auch wenn wir in der Dormagener Innenstadt sicher keinen Parkplatzmangel haben, ist das Projekt für uns sehr wertvoll. Es erlaubt uns einen Einblick in die verwendete Technologie, zusätzlich sammeln wir weitere Erfahrungen damit, wie sich im öffentlichen Raum gewonnene Daten sinnvoll nutzen lassen“, so das Fazit von André Heryschek, Leiter Strukturwandel und Smart City bei der SWD.</p>

Datenschatz und Geschäftsmodell

Historisches Rathaus wird für die „Smart Industrial City“ in 3D gescannt

Historisches Rathaus wird für die „Smart Industrial City“ in 3D gescannt
<p>Das Historische Rathaus gibt es demnächst auch in der virtuellen Welt als dreidimensionales Modell. Dafür sorgt&nbsp;das Vermessungsbüro Kappas, das die Geometrie des Dormagener Wahrzeichens jüngst bei schönstem Herbstwetter mit einem 3D-Laserscanner ausgemessen hat. Das Abtasten des Gebäudes von allen Seiten mittels Laserstrahl dauerte mehrere Stunden. Dabei erfasste der aufgestellte Scanner das Rathaus in Breite, Höhe und Tiefe. „Es entsteht beim Scan aber kein fertiges Modell, sondern eine Punktewolke, die am PC nachbearbeitet werden muss“, erzählt Jan-Dominik Kappas. Pro Stunde eingescannter Daten sind nach derzeitigem Stand der Technik etwa vier Stunden händische Verarbeitung nötig. In den nächsten Tagen soll das 3D-Modell des prägnanten Bauwerks aus dem Jahr 1909 fertig sein.</p> <p>Die Vermessung des Historischen Rathauses ist ein Teilprojekt im Kontext der „Smart Industrial City“, das von der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) gesteuert wird. Data Scientist Christoph Reitenberger (SWD) wird die daraus gewonnenen Daten in den „digitalen Zwilling“ der Stadt Dormagen übertragen. Wie sich aus der Technik des 3D-Scannens ein tragfähiges Geschäftsmodell für das Dormagener Vermessungsbüro Kappas machen lässt, darum kümmert sich SWD-Innovation Manager Friedrich Wilkening im Kontext des für Unternehmer kostenfreien Beratungsangebotes „Industry Hub“. Denn noch experimentiert Jan-Dominik Kappas nur mit der Technik und hat sich den mehrere 10.000 Euro teuren Laserscanner erst einmal geliehen.</p> <p>„Anhand dieses Beispiels zeigt sich, wie sinnvoll beide Projektansätze ineinandergreifen. Wir unterstützen einen Dormagener Unternehmer dabei, sein Geschäftsmodell zukunftsorientiert aufzustellen, und gewinnen im Gegenzug wertvolle Daten für die Entwicklung der Smart Industrial City“, fasst André Heryschek, Leiter Strukturwandel und Smart City bei der SWD, zusammen.</p> <p>Die 3D-Vermessung von Gebäuden kann vielen Zwecken dienen. Das Historische Rathaus zum Beispiel bleibt dadurch als Kulturdenkmal erhalten. Werden Bestandsimmobilien erfasst, kann durch die Verknüpfung mit weiteren Daten der messbare Nutzen energetischer Sanierung simuliert werden. Der Scan von Neubauten dagegen dient zum Abgleich, ob das fertige Objekt&nbsp;der Planung entspricht.</p>

Jahrestreffen der Lokalen Allianz Dormagen

Digitale Transformation soll Industrie und Stadt neue Chancen bieten.

Digitale Transformation soll Industrie und Stadt neue Chancen bieten.
<p>Die Lokale Allianz schaut optimistisch nach vorne. Das elfte Jahrestreffen des Dormagener Bündnisses stand ganz im Zeichen von Innovation und Zukunftsthemen, die Unternehmen und Stadtgesellschaft gleichermaßen betreffen. Bei der rund eineinhalbstündigen Veranstaltung, die sowohl in Präsenz als auch digital als Livestream stattfand, diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft, wie Stadt und Industrie neue Möglichkeiten der Digitalisierung gewinnbringend nutzen können.</p> <p>„Die Lokale Allianz war in der Coronazeit vielleicht weniger sichtbar, aber keineswegs untätig. Im Einklang mit unserer Zielsetzung, gute Standortbedingungen für Wirtschaft und Bürgerinnen und Bürger in Dormagen zu schaffen, begleiten wir die Stadt seit 2020 auf ihrem Weg zur ‚Smart Industrial City‘“, so Klemens Diekmann, Sprecher des Bündnisses, zu Beginn des Jahrestreffens.</p> <p>Nach einem spannenden Impulsvortrag des Wuppertaler Unternehmers und Innovators Jörg Heynkes, der dafür warb, die Chancen einer zunehmend digitalisierten Gesellschaft zu nutzen, beleuchteten IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Steinmetz und Landrat Hans-Jürgen Petrauschke die Digitalisierung auf regionaler Ebene. „Es geht vor Ort zum einen darum, Infrastruktur zu schaffen, die Digitalisierung ermöglicht. Auf der anderen Seite müssen wir unsere Unternehmen mit stetiger Information und Weiterbildung bei dem Prozess begleiten“, stellte Steinmetz heraus. Auf die wichtige Verzahnung von Kreis und Kommune in diesem Themenfeld und gemeinsame Projekte wie das Beratungsangebot „Industry Hub“ verwies Landrat Petrauschke. Er nahm die Unternehmen selbst in die Pflicht, sich der digitalen Transformation zu stellen: „Wenn jemand im Gewerbegebiet heute sagt, ein Breitbandanschluss ist für mich nicht interessant, dann ist das nicht zukunftsorientiert.“&nbsp;</p> <p>Lösungsorientierte Ansätze präsentierten im Anschluss André Heryschek, Leiter Strukturwandel und Smart City bei der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD), sowie Olaf Sakowski, Projektverantwortlicher für den digitalen Zwilling des CHEMPARK. Sie stellten gemeinsam einen so genannten „digitalen Zwilling“ vor. Der „digitale Zwilling“ ist ein datenbasiertes 3D-Modell, das existierende oder geplante Objekte mit all ihren Eigenschaften wie etwa Energieverbrauch virtuell abbilden kann. Die CURRENTA arbeitet bereits aktiv mit einem solchen Modell des CHEMPARKs und unterstützt die Stadt bei der Erstellung eines eigenen digitalen Zwillings. Dessen konkrete Anwendungsmöglichkeiten erklärte Heryschek anhand eines fiktiven Gestaltungsentwurfs für das Zuckerfabrikgelände, der neben denkbarer Bebauung auch die positive Auswirkung möglicher Begrünung auf das städtische Klima simulierte.&nbsp;</p> <p>Bürgermeister Erik Lierenfeld und CHEMPARK-Leiter Lars Friedrich gaben im Gespräch Einblicke in die Zusammenarbeit zwischen Chemieindustrie und Stadt im Projekt „Smart Industrial City“. „Viele Themenfelder im Digitalen Zwilling lassen sich vom CHEMPARK auf die Stadt übertragen und umgekehrt“, betonte Friedrich. Er merkte an, dass die bislang einzigartige Kooperation von Privatwirtschaft und Verwaltung auch auf EU-Ebene Interesse erfährt. Lierenfeld verwies auf die Smart-City-Strategie der Stadt, die als ein wesentliches Ziel Transparenz und Bürgerbeteiligung formuliert. „Wir müssen uns als Stadt an allen Stellen für die Digitalisierung öffnen. Denn wir wollen eine digitale Stadt werden – und das von A bis Z“, so das Stadtoberhaupt. „Davon werden auch die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt profitieren, da wir sie zukünftig beispielsweise wesentlich einfacher und schneller im Rahmen einer digitalen Bürgerbeteiligung in Prozesse einbinden und Bürgerservices auch digital anbieten können.“</p> <p>Abgerundet wurde die kurzweilige Veranstaltung durch drei Schattentheater-Auftritte der preisgekrönten Theatergruppe „Die Mobilés“, die eine eigens für den Anlass einstudierte Choreographie präsentierten.&nbsp;</p> <p>„Gestartet sind wir mit der Lokalen Allianz vor fast elf Jahren mit dem Ziel, die Wirtschaft mit den Menschen in Dormagen zusammenzubringen, um das Verständnis für die Industrie zu schärfen und gemeinsam etwas für unsere Stadt zu tun“, fasst Jobst Wierich, Leiter Politik- und Bürgerdialog bei CURRENTA und Sprecher der Lokalen Allianz, die erste Dekade des Bündnisses zusammen. Gesellschaftlich relevante Themen wie der demografische Wandel, Umweltschutz und Nachhaltigkeit waren bei allen Aktionen stets im Blick. Digitalisierung wird zukünftig ein weiteres Leitthema der Lokalen Allianz werden. „Als lebendiges Bündnis wollen wir den digitalen Wandel in Dormagen eng begleiten“, so Wierich.&nbsp;</p> <p>Interessierte, die die Veranstaltung nicht live sehen konnten, haben die Möglichkeit, sich die Aufzeichnung des Jahrestreffens in Kürze unter&nbsp;<a href="http://www.lokale-allianz-dormagen.org/">www.lokale-allianz-dormagen.org</a>&nbsp;oder auf dem Youtube-Kanal der SWD in voller Länge anzusehen.&nbsp;</p> <p><strong>Hintergrund:</strong> Die Lokale Allianz wurde 2010 als erstes Bündnis für Industrieakzeptanz auf lokaler Ebene gegründet. Sie schafft eine Plattform, auf der Wirtschaft und Bürgerinnen und Bürger gemeinsam nachhaltige Projekte umsetzen. Zu den erfolgreich initiierten Aktionen zählen beispielsweise „Dormagen unternimmt was“, „Dormagen bewegt sich“, die erste Umwelt- und Naturerlebniswoche sowie das Format „Industriepunkte“. Gründungspartner der Allianz sind die Stadt Dormagen, der CHEMPARK, die IHK Mittlerer Niederrhein, der Stadtmarketingverein „Initiative Dormagen“ und der Rhein-Kreis Neuss.</p>

Projekte

Verkehrszählung Innenstadt

ab Oktober 2021

ab Oktober 2021
<p><strong>Besucherströme: </strong>Zur Unterstützung des Masterplans Innenstadt und des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK) Dormagen werden Besucherströme in der Fußgängerzone der Innenstadt sensorgestützt erfasst und die Daten auf Basis der Funktechnologie LoRaWAN zur Verfügung gestellt.</p> <p>Dies dient der Optimierung der Planung und Messung von Maßnahmen, insbesondere baulicher Natur, der Echtzeitbetrachtung des Geschehens, um z.B. die Einhaltung von Besucher- und Sicherheitskonzepten prüfen zu können, der Vermarktung von Werbe- oder Ladenflächen sowie der bedarfsgerechten Planung von Stadtfesten und Märkten. Zukünftig lassen sich über die Analyse der Daten Prognosen zu den erwartenden Besucherzahlen an einem bestimmten Tag und Ereignis erstellen.&nbsp;</p> <p><strong>Straßenverkehr:</strong> Auch zum fließenden Verkehr wird eine sensorbasierte Querschnittsmessung in der Dormagener Innenstadt durchgeführt. Mit der digitalen Erfassung des Verkehrs auf Basis der Funktechnologie LoRaWAN werden Planungsprozesse der Stadt Dormagen unterstützt und die Messung von Maßnahmen ermöglicht.</p>

Urbane Datenplattform

Grundlage unserer Smart City Aktivitäten sind eine verbesserte Transparenz und lokale Kooperationen, um bisher isoliert gepflegte Informationen…

<p>Grundlage unserer Smart City Aktivitäten sind eine verbesserte Transparenz und lokale Kooperationen, um bisher isoliert gepflegte Informationen zusammenzuführen, auszuwerten und zu optimieren. Wechselwirkungen zwischen den unterschiedlichsten Erzeugern und Verbrauchern müssen ausgeglichen werden. Dezentrale Strukturen, intelligente Netze, regionale Cluster sowie die weitere Vernetzung von Industrie und Dienstleistung sind Bausteine einer integrierten Stadtentwicklung, vor allem in den Bereichen Energie, Umwelt und Mobilität. Lokale Datenplattformen helfen dabei, das Silodenken zu überwinden sowie Automatisierungseffekte zu erreichen und neue Dienstleistungen zu ermöglichen.</p> <p>In unserem System-of-Systems Ansatz bilden eigenständige, verteilte Systeme einen offenen Systemverbund. Die urbane Datenplattform orchestriert und harmonisiert in diesem System die Schnittstellen und Worksflows auf Basis offener Standards und zukunftssicheren Architekturen. Dabei setzen wir auf Open-Source Module und eine horizontale Plattformlösung zur Integration von Daten aus Sensor oder Drittsystemen. Hierdurch können historische und Echtzeitdaten unter Nutzung einheitlicher Datenstandards und Modelle optimal genutzt werden.</p>

5G-Testfeld

Gemeinsam mit Chempark-Betreiber Currenta werden aktuell mögliche Flächen zur Installation eines 5G-Testfelds im nördlichen Chempark-Umfeld sondiert.…

<p>Gemeinsam mit Chempark-Betreiber Currenta werden aktuell mögliche Flächen zur Installation eines 5G-Testfelds im nördlichen Chempark-Umfeld sondiert. Dieses Testfeld wird auch der Stadt Dormagen im Rahmen einer Kooperation zur Erprobung städtischer Anwendungsfälle zur Verfügung gestellt.&nbsp;</p> <p>Für die Zeit von Juni bis September 2021 haben SWD, Stadt Dormagen und Currenta unter Hinzuziehung von Chempark-Unternehmen und regionalen Innovationstreibern eine Workshop-Reihe zur Identifizierung von Anwendungsfällen und Geschäftsmodellen durchgeführt. Diese werden jetzt weiter ausgearbeitet.</p>

Energieeffizienz ChemLab

ab Oktober 2021

ab Oktober 2021
<p>Ansätze zum Klimaschutz, einer effizienten Energienutzung sowie zum nachhaltigen Wirtschaften müssen ganzheitlich betrachtet werden. Daher müssen öffentliche und private Anwender genauso sensibilisiert werden, wie Infrastrukturbetreiber und Unternehmen, um gemeinschaftlich Energieverbräuche zu senken und damit CO2-Emissionen zu reduzieren. Außerdem müssen durch die Nutzung von erneuerbaren, volatilen Energien das Last- und Speichermanagement sowie die Verteil- und Vertriebsmechanismen auf die neuen Techniken angepasst werden.&nbsp;</p> <p>Anhand einer Demo im Coworking-Space „ChemLab“ sollen über Smart Home - Anwendungen der Wärme- und Strombedarf reduziert werden. Darüber hinaus können digitale Energiemonitorings initiiert und neue datengetriebene Anwendungen entwickelt werden. Neben der Senkung des Energieverbrauchs sollen über Spezialisierungen und Kooperationen neue digitale und nachhaltige Dienstleistungen gefördert werden.</p>

Digitaler Zwilling

ab Oktober 2021

ab Oktober 2021
<p>Beim Digitalen Zwilling handelt es sich um eine datenbasierte Simulationsumgebung. Über den Aufbau einer zentralen Plattform soll unter anderem die digitale Planung von Bau-, Verkehrs- und Infrastrukturmaßnahmen unterstützt sowie um die Möglichkeit zur Simulation der Auswirkungen der Maßnahmen ergänzt werden.&nbsp;</p> <p>Der Einstieg erfolgte über die Demo zum Zuckerfabrik-Areal, die mit Unterstützung des Chempark-Betreibers Currenta als Initialpartner auf einer Testumgebung erstellt worden ist und anhand derer unterschiedliche Machbarkeiten verprobt worden sind. Derzeit erfolgt der Umzug der Demo auf eine Produktivumgebung. Neben 3D-Daten aus Überflugbildern des Zuckerfabrik-Areals handelt es sich um unterschiedliche 3D-Modellierungen von Gebäuden, Begrünung und Infrastruktur. Zusätzlich wurden Überflugbilder von Dormagen-Mitte, Dormagen-Nord und Teilen von Horrem erstellt, die kurzfristig über sogenannte Kacheln zum Digitalen Zwilling hinzugefügt werden.</p> <p>Der Digitale Zwilling soll sukzessive für das gesamte Dormagener Stadtgebiet entwickelt werden, echtzeitfähig alle relevanten Daten vorhalten und Schnittstellen zu externen Datenbeständen ermöglichen.</p>

Parkraumbewirtschaftung Helbüchelstraße

Zeitraum: September bis Dezember 2021

Zeitraum: September bis Dezember 2021
<p>Die Kurzzeit- und Taxi-Stellplätze an der Helbüchelstraße / Höhe Marktplatz wurden mit acht Bodensensoren versehen. Diese Sensoren erfassen, ob die vorgesehenen Stellplätze genutzt werden. Über das Dashboard können zusätzliche Auswertungen vorgenommen werden, wie lange die Haltebuchten belegt sind und ob es Überschreitungen der maximal zulässigen Parkzeit gibt. Die Daten werden über ein LoRaWAN Gateway aufgenommen und an die Anwendungsschnittstelle weitergeleitet.&nbsp;</p> <p>Mithilfe dieses Proof of Concept (Überprüfung der Machbarkeit) sollen Erkenntnisse gewonnen werden, wie und in welchem Umfang digitale Parkraumbewirtschaftung zur Verringerung des Parksuchverkehrs eingesetzt werden kann. Ziel ist es, das Parkraumangebot in der Stadt zu optimieren.</p>

Demo Zuckerfabrik-Areal

Zeitraum: September 2021

Zeitraum: September 2021
<p>Zum Jahrestreffen der Lokalen Allianz Dormagen wurde eine Demo zur Erklärung der Einsatzmöglichkeiten von Digitalen Zwillingen vorgestellt.&nbsp;So wurde anhand eines fiktiven Planungsentwurfs zur Entwicklung des ehemaligen Zuckerfabrik-Areals zwischen Innenstadt und Chempark herausgearbeitet, dass es sich um eine Querschnittstechnologie handelt. Er ist Möglichmacher für unterschiedliche Anwendungsbereiche. Dazu zählen u.a.&nbsp;&nbsp;</p> <ul> <li>das Gebäudemanagement&nbsp;</li> <li>die Infrastrukturplanung und -bewirtschaftung oder auch</li> <li>Mobilitätsthemen und</li> <li>Energiemanagement.</li> </ul> <p>Aber auch als datenbasierte Unterstützung der Nachhaltigkeitsstrategie der Stadt Dormagen ist die Technologie geeignet. Dormagen hat sich als Global nachhaltige Kommune konkrete Ziele gesteckt. Diese Ziele müssen messbar gemacht werden, um die Zielerreichung überprüfen zu können. Dazu werden Daten und Visualisierungen benötigt, um möglichst viele gesellschaftliche Gruppen mitzunehmen.</p> <h3><a class="btn btn-info btn-xl" href="https://digitaler-zwilling.glitch.me/#" target="_blank">Demo selbst ausprobieren</a></h3>

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Smart Industrial City ist ein Gemeinschaftsprojekt von Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen und Currenta, Betreiber der Chemparks Leverkusen, Dormagen und Krefeld.

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