Nach der Messe ist vor der Umsetzung.

Eine Woche nach dem Smart City World Congress in Barcelona haben wir uns Zeit genommen, die vielen Eindrücke und Gespräche Revue passieren zu lassen. Dabei wurde deutlich, welche Themen aktuell wirklich Bewegung in die Stadtentwicklung bringen und wo Kommunen jetzt ansetzen können.

Eines der zentralen Themen war ganz klar Künstliche Intelligenz (KI):
KI spielt zunehmend eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung von Smart City Use Cases, zum Beispiel bei der Routenplanung in der Abfallentsorgung, der Steuerung von Verkehrsflüssen oder der Analyse urbaner Daten. Viele internationale Beispiele zeigen, wie groß das Potenzial ist und dass der Einsatz solcher Technologien längst nicht mehr Zukunftsmusik ist.

Ebenfalls sehr präsent war das Thema Digitaler Zwilling:
Digitale Stadtmodelle ermöglichen datenbasierte, transparente und vorausschauende Planung. Sie bieten große Chancen für eine effizientere Stadtentwicklung – von der Verkehrssteuerung bis zur Bürgerbeteiligung.

Ein besonderes Highlight der Messe war der Besuch einer Wirtschaftsdelegation aus Luxemburg, angeführt vom Wirtschaftsminister Lex Delles. Der Austausch war ausgesprochen spannend und das Interesse an unseren Projekten groß. Unsere Konsortialpartner 4traffic SET GmbH haben mit ihrer Sensorbox eindrucksvoll gezeigt, wie Technologie im urbanen Raum eingesetzt werden kann und damit echte Begeisterung ausgelöst. Wir sind sehr gespannt, welche Kooperationsmöglichkeiten in Luxemburg sich daraus noch ergeben werden.

Am letzten Messetag fand zudem das Networking-Event „Meet the Cities“ statt, ein Speeddating-Format, das die schnelle Vernetzung zwischen Städten und Unternehmen ermöglicht hat. In kurzer Zeit konnten wir viele neue Kontakte knüpfen, unsere Projekte vorstellen und wertvolle Impulse mitnehmen.

Unser Fazit:
Die Smart City Welt ist in Bewegung. Wir als Kommunen müssen uns im globalen Vergleich keineswegs verstecken. Im Gegenteil: Viele Ansätze aus Deutschland sind auf Augenhöhe mit internationalen Entwicklungen.

Wir gehen motiviert aus der Messe und freuen uns darauf, die gewonnenen Ideen in unsere Arbeit und das Projekt CityPlanner einfließen zu lassen.

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