Kommunale Sauberkeit intelligenter steuern

Die Stadt Hürth hat smart vorgelegt, Dormagen zieht nach: Auf dem Paul-Wierich-Platz kommen aktuell vier Füllstandsensoren in öffentlichen Mülleimern zum Einsatz. Ziel ist eine bedarfsgerechtere Leerung, mehr Sauberkeit im Stadtbild und perspektivisch eine KI-gestützte Routenoptimierung.

Der Anwendungsfall ist Teil des Projekts DatenMarktplatz.NRW, gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. Die zugrunde liegende Urbane Datenplattform (UDP) wurde gemeinsam von der SWD und dataMatters GmbH entwickelt und bildet die Grundlage für skalierbare Anwendungen – auch über die Stadtgrenzen hinaus. So steigt aktuell die Zahl der Kommunen, die sich mit der Plattform vertraut machen und ihre ersten Anwendungen testen.

Vorbild für den Dormagener Stadtkonzern sind die Stadtwerke Hürth, die bereits ein KI-Modell mit 250 Sensoren auf der UDP trainieren. So entstehen neue Möglichkeiten zur Optimierung kommunaler Abläufe. Nutznießer sind dabei nicht nur die Kommunalfinanzen – auch Bürgerinnen und Bürger können sich über eine saubere Stadt freuen.

Wie geht es weiter? Mit wachsender Sensorabdeckung im Stadtgebiet rücken auch KI-gestützte Routenoptimierungen näher – für nachhaltigere und effizientere Prozesse im urbanen Raum.

Smart City bedeutet: Technologien dort einsetzen, wo sie konkreten Nutzen für Verwaltung, Infrastruktur und Öffentlichkeit stiften.

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